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  • Mesviron / Proviron / Mesterolon GENESIS 100 X [25mg /tab]

Mesviron / Mesterolon GENESIS 100 X [25mg /tab]

Einsatz- und Wirkungsbereich
Einsatzgebiet Wettkampf / Diät, Androgentherapie
anabole Komponente nicht gegeben
androgene Komponente stark

Dosierungsbereich und Anwendungsdauer
Anfänger nicht empfehlenswert
Hobbybereich 25-100 mg/Tag
Profibereich 5-100 mg/Tag

Frauen nicht empfehlenswert

Anwendungsdauer 2-10 Wochen

Mesterolon, besser bekannt unter dem Markennamen „Proviron", ist ein gutes Beispiele dafür, wie sich im Bodybuilding Mythen und Falschannahmen über die Jahre hinweg weiterverbreiten können - denn diesem Wirkstoff werden Eigenschaften angedichtet, die er einfach nicht besitzt.

In der Medizin wird Mesterolon zur Androgentherapie eingesetzt. Im Einzelnen sind dies Libidoverlust, Impotenz und schlechter Allgemeinzustand, also solche Umstände, die auf einen Androgenmangel schließen lassen. Dabei stimuliert Mesterolon jedoch nicht die körpereigene Testosteron Produktion, sondern ersetzt lediglich fehlende Androgene. Es ist in seinen Eigenschaften dem Dihydrotestosteron (DHT) sehr ähnlich, d.h. es aromatisiert nicht und besitzt keinerlei anabole Eigenschaften. Ein Muskelaufbau ist beim Einsatz von Mesterolon deshalb auch nicht zu erwarten.

Im Bodybuildingbereich findet dieser Wirkstoff unterschiedlichste Anwendung. Basierend auf seinem eigentlichen Verwendungszweck benutzen viele Athleten Mesterolon zusammen mit dem Steroid Nandrolon Decanoat, um eine zusätzliche androgene Komponente beizusteuern und damit einem Libidoverlust und eventueller Impotenz vorzubeugen. Allerdings wirft sich bei dieser Vorgehensweise die Frage auf, ob der Athlet dem Nandrolon Decanoat nicht lieber gleich etwas Testosteron anstelle von Mesterolon hinzufügen sollte.

Kostengünstiger wäre diese Maßnahme auf alle Fälle und der Muskelaufbau würde nebenbei auch schneller von statten gehen. Schon eine solch konservative Dosierung wie 250mg Testosteron Enantat alle 10-14 Tage wird die Negativwirkung des Nandrolons auf die Libido und Erektionsfähigkeit in den meisten Fällen besser auffangen als Mesteron.

Athleten benutzen Mesterolon desweiteren beim Absetzen von Anabolika, um dem sinkenden Androgenspiegel und dem damit einhergehenden Libidoverlust entgegenzuwirken. Zwar wird ein gewisser Libidoerhalt zu verzeichnen sein, dennoch macht die Anwendung in dieser Phase keinen Sinn. Streng gesehen handelt es sich bei dieser Vorgehensweise um nichts anderes als das sogenannte „Bridging", also das Überbrücken einer Steroidkur zur nächsten. Mesterolon hat nämlich in diversen Studien selbst einen Rückgang des körpereigenen Testosterons und LH (Luteinisierendes Hormon) verursacht.

Da letzteres Hormon die Hoderi zur Ausschüttung von körpereigenem Testosteron anregt, ist der Einsatz von Mesterolon nach einer Steroidkur also vollkommen kontraproduktiv. Schließlich besteht der Sinn einer Steroidpause u.a. darin, die körpereigene Hormonproduktion wieder auf ein normales Niveau anzuheben. Der Einsatz von HCG und Clomifen/ Tamoxifen Citrat ist in dieser Phase weitaus gewinnbringender.

Ein weiterer Irrglaube kommt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Amerikanische Steroidgurus empfehlen nämlich das Mesterolon jeder Anabolikaur beizufügen. Dies soll zu einer verbesserten Wirkung der verwendeten Steroide führen, weil die Mesterolongabe angeblich mit einer Erhöhung des freien Testosterons im Blutkreislauf einhergeht. Dazu gilt es im Vorfeld zu wissen, dass rund 98% des im Körper befindlichen Testosterons an das sogenannte „Sex Hormone Binding Globuline" (kurz: SHBG) und an Albumin gebunden ist und nur die restlichen 2% frei, und somit aktiv, vorliegen. Da Mesterolon eine größere SHGB-Affinität als Testosteron besitzt, gehen die Amerikaner bei der Einnahme davon aus, dass sich das freie Testosteron erhöht und der Anwender von mehr aktivem Testosteron profitiert. Im Grunde leuchtet diese Annahme ein, würden nicht zahlreiche Studien einen Rückgang des Gesamttestosterons bei gleichzeitiger Mesterolongabe belegen. Dieser testosteronreduzierende Effekt wird damit begründet, dass Mesterolon, wie von den amerikansichen Steroidexperten richtigerweise angenommen, das Testosteron aus seiner Bindung verdrängt. Das Problem ist jedoch, dass der Körper diesen plötzlichen Anstieg an freiem Testosteron im Blut erkennt und auch prompt reagiert, indem er die überschüssigen Testosteronmoleküle in der Leber metabolisiert. Letzendlich hat man also weniger Gesamttestosteron und damit ein Eigentor geschossen.

Doch dies ist nicht das einzige Beispiel, bei dem die sogenannten Experten irren. Den wohl häufigsten Einsatz findet Mesterolon im Bodybuilding nämlich nach wie vor als Aromatasehemmer. Dabei wird dem Mesterolon nachgesagt, dass es an das Aromataseenzym bindet und dieses dadurch unbrauchbar macht, was in einer verminderten Umwandlung von Testosteron zu Östrogen resultiert. Leider ist auch dies nicht völlig korrekt. Denn wie wir bereits wissen, verdrängt Mesterolon das Testosteron aus dessen Bindung, so dass dieses daraufhin verstärkt abgebaut wird. Weniger Testosteron ist logischerweise gleichbedeutend mit einer geringeren Aromatisation, was erklärt, warum unter der Mesterolongabe von reduzierter Wasserspeicherung und Fettansatz berichtet wird.

Letztendlich sind es lediglich Wettkampfbodybuilder, die vorn Einsatz des Wirkstoffes Mesterolon profitieren. Die hohe Androgenität des Mesterolon beschert dem Athleten eine höhere Dichte, Härte und Fülle seiner Muskulatur. Zu diesem Zweck wird Mesterolon in den letzten 2-3 Wochen vor einem Bühnenauftritt eingenommen. Als DHT-Derivat wirkt Mesterolon darüber hinaus als Aldosteron-Antagonist, bewirkt also eine verstärkte Ausscheidung von Natrium und Wasser, was speziell in den letzten Tagen einer Diät zu einer besseren Definition führen kann.

Frauen sollten dieses Androgen jedoch tunlichst meiden, denn eine Virilisierung ist bei der Einnahme so gut wie vorprogrammiert. Da Mesterolon außerdem aufgrund seiner fehlenden anabolen Eigenschaften nicht zum Muskelaufbau beiträgt, reduziert sich sein Nutzeneffekt für weibliche Bodybuilder auf fast null. Eine gute Muskelhärte können Frauen auch mit z.B. Stanozolol erzielen, hierfür Bedarf es keines reinen Androgens wie Mesterolon.

Dosierung und Einnahme

Zum Erhalt und zur Steigerung der Libido während Steroidkuren sowie zur Verbesserung der Muskelhärte und -dichte kurz vor einem Wettkampf, werden im Bodybuilding Mengen von 25-100mg pro Tag verwendet. Ab einer Menge von 50mg teilt man die Tagesdosierung auf zwei Einzelgaben auf.
Positiv ist, dass die Mesterolontabletten keine 17-alpha-Alky- lierung aufweisen und somit weder eine Magen-/Darmbe- lastung noch eine übermäßige Leberbelastung zu erwarten ist.
Absetzen

Da Mesterolon in der Regel nicht als Einzelwirkstoff verwendet wird, richtet sich die Post-Cycle-Therapie nach den anderen verwendeten Steroiden.

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Mesviron / Proviron / Mesterolon GENESIS 100 X [25mg /tab]

  • Hersteller Genesis
  • Artikelnr. Mesviron / GENESIS 100 X 25 Tab
  • Verfügbarkeit Lagernd
  • 64,00€

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