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  • Metformin Tabletten 500 mg, 60 Tabl.

Diabetes-Medikament lässt Mäuse länger leben


Angeblich verzögert der Wirkstoff den Alterungsprozess
Regelmäßig präsentieren Wissenschaftler Mittel, die das Altern verlangsamen. Solche Entdeckungen können lukrativ sein, bevor neuere Studien die Hoffnungen zerstören. Der neueste Jungbrunnenkandidat ist ein alter Bekannter: Das Diabetesmittel Metformin wirkt im Tierversuch lebensverlängernd.
http://www.deutschlandfunk.de/diabetes-medikament-laesst-maeuse-laenger-leben.676.de.html?dram:article_id=255989


Metformin: Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?

Junger Mann blickt auf sein altes Spiegelbild
Wer würde sich nicht über eine Pille freuen, die länger jung hält?
In den USA soll ein Anti-Aging-Medikament zugelassen werden. Es wäre weltweit das erste Mal – und eine medizinische Revolution. Aber hält es, was es verspricht?
http://www.praxisvita.de/metformin-gibt-es-bald-ein-medikament-gegen-das-altern

Altersbedingte Krankheiten aufhalten und das Leben verlängern: Metformin-Studie geplant
Medizin - Kommunikation Medizinkommunikation
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Bochum – Zu den häufigsten Erkrankungen im Alter gehören neben Diabetes Herzinfarkt, Krebs und Demenz. US-Amerikanische Forscher wollen in einer Studie herausfinden, ob das Diabetesmedikament Metformin bei Nichtdiabetikern das Leben verlängern kann und altersassoziierte Erkrankungen herausgezögert. Die seit 60 Jahren eingesetzten Tabletten haben in früheren Studien gezeigt, dass es Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen hilft. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist bezüglich der vermuteten positiven Effekte skeptisch und rät, laufende Studien abzuwarten.
https://idw-online.de/de/news633811


Metformin senkt möglicherweise das Krebsrisiko
(14.09.2009) Der antidiabetische Wirkstoff Metformin kann möglicherweise das Krebsrisiko bei Typ 2 Diabetikern verringern. Das berichten Forscher der University Dundee, Schottland, im Fachmagazin Diabetes Care.
http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3690


Rejuvenation Res. 2011 Oct;14(5):469-82. doi: 10.1089/rej.2011.1153. Epub 2011 Sep 1.
"Metformin as a geroprotector." Bulterijs S1.

Abstract Geroprotectors are drugs that decrease the rate of aging and therefore extend life span. Metformin has been described as a geroprotector, and several studies have shown that metformin can slow down the rate of aging. The mechanisms behind the geroprotective effect of metformin are less established. The goal of this review is to investigate the evidence for the geroprotective effect of metformin and to describe the possible mechanisms behind it.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21882902

 

 

Metformin im Bodybuilding

Einsatz- und Wirkungsbereich

Einsatzgebiet vorrangig während einer Diät

anabole Komponente indirekt gegeben
androgene Komponente nicht vorhanden

Dosierungsbereich und Anwendungsdauer

Anfänger: nicht empfehlenswert
Hobbybereich: 1000-1 500mg/Täg, verteilt auf zwei Gaben
Profibereich: 1000-2000mg/Tag, verteilt auf zwei Gaben
Frauen: 850-1500mg/Tag, verteilt auf zwei Gaben
Anwendungsdauer: mind. 8 Wochen bis hin zu mehreren Monaten

 

Metformin ist ein oral wirkendes Antidiabetikum und wird in der Schulmedizin zur Behandlung des Diabetes Typ II eingesetzt. Diese Art des Diabetes wird auch „Altersdiabetes" genannt, da er vorrangig im fortgeschrittenen Alter auftritt und oftmals jahrzehntelang unbemerkt, bleibt. Die Entwicklung dieser Krankheit geht sehr langsam vonstatten und wird durch ein Abstumpfen der Insulinrezeptoren gegenüber dem Insulin gekennzeichnet. Ausgelöst wird eine derartige Resistenz häufig durch eine übermäßige Ausschüttung von Insulin, oftmals bedingt durch eine Fehl- oder übermäßige Ernährung.

Die Folgen einer solchen Insulinresistenz können sich auf vielfältige Weise zeigen - angefangen bei der Möglichkeit der Ausbildung eines Diabetes Typ bei der der betroffene Patient auf die exogene Zufuhr von Insulin angewiesen ist, über einen vermehrten Fettansatz, bis hin zum Erlahmen des Muskelaufbaus. Folgerichtig tut der Athlet gut daran, alle möglichen Mittel und Wege zu nutzen, um dieser Krankheit aus dem Wege zu gehen, bzw. bereits resistente Rezeptoren wieder zu sensibilisieren. Auf dem Supplementsektor ist eine Vielzahl unterschiedlicher Präparate zu diesem Zweck erhältlich. Als Mittel der ersten Stunde ist hier Chrom zu nennen. Kurz darauf folgte Vanadyl. Die Kombination beider Spurenelemente wurde schnell als ultimative Kombination gegen Insulinresistenz vermarktet. Die Einnahme von hochwertigen Omega- 3-Fettsäuren, beispielsweise aus Fischöl, bewirkt selbiges.

Wer eher auf pharmazeutische Hilfe vertraut, wird beispielsweise bei Metformin fündig. Wie eingangs erwähnt, wird Metformin in der Schulmedizin als Antidiabetikum verschrieben, da es die einzigartige Fähigkeit besitzt, den Insülinspiegel nachhaltig zu senken und somit einer Insulinresistenz entgegenzuwirken. Metformin wirkt hierbei auf drei verschiedenen Wegen. Zum einen hemmt es die Freisetzung von gespeicherter Glucose aus der Leber, was einem Anstieg des Blutzuckerspiegels entgegenwirkt. Somit werden extrem erhöhte Insulinspiegel und alle damit einhergehenden negativen Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine Fettspeicherung, stark vermindert. Des Weiteren hemmt Metformin im Dünndarm die Aufnahme von Glukose ins Blut. Auch durch diesen Effekt bleibt ein drastischer Anstieg des Blutzuckerspiegels aus. Die letzte, und für
Bodybuilder wohl wichtigste Wirkung des Metformin besteht in dessen einzigartiger Fähigkeit, die Glukoseaufnahme und -Verwertung innerhalb der Muskulatur zu steigern. Somit werden vermehrt Kohlenhydrate in der Muskulatur und weniger im Fettgewebe gespeichert und verbrannt. Die Muskeln wirken voller, der Pump beim Training steigt und das Fettgewebe schwindet kontinuierlich. Athleten verwenden Metformin aus diesem Grund unter anderem in Kombination mit Creatin, Glutamin und Aminosäuren, da auch deren Aufnahme drastisch gesteigert wird. Allerdings sollte darauf hingewiesen werden, dass Metformin insulinabhängig wirkt, d.h., dass die Einlagerung genannter Wirkstoffe erst vonstatten gehen kann, wenn ausreichend Insulin im Blut vorhanden ist, das diese an deren Zielort transportieren kann. Metformin und Creatin beispielsweise auf nüchternen Magen eingenommen, werden aus diesem Grund keinerlei Effekte erzielen. Vorteil dieses Mechanismus ist natürlich, dass die alleinige Einnahme von Metformin zu keinerlei Unterzuckerungszuständen führen kann.

Basierend auf diesem Wissen setzen Athleten Metformin entweder während einer Diät oder einer Masseaufbaukur ein. Während einer Diät profitiert der Anwender von einem niedrigen Blutzuckerspiegel, der zum einen das Hungergefühl unterdrückt und zum anderen ein optimales Milieu für einen Fettverlust darstellt. Zudem werden vermehrt Kohlenhydrate in der Muskulatur und weniger im Fettgewebe gespeichert, was auch erklärt, warum Athleten diesen Wirkstoff während Masseaufbaukuren einsetzen. In Kombination mit Creatin und Glutamin führt die Einnahme zu einer raschen Zunahme des Zellvolumens, was den Athleten optisch massiver aussehen lässt. Zudem kann hier von einem Nährstoffumverteilungseffekt gesprochen werden, da Nährstoffe, wie bereits erwähnt, weg von den Fettdepots und hin zu den Muskelzellen geschleust werden. Somit setzt der Athlet selbst bei hyperkalorischer Ernährung weniger Fett an, als das normalerweise der Fall wäre, und baut darüber hinaus noch schneller Muskulatur auf.

Allerdings zeigt sich auch hier: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Zu den in der vorangegangenen Tabelle aufgeführten Nebenwirkungen kommt noch eine weitere hinzu, die besonders im Bodybuilding heiß diskutiert wird. So konnte in klinischen Studien bewiesen werden, dass die Einnahme von Metformin mit einer Reduzierung der Testosteronwerte einhergeht. Diese Senkung soll signifikant sein, weshalb Natural- athleten sich die Einnahme im Vorfeld überlegen sollten. Ste- roidverwender werden von dieser Nebenwirkung wohl eher weniger abgeschreckt sein, da sich das „signifikant" auf die normale Testosteronproduktion bezieht, über die Steroidver- wender bestenfalls müde lächeln werden.

Eine weitere, wenn auch nicht allzu häufig anzutreffende Nebenwirkung des Metformin ist eine mögliche Laktatazi- dose. Bei dieser Krankheit sammelt sich verstärkt Milchsäure im Körper an, was den Säure/Basenhaushalt stören und im schlimmsten Fall mit dem Tod enden kann. Erste Anzeichen hierfür sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Wenn an dieser Stelle nicht sofort gehandelt wird, treten als weitete Nebenwirkungen Muskelkrämpfe, eine deutlich beschleunigte Atmung und Bewusstseinsstörungen auf. Spätestens jetzt sollte der Weg in ein Krankenhaus überlegt werden, da sich innerhalb von ein paar Stunden ein Koma entwickeln kann, das in der Hälfte aller Fälle zum Tode führt.


Folgerichtig sollte sich der Athlet die Einnahme bestmöglich überlegen und sich im Vorfeld über die zu erwartenden und Nebenwirkungen im Klaren sein.


Dosierung und Einnahme

Da eine spürbare Wirkung nach der oralen Einnahme gut zehn bis zwölf Stunden anhält (die Halbwertzeit beträgt ca. 6,5 Stunden), bevorzugen Athleten die Einnahme von zwei Dosierungen pro Tag. Die Gesamtmenge schwankt zwischen 850mg bei leichteren Athleten und Frauen und 2000mg bei schwereren Athleten. Mehr als 2000mg sollten nicht in Erwägung gezogen werden, da hierbei von keiner gesteigerten Wirkung ausgegangen werden kann. Lediglich die zu erwartenden Nebenwirkungen werden dadurch erhöht.


Absetzen

Da Metformin nicht in den Hormonhaushalt eingreift, ist ein spezielles Absetzschema nicht notwendig.


Kosten und Verfügbarkeit

Metformin ist verschreibungspflichtig und auf dem deutschsprachigen Schwarzmarkt eher selten zu finden. Wenn, dann ist für gewöhnlich irgendein Präparat aus der deutschen Apotheke erhältlich.

Fälschungen

Fälschungen sind bislang keine bekannt und werden auch in Zukunft nicht zu erwarten sein.

 

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Metformin Tabletten 500 mg, 60 Tabl.

  • Artikelnr. Metformin Tabl
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