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  • Insulinähnlicher Wachstumsfaktor (IGF-1)

IGF LR3


IGF-1 („Insulin like Growthfactor Insulinartiger Wachstumsfaktor) ist kein anaboles/androgenes Steroid, sondern ein natürlich vorkommendes Polypetidhormon, bestehend aus einer einzelnen Kette von 70 Aminosäuren. Es gleicht dem Insulin in seiner Wirkung, da es auf ähnliche Weise Nährstoffe, insbesondere Aminosäuren und Kohlenhydrate, in die Muskelzellen einschleust und dort ein kräftiges Wachstum auslöst. IGF-1 verringert die Insulinausschüttung und erhöht die Insulinsensibilität auf lange Sicht, hat aber keinen direkten Effekt auf die Glukose- d.h. Zuckerwerte im Blut.

Von großem Interesse für Athleten ist die Tatsache, dass IGF- 1 eine ähnliche anabole und fettabbauende Wirkung wie das Wachstumshormon aufweist. Es erhöht die Stickstoffzurückhaltung und Anwender berichten von vermehrter Körperkraft und Ausdauerleistung, sowie rund 5% weniger Körperfett nach einem Monatszyklus IGF-1. Da Wachstumshormon- und IGF-1-Spiegel voneinander abhängig sind, spekulierten Wissenschaftler für geraume Zeit, dass IGF-1 die Wachstumshormonausschüttung anregt. Doch mittlerweile hat sich das genaue Gegenteil herausgestellt. Das Wachstumshormon regt seinerseits die Bildung von IGF-1 in der Leber an, was ihm den Namen „duales Hormon“ eingebracht hat, da es für sich alleine eine stark fettabbauende Wirkung aufweist und seine zweite Wirkung, die vorrangig anabole, durch die Stimulierung der IGF-1-Ausschüttung entfaltet. Injizieren Bodybuilder nun das Wachstumshormon, so profitieren sie nicht ausschließlich von der direkten Wirkung, sondern eher von der resultierenden IGF-1 Freisetzungswirkung. Dieser Fakt erklärt auch die Beobachtung, warum höhere Mengen Wachstumshormon nicht zwingend ein größeres Muskelwachstum auslösen, schließlich hängt der Endeffekt davon ab, wieviel IGF-1 in der Leber schlussendlich produziert werden kann.

Als optimal haben sich in der Praxis 2-6 I.E. Wachstumshormon pro Tag für diesen Zweck herausgestellt. Dosierungen über 6 I.E/Tag bewirken in der Regel keine größere IGF-1-Ausschüttung. Wer dennoch sein Wachstumshormon höher dosiert, wird allenfalls von der fettverbrennenden Wirkung profitieren, ein schnelleres Muskelwachstum kann über diesen Punkt hinaus jedoch nicht erwartet werden.
Eine ganz außergewöhnliche Eigenschaft des IGF-1 ist dessen Einfluss auf echtes Muskelwachstum.

Wir sprechen in diesem Zusammenhang nicht nur von einem gesteigerten Proteinaufbau, also einer Hypertrophie, wie er bei der Verwendung anaboler/androgener Steroiden der Fall ist. Die Rede ist vielmehr von einem Phänomen, das in der Wissenschaft lange Zeit als undenkbar galt, einer Muskelhyperplasie. Bei der Hyperplasie wird kein zusätzliches Protein in den Muskelzellen angehäuft sondern gleich völlig neue Muskelzellen gebildet. Je mehr Muskelzellen nun vorhanden sind, desto mehr Protein kann angehäuft werden und desto mehr gewinnt der Muskel an Umfang und Größe.

Interessant ist ebenfalls der direkte Vergleich von Wachstumshormon- und IGF-1-Wirkung. Während das Wachstumshormon beispielsweise die natürliche Schilddrüsenhormonausschüttung reduziert und so den körpereigenen Bedarf an Schilddrüsenhormonen heraufschraubt, erhöht IGF-1 andererseits das Vorkommen des wirksamsten Schilddrüsenhormons, dem T3. Des weiteren fällt positiv auf, dass IGF-1 die Insulinsensibilität an den Rezeptoren verbessert, ganz im Gegenteil zum Wachstumshormon, das diese nämlich verringert und somit die zusätzliche Einnahme von exogenem Insulin erforderlich machen kann.

Wieso injizieren Bodybuilder aber nun fast ausschließlich Wachstumshormon und nicht direkt IGF-1?

Diese Frage ist einfach beantwortet, weil das Wachstumshormon problemlos beziehbar ist, während IGF-1 hingegen nur zu Forschungszwecken hergestellt wird und die Verfügbarkeit somit gegen Null tendiert. Erzählungen, nach denen jeder Profibodybuilder IGF-1 verwendet, können getrost ins Reich der Märchen abgetan werden. Zwar steht der Wirkstoff IGF-1 einem auserwählten Kreis zur Verfügung, allerdings beschränkt sich dieser auf ein paar wenige Anwender. Man vermutet dass dieser Wirkstoff zum ersten Mal vor über 10 Jahren zum Einsatz gekommen ist als ein ehemaliger Mr. Olympia alle damaligen Grenzen durchbrach und das „Massezeitalter" einläutete.

Wer dennoch seinen IGF-1-Spiegel zuverlässig erhöhen will und weder IGF-1 noch das Wachstumshormon injizieren möchte, kann dies auch auf anderem Wege erreichen. Viele steroidverwendende Sportler praktizieren dies bereits, ohne sich dessen jedoch wirklich voll bewusst zu sein. Denn Studien haben unlängst ergeben, dass stark aromatisierende Steroide, wie beispielsweise Testosteron, Metandienon und Oxymetholon, den IGF-1-Spiegel signifikant anheben können. Testosteron Enanthat erzielt hierbei z. B. eine Erhöhung von bis zu 21 Prozent. Dies erklärt auch die Tatsache, dass Aromatasehemmer wie Anastrozol den IGF-1-Spiegel senken. Ein Grund mehr, zumindest in der Masseaufbauphase auf Aromatasehemmer zu verzichten.

Die Nebenwirkungen einer IGF-1-Applikation äußern sich recht vielschichtig. Am bekanntesten dürfte wohl die direkte Wirkung auf Tumorgewebe sein. IGF-1 regt nicht nur die Skelettmuskulatur, sondern jedes wachstumsfähige Gewebe im: Körper zum Wachstum an, darunter auch schlummernde und vielleicht bislang unbemerkte Tumorzellen.

Eine ebenfalls bekannte Nebenwirkung ist Hypoglykämie/. : also ein Blutzuckermangel, welcher insbesonders durch die kombinierte Gabe von Insulin bedrohlich werden kann.


Dosierung und Einnahme

Es ist schwierig, einen optimalen Wirkungsbereich anzugeben, da alle bekannten Einnahmeschemen ausschließlich auf praktischen Erfahrungen der Anwender beruhen. Hier wird beobachtet dass mit 10-30mcg pro Tag über einen Zeitraum von 30 Tagen gearbeitet wird, mit anschließender Pause von 2-4 Wochen. Dabei wird die Tagesdosierung auf 2-3 Injektionen aufgesplittet. Wird über einen Zeitraum von 30 Tagen hinaus injiziert, reduziert sich die Zahl der IGF-1-Rezeptoren an der Muskulatur und es stellen sich keine weiteren Erfolge ein. Zudem unterdrückt die exogene Zufuhr an IGF-1 die natürliche Wachstumshormonausschüttung. Bei der Verwendung des Präparates „Long R3 IGF-1" besteht außerdem die Gefahr einer Antikörperbildung, da es chemisch verändert ist, um die Neutralisation durch spezielle Bindeproteine im Blut zu verhindern.

Absetzen

Die Einnahme sollte nach rund 30 Tagen für gut 2-4 Wochen ausgesetzt werden, um eventuelle Gewöhnungsprozesse zu unterbinden. Ein spezielles Absetzprogramm muss hierbei nicht eingehalten werden.

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Insulinähnlicher Wachstumsfaktor (IGF-1)

  • Hersteller Bio Peptide
  • Artikelnr. IGF LR3 [1mg]
  • Verfügbarkeit Lagernd
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