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METHANDIENON (Dianabol)

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Einsatz- und Wirkungsbereich

Einsatzgebiet Masseaufbau, Diät (bedingt)
anabole Komponente stark
androgene Komponente stark

Dosierungsbereich und Anwendungsdauer

Anfänger 10-15 mg/Tag
Hobbybereich 15-45 mg/Tag
Profibereich 45-100 mg/Tag
Frauen 5-15 mg/Tag


Der Wirkstoff Metandienon bzw. Methandrostenolon, wie er in osteuropäischen Ländern genannt wird, gehört zusammen mit Testosteron und Nandrolon Decanoat zu den bekanntesten und beliebtesten Steroiden. Es gibt nur wenige Anabolikaverwender, die ihre allererste Steroidkur nicht mit dem Wirkstoff Metandienon gestartet haben. Egal ob in Form des thailändischen „Anabol" (die sogenannten „Thais" aus Thailand, die bekannteste Darreichungsform), der russischen „Methandrostenolon" oder der polnischen „Metanabol", quasi ein jeder Bodybuilder wird diesen Wirkstoff schon einmal verwendet haben.
Das erste metandienonhaltige Medikament überhaupt hieß „Dianabor und wurde 1956 von dem amerikanischen Arzt John Ziegler, in Zusammenarbeit mit der Pharmafirma Ciba- Geigy entwickelt. Ziegler suchte damals lediglich nach einer Alternative zu injizierbarem Testosteron. Er hätte damals sicherlich nicht zu träumen gewagt, dass dieses Medikament innerhalb der folgende Jahrzehnte im Kraftsport einen derartigen Kultstatus erreichen würde.

Knapp dreißig Jahre später, 1982 wurde die Produktion von „Dianabol" dann offiziell von Ciba-Geigy eingestellt. Der Grund war laut Herstelleraussagen das starke Missbrauchspotential des Wirkstoffs. Doch mit der Einstellung der Produktion von „Dianabol" war das Endes des „Breakfast of Champions", wie es im Kraftsport liebevoll genannt wird, noch lange nicht gekommen. Unzählige Generika schössen in den folgenden Jahrzehnten wie Pilze aus dem Boden und heutzutage ist die Lage so, dass viele ausländische Pharmafirmen extrem große Kontingente dieses Medikaments herstellen, wohl wissentlich in der Annahme, dass ein erheblicher Teil auf dem Schwarzmarkt und somit letzten Endes bei den Bodybuildern und Kraftsportlern landen wird.

Metandienon ist ganz klar eines der effektivsten oralen Stereoide, wenn man die anabole mit der androgenen Komponente vergleicht. Der Wirkstoff ist extrem androgen und fast genauso stark anabol. Zudem reduziert das Metandienon die endogene Kortisolproduktion um beträchtliche 50-70%. Weniger Kortisol ist gleichbedeutend mit weniger Muskelabbau. Man spricht hier auch von einem antikatabolen Effekt. Desweiteren stimuliert Metandienon die IGF-1 Produktion in den Muskelzellen lokal und speziell in der Leber. Kein Wunder, dass Metandienon zum Aufbau von Kraft und Körpergewicht so effektiv ist: Starke anabole und androgene Wirkung, ausgeprägte antikatabole Eigenschaften und dazu noch ein potenter IGF-1 Stimulator.

In den späten sechziger Jahren war „Dianabol" DAS Steroid schlechthin. Lag die damalige Einnahmemenge bei etwa 5- 10mg pro Tag, so wird heutzutage über solche Dosierungen nur noch müde gelächelt. Mancher Leser wird sich vielleicht noch an ein Interview mit dem ersten Mr. Olympia erinnere der zugab, dass er in der Vorbereitung auf diesen Wettkampf täglich 2 Tabletten „Dianabol" (= 10mg) einnahm. Er war damals einer der ersten, der mit solch „hohen" Dosierungen experimentierte. Und der Erfolg gab ihm Recht.

Die Einnahmemengen erhöhten sich von da ab dann zusehends. Während vor zehn Jahren etwa noch 15-30mg pro Tag empfohlen wurden, liest man heutzutage in einschlägiger Literatur Empfehlung von bis zu 100mg pro Tag. Eine Dosierung, die zwar für extreme Resultate bekannt ist, aber darüber hinaus leider auch potentiell leberbelastend wirkt, alle heutigen Metandienon-Generika sind nämlich 17-alpha-alkykiert, d.h. sie stellen eine extreme Belastung für den Magen- Darm-Trakt und insbesondere für die Leber dar. Daher auch die gut gemeinte Empfehlung, diesen Wirkstoff generell nicht mehr als 4-6 Wochen zu benutzen. Innerhalb der ersten 2-4 Wochen sind zumeist enorme Resultate in puncto Masse- und Kraftaufbau zu bestaunen, die jedoch spätestens in der fünften Woche zum erliegen kommen. Das liegt daran, dass der Wirkstoff sehr schnell und stark aromatisiert und häufig extrem viel Wasser einlagert, was die anfänglichen signifikanten Gewichtszunahmen erklärt.

Wenn Metandienon als alleiniges Steroid verwendet wird, kann man davon ausgehen, dass der Großteil der neu dazu gewonnenen Masse nach dem Absetzen wieder verloren geht. Ein echter Muskelzuwachs ist in diesem kurzen 4-6wöchigen Zeitraum, in dem dieses Steroid eingesetzt werden kann, einfach nicht zu erwarten. Weitaus sinnvoller ist es, den Wirkstoff Metandienon in der Kombination mit einem injizierbaren Steroid anzuwenden. Hier eignet sich das Metandienon als „Kickstarter" einer Kur mit Depot-Steroiden hervorragend und gibt seinem Verwender den so begehrten schnellen Masse- und Kraftgewinn, der dann in den darauffolgenden Wochen durch das Depot-Steroid mehr und mehr zu solidem Muskelgewebe wird.

Auf Grund der kurzen Halbwertzeit des Metandienons von etwa 3,5-4,5 Stunden empfiehlt sich eine mindestens dreimal tägliche Gabe. Dabei werden die Tabletten in gleich große Portionen aufgeteilt. Nur so ist ein konstanter Wirkstoffgehalt im Blut zu erreichen. Idealerweise sollten die Tabletten zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Dies hilft speziell empfindlichen Athleten mögliche Magen-Darm-Probleme aufgrund der 17-Alpha-Alkylierung des Wirkstoffes zu minimieren.
Zu den weiteren potentiellen Nebenwirkungen des Metandienons zählt unter anderem die starke Aromatisation des Wirkstoffs. Viele Anwender haben während der Einnahme nicht nur mit den üblichen Begleiterscheinungen wie vermehrte Wasser- und Fettspeicherung zu kämpfen, der Großteil klagt auch über Gynäkomastie, also einem Anschwellen der Brustdrüsen. Da der Wirkstoff wie schon erwähnt 17- alpha-alkyliert ist, konvertiert er nicht in Östradiol, sondern in 17alpha-Methylöstradiol, einem noch potenteren Östrogen. Wer denkt, diesem Problem mit einem Aromatasehemmer Herr werden zu können, der täuscht leider, da diese bei dieser speziellen Form des Östrogen nicht wirken. Sollte eine Gynäkomastie bereits vorhanden sein, hilft einzig der Einsatz von Tamoxifen Citrat, welches direkt in den Brustdrüsen wirkt. 20-40mg über 2-4 Wochen dürften ausreichen, um das Problem zu beheben.

Metandienon sollte auf Grund der hohen Androgenität normalerweise nicht von Frauen eingesetzt werden. Wer jedoch vor einer möglichen Virilisierung nicht zurückschreckt, wird erfahrungsgemäß mit 5-15mg pro Tag erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Ambitionierte Bodybuilderinnen gebrauchen Metandienon manchmal in der Aufbauphase, um für die kommende Wettkampfsaison noch etwas mehr Fleisch auf die Rippen zu packen. Auch bei weiblichen Powerliftern in der Schwergewichtskategorie ist das Metandienon aufgrund seiner kraftsteigernden- und regenerationsfördernden Wirkung sehr geschätzt.

Neben den Frauen müssen auch Steroidanfänger mit dem Metandienon sehr behutsam umgehen. Insbesondere Neulinge unterschätzen die Durchschlagskraft des Metandienons gerne und nehmen aufgrund überzogenem Ehrgeizes mehr Tabletten als eigentlich notwendig. Steroidanfänger können und sollten sich mit täglich 10-15mg Metandienon begnügen, wobei es durchaus sinnvollere Wirkstoffe für die erste Kur gibt, in erster Linie Depot Testosterone wie z. B. Testosteron Enantat, Cypionat oder Heptylat.

Mehr als zwei 4-6wöchige Metandienonkuren pro Jahr während ausgesuchter Massephasen sind auch im fortgeschrittenen Stadium weder emfehlenswert noch notwendig. Das Metandienon wird hier kurzfristig eingesetzt, um auf Grund dessen starker IGF-1-ausschüttender Wirkung, seinem ausgeprägten anabolen und androgenen Effekt, sowie der signifikanten kortisolreduzierenden Eigenschaften, Entwicklungsplateaus zu durchbrechen. Mehr als 30-45mg pro Tag sind allerdings selbst bei solch fortgeschrittenen Personengruppen nicht notwendig.

Es versteht sich von selbst, dass das Metandienon hierbei nicht als alleiniges Steroid eingestetzt wird, sondern in eine Steroidkombination, in erster Linie mit injizierbarem Testosteron und/oder Nandrolon Decanoat, bei weit fortgeschrittenen Athleten unter Umständen auch mit Wachstumshormon (siehe hierzu auch entsprechende Profile). Eine Kombination aus 30-45mg Metandienon/Tag, 500-750mg Testosteron Enantat/Woche, 400-600mg Nandrolon Decanoat/ Woche sowie 4 I.E. Wachstumshormon/Tag wird die meisten fortgeschrittene Bodybuilder ihre Entwicklungsplateaus und Stagnationen durchbrechen lassen. Das Metandienon wird wie zuvor erwähnt dann nach spätestens sechs Wochen aus dieser Kombination herausgenommen.

Manche Wettkampfbodybuilder, die das Glück haben, auf östrogenbedingte Nebenwirkungen nur minimal oder überhaupt nicht mit Wasser- und Fettspeicherung zu reagieren, verwenden Metandienon auch in der Diätphase, um sowohl Muskelvolumen als auch die Körperkraft auf hohem Niveau zu halten. Gleichzeitig wirkt der kortisolreduzierende Effekt des Metandienons einem eventuellen Muskelverlust entgegen.


Dosierung und Einnahme

Beobachtet werden Dosierungen von 10-100mg Metandienon pro Tag. Steroidanfänger werden mittäglich 10-15mg über einen Zeitraum von 4-6 Wochen sehr gute Aufbauresultate verbuchen.

Bei fortgeschrittenen Bodybuildern reichen Dosierungen von 15-45mg pro Tag völlig aus, wobei 45mg als Obergrenze anzusehen sind, um Entwicklungsplateaus zu durchbrechen. Von Profibodybuildern und Kraftsportlern ist bekannt, dass sie speziell in der Massephase bis zu 100mg Metandienon und mehr einnehmen. Zum einen begründet sich dieser, in den Augen vieler geradezu übertriebene Konsum, darin, dass Metandienon als starker IGF-1-Ausschütter agiert und sich somit hervorragend mit der Einnahme von Wachstumshormon ergänzt (siehe hierzu auch entsprechendes Profil). Zum anderen baut Metandienon auf Grund seiner starken anabolen und androgenen Wirkung Kraft und Masse auf, wie nur wenige andere Steroide.

Frauen sollten diesen Wirkstoff auf Grund der starken Andro- genität normalerweise meiden. Dennoch werden Gaben von 5 -15mg pro Tag bei Bodybuilderinnen in der Aufbauphase sowie in den Schwergewichtsklassen des Powerliftings beobachtet, wobei bei zuletzt genannten Anwenderinnen durchaus noch höhere Dosierungen beobachtet werden. Die dabei erzielbaren Resultate während eines Vierwochenzykluses sind enorm, die zu erwartenden Nebenwirkungen allerdings leider auch. Akne, Stimmvertiefung, Klitoriswachstum und Kopfhaarausfall sind nur ein paar davon.

Absetzen

Beim Einsatz als Einzel Wirkstoff sollte die Gegenkur am nächsten Tag der letzten Einnahme erfolgen. Alle Informationen hierzu im Kapitel.

Sehr empfehlenswert ist hierbei der zusätzliche Einsatz von Creatin in Kombination mit Glutamin, um dem Wasserverlust der Muskelzelle beim Absetzen bestmöglich entgegen zu wirken. Ein antikataboler Wirkstoff, wie beispielsweise Vitamin C oder Phosphatidylserin, ist zudem empfehlenswert, um den in die Höhe schnellenden Kortisolspiegel nach Beendigung der Steroideinnahme bestmöglich im Zaum zu halten.


Anzahl:

  • Artikelnummer: methandienone 10 mg X100 GENESIS
  • 9356 Stück auf Lager
  • Hergestellt von: Genesis


Dieser Artikel wurde am Saturday, 24. August 2013 im Shop aufgenommen.