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Norditropin® simplexx 24 IU

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Norditropin® simplexx 24 IU

 

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„Wachstumshormon", „STH“, „HGH“, „Somatropin“ - egal wie man diesen Wirkstoff nennt, ihn umgibt immer noch etwas Mystisches. Keiner anderen Substanz wird mehr Muskelwachstum nachgesagt und bei kaum einem anderen Hormon besteht mehr Aufklärungsnot.

Das Wachstumshormon konnte erstmalig in den fünfziger Jahren aus den Hypophysen von verstorbenen Personen isoliert werden. Das medizinische Einsatzgebiet hat sich seitdem nicht verändert, es wurde damals wie heute bei Zwergwuchs verschrieben, einer Krankheit, bei der nicht ausreichend Wachstumshormon gebildet wird und der Körper das Längenwachstum sowie die Muskelentwicklung vorzeitig einstellt. Die Extraktion von Wachstumshormon aus menschlichen Hypophysen musste 1984 aufgegeben werden, als Fälle von Wachstumshormonverwendern bekannt wurden, die an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit verstorben sind. Nach einer eingehenden Untersuchung lernte man, dass der tödliche Erreger tatsächlich durch die Behandlung mit infiziertem menschlichem Wachstumshormon weitergegeben wurde.

Doch für weiteren Wachstumshormonnachschub war bereits gesorgt, da zu diesem Zeitpunkt die Wissenschaft schon in der Lage war, das Wachstumshormon gentechnisch auf synthetische Weise herzustellen. Allerdings gab es auch hier Komplikationen. Antikörperreaktionen durch Verunreinigungen und die nicht hundertprozentig identische Aminosäurenstruktur zwischen synthetischem und natürlichem Wachstumshormon stellten die Wissenschaftler anfangs noch vor Rätsel, bis dem weltweit bekannten Pharmaunternehmen „Lilly" kurz darauf der Durchbruch gelang und das erste, dem menschlichen Wachstumshormon identische, Präparat namens „Humatrope" seinen Weg auf den Markt fand. Noch heute zählt Humatrope zu den bekanntesten und am meisten verwendeten Wachstumshormonprodukten.

Doch worum genau handelt es sich beim Wachstumshormon und was bewirkt es? Das Wachstumshormon ist ein natürliches Polypeptidhormon, bestehend aus 191 Aminosäuren, und wird im Hypophysenvorderlappen bei entsprechenden Reizen, wie beispielsweise intensiver Belastung, Schlaf, Stress und niedrigem Blutzuckerspiegel, gebildet. Es zeigt einen positiven Einfluss auf das Muskelwachstum, die Regeneration, die Fettverbrennung, die Gelenke, die Körperkraft und das Zellalter. Nicht zu Unrecht wird es als „Jugendhormon" bezeichnet, schließlich nimmt die natürliche Wachstumshor-monproduktion ab dem zwanzigsten Lebensalter stetig ab. Schätzungsweise verringert sich die körpereigene Wachstumshormonproduktion um jeweils rund 15% innerhalb von zehn Jahren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Großteil aller Sechzigjährigen nur noch rund 25% der natürlichen Menge produziert, was in direkter Verbindung mit körperlichem und geistigem Verfall steht. Deshalb lassen sich immer mehr bekannte Stars in sogenannten „Verjüngungstherapien" („Anti Aging") das Wachstumshormon injizieren und profitieren von gesteigerter Muskelmasse und Vitalität, verbesserter physischer und psychischer Leistungskraft, erhöhter Libido und sexuellem Interesse, reinerer und strafferer Haut und somit einem jüngeren Aussehen und Körpergefühl. Doch für Sportler ist vorrangig der propagierte muskelauf- und fettabbauende Effekt von Interesse.

Seinen Einzug in die Bodybuildingkreise fand das Wachstumshormon Anfang der achtziger Jahre. Wer sich z.B. die Mühe macht und die Körper der Mr. Olympia-Teilnehmer Ende der siebziger Jahre mit denen der Jahre 1981-1984, also den Anfangsjahren des Wachstumshormons im Profibodybuilding, vergleicht, der wird gewaltige Unterschiede feststellen. Die Bodybuilder der frühen achtziger Jahre waren plötzlich sichtbar schwerer, muskelbepackter sowie erheblich definierter bei weitaus besserer Muskeldichte als ihre Kollegen in den späten Siebzigern. Auffallend ist auch, dass die meisten Profis in den siebziger Jahren nur eine unterdurchschnittliche Bein- und Wadenentwicklung bei mäßiger Muskelteilung hatten, während Anfang der achtziger Jahre volle, gutentwickelte und sauber geteilte Quadrizepse sowie melonenförmige Beinbizepse mehr und mehr auf Profibühnen auftauchten. Dieser, für die damalige Zeit gigantische Entwicklungssprung, hatte nichts mit anabolen Steroiden zu tun, deren Gebrauch reichte ohnehin bis in die fünfziger Jahre zurück, sondern beruhte auf der aufkommenden Verwendung des Wachstumshormons. Selbiger Trend setzte sich dann über die gesamten achtziger Jahre hinweg, die Athleten wurden massiver und massiver bei immer besserer Muskelzeichnung, bis Anfang der neunziger Jahre eine weitere Masseexplosion durch die kombinierte Verwendung von Wachstumshormon und Insulin erfolgte.

Im Prinzip kann man sagen, dass das Wachstumshormon zu den stärksten und wirksamsten anabolen und lipolytischen Hormonen zählt, die Bodybuildern zum Muskelauf- und Fettabbau zur Verfügung stehen. Keine anaboles Steroid reicht an das muskelbildende Wirkpotential des Wachstumshormons heran. Egal ob es sich um einen fortgeschrittenen Bodybuilder oder einen Profiathleten handelt, das Wachstumshormon wird das muskuläre Erscheinungsbild des Körpers wie kaum ein anderes Hormon positiv beeinflussen. Wer mit dem Wachstumshormon richtig umzugehen weiß, d.K Bodybuilder, die über die korrekte Anwendung des Wachstumshormons informiert sind, schwärmt von den Resultaten. Wer hingegen das Wachstumshormon verwendet, aber keine so richtige Ahnung hat was er tut, der wird häufig mit enttäuschenden Ergebnissen abgestraft. Der Grund ist, dass das Wachstumshormon ein sehr komplexes Hormon ist und auf verschiedenen Ebenen arbeitet, wobei es jeweils auf die Hilfe eines anderen Hormons angewiesen ist, um seine volle Wirkung zu entfalten.

 

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Anzahl:

  • Artikelnummer: Norditropin simplexx 24IU
  • 99951 Stück auf Lager


Dieser Artikel wurde am Friday, 13. September 2013 im Shop aufgenommen.