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OXANDROLON

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OXANDROLON

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Einsatz- und Wirkungsbereich

Einsatzgebiet Qualität, Diät/Wettkampf, Kraft, Frauen
anabole Komponente mittel
androgene Komponente gering

Dosierungsbereich und Anwendungsdauer

Anfänger 15-30mg/Tag
Hobbybereich 20-40mg/Tag
Profibereich 30-60mg/Tag
Frauen 10-25mg/Tag

Anwendungsdauer 6-8 Wochen


Der Wirkstoff Oxandrolon kam bereits in den sechziger Jahren auf den Markt. Das Ziel der US-amerikanischen Herstellerfirma „Searle" war es, ein extrem mildes, anaboles Steroid zu entwickeln, das speziell heranwachsenden Kindern verabreicht werden konnte, ohne eventuelle Größenwachstumseinbußen des Körpers zu riskieren. Werden anabole/androgene Steroide nämlich während der Wachstumsphase bei Kindern oder Jugendlichen eingesetzt, schließen sich in der Regel die Wachstumsfugen der Knochen und ein weiteres Längenwachstum ist ausgeschlossen. Searle war bei der Entwicklung von Oxandrolon höchst erfolgreich und schaffte das erste sowie bislang einzige Steroid, welches das Längenwachstum nicht negativ beeinflusst.

Selbst heutzutage erfüllt Oxandrolon immer noch denselben klinischen Zweck, für den es ursprünglich vor vierzig Jahren entwickelt wurde. Es fungiert als Wachstumsstimulans bei minderwüchsigen Kindern und Jugendlichen. Desweiteren wird dieser Wirkstoff mittlerweile Frauen im Kampf gegen Osteoporose verschrieben und HIV-/ADS-Patienten gegen einen rapiden Abbau an Muskelmasse/-kraft und einem damit verbundenen, verschlechterten allgemeinen Wohlbefinden, gegeben.

Die androgene Wirkung fällt trotz der Tatsache, dass es sich bei Oxandrolon um ein Derivat des Dihydrotestosteron handelt, nur sehr gering aus. Auch die anabole Komponente wird eher als mäßig angesehen. Aus diesem Grund wird der Athlet mit der Einnahme dieses Steroids ganz gewiss keine extremen Massezuwächse erwarten können. Es kommt vornehmlich zu einer Erhöhung der Körperkraft und bei Steroidneulingen ist auch ein kleiner, dafür aber qualitativ sehr hochwertiger Muskelzuwachs zu beobachten. Von daher sollte das Einsatzgebiet von Oxandrolon klar abgegrenzt werden. In Masseaufbauphasen rechnen sich die relativ hohen Kosten des Oxandrolons auf Grund dessen milder Wirkung und den resultierenden bescheidenen Zuwächse keinesfalls. Hier wird klar den klassischen Massesteroiden wie Metandienon, Depot Testosteronen sowie Nandrolon Decanoat der Vorzug gegeben. Selbst ein hinzustacken von Oxandrolon wäre pure Geldverschwendung, da der milde Effekt des Oxandrolons hier völlig untergehen würde.

In Diät-/Wettkarrpfphasen macht der Einsatz von Oxandrolon hingegen schon mehr Sinn. Der Wirkstoff aromatisiert nämlich in keiner Dosierung und kann so zu einer Verbesserung der Muskelhärte und -qualität beitragen. Ein weiterer Vorteil von Oxandrolon ist, dass es wie kein zweites Steroid die Creatinphosphat-Synthese anregt und dadurch einen guten Kraftzuwachs beschert, der insbesondere durch einen hohen Verzehr von rotem Fleisch oder der gleichzeitigen Zufuhr von Creatin noch gesteigert werden kann. Gerade während einer Diät kann mit Hife von Oxandrolon das Kraftniveau gehalten werden, was ein wichtiger Schritt in Richtung Konservierung hart erarbeiteter Muskelmasse ist.

Manche Bodybuilder verwenden Oxandrolon in Kombination mit weiteren Steroiden zum Aufbau von harten Qualitäts- muskeln. Dies sind zumeist Athleten, die keine Wettkampfambitionen hegen und sich vielmehr ein moderat entwickeltes, aber definiertes Äußeres zum Ziel gesetzt haben. Hier wird Oxandrolon spezell mit Stanozolol gestackt. 50mg Stanozolol alle 1-2 Tage sowie 30mg Oxandrolon pro Tag bringen über einen achtwöchigen Zeitraum einen netten Zuwachs an definierten, trockenen Muskeln sowie einen guten Kraftgewinn. Allerdings sind die Kosten einer solchen Steroidkombination doch sehr hoch und nicht für jeden erschwinglich. Erfreulich ist hingegen, dass die Zuwächse nach dem Absetzen für einen recht langen Zeitraum weitestgehend erhalten bleiben.

Dank seiner nur geringen Androgenität ist Oxandrolon auch bei Frauen ein äußerst beliebtes Steroid. Dosierungen von 10-25mg/ Tag über 4-8 Wochen werden in der Regel gut vertragen und ziehen nur in Ausnahmefällen Virilisierungserscheinungen nach sich. Je nach persönlichem Ziel kann das Oxandrolon mit Nandrolon oder Boldenon kombiniert werden. In der Aufbauphase haben sich 100-200mg Nandrolon Decanoat pro Woche plus täglich 15mg Oxandrolon bei Bodybuilderinnen gut bewährt.
In der Diät- bzw. Wettkampfphase schwenkt man dann auf 100mg Stanozolol die Woche und 15mg Oxandrolon pro Tag um.

Anfänger verwenden Oxandrolon normalerweise nicht, da die zu erwartenden Zuwachsraten einfach viel zu gering sind, zumindest in den gängigen Dosierungen. Bei dieser Personer- gruppe sind injizierbare Testosteronester, Nandrolon Decanoat oder Metenolon Enantat erheblich sinnvoller. Diese Wirkstoffe weisen einen besseren Kosten-/ Nutzen-Faktor auf, sie eignen sich zudem für eine längerfristige Anwendung und wirken nicht leberbelastend.

Bevor wir nun zu den zu erwartenden Nebenwirkungen kommen, muss noch auf einen Mythos eingegangen werden, der sich seit Jahrzehnten hält und auf der Falschannahme basiert, dass Steroide mit nur milder aufbauender Wirkung auch gleichzeitig mild in Punkto Achsenhemmung sind. So soll Oxandrolon die endogenen Testosteronproduktion nämlich nur geringfügig bis überhaupt nicht beeinflussen, von einer Post- Cycle-Therapie am Ende der Einnahme wird daher in der Regel abgeraten. Wir kennen diese Empfehlungen von den Wirkstoffen Metenolon und Stanozolol, die ebenfalls nur milde Zuwächse bescheren, aber nichtsdestotrotz den Hormonhaushalt oftmals im Nullkommanichts aus den Fugen geraten lassen. Fakt ist, dass bereits die äußerst geringe Dosis von 2,5mg Oxandrolon täglich die endogene Testosteronproduktion um 50% senken kann, ich beziehe mich hierbei auf eine amerikanische Studie aus dem Jahre 1993. Zwar kam es nach dem Absetzen zu einem Reboundeffekt, der den Testosteronspiegel schnell wieder ansteigen ließ, allerdings sollte erwähnt werden, dass die Untersuchungen an kleinwüchsigen Kindern vorgenommen wurden, insofern kann man diese Erkenntnisse nicht 1:1 auf ausgewachsene Bodybuilder umlegen.

Kommen wir zu den zu erwartenden Nebenwirkungen. Da die Tabletten 17-alpha-alkyliert sind, wirken diese potentiell leberschädlich und können obendrein für eine Magen/Darmtraktverstimmung sorgen. Letzteres Problem kann durch die Einnahme der Tabletten zu den Mahlzeiten minimiert wprrien. Die Belastung der Leber hält sich in Grenzen, wenn der Athlet es bei 20mg Oxandrolon pro Tag belässt. Der amerikanische Hersteller von „Oxandin" weißt darauf hin, dass selbst eine mehrmonatige Anwendung von täglich 20mg Oxandrolone die Leberfunktion kaum negativ beeinflusst, was wohl unter anderem daran liegt, dass die Leber ca. ein Drittel der eingenommen Dosis nicht verarbeitet und diese ungenutzt über den Urin wieder ausscheidet. Eventuelle Veränderungen der Leberwerte sind zumeist von keiner klinischen Relevanz und normalisieren sich innerhalb von 2-4 Wochen nach Kurende. Dennoch sollte ein Einnahmezeitraum von 6-8 Wochen nach Möglichkeit nicht überschritten und das Hinzustacken von anderen 17-alpha-alky- lierten Steroiden wie Metandienon, Oxymetholon, Stanozolo oder Fluoxymesteron gänzlich vermieden werden.

Zwar ist Oxandrolon wie zu Beginn erwähnt ein DHT-Derivat. dennoch treten androgene Nebenwirkungen wie Akne, Prostatawachstum oder Kopfhaarausfall relativ selten auf. Da Oxandrolon bereits 5-alpha-reduziert ist, kann es nicht mehr mit dem 5-alpha-Redutase-Enzym interagieren und somit auch nicht in die extrem androgene Dehydro-Form konvertieren.

Dosierung und Einnahme

Anfänger können Oxandrolon zwar einsetzen, sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sie mit einem injizierbaren Testosteron, Nandrolon Decanoat oder Metenolon Enantat nicnt nur einen viel besseren Aufbaueffekt erzielen, sondern auch mit einem erheblich geringeren Kostenfaktor konfrontiert werden. Wer dennoch diesen Wirkstoff verwenden möchte, nimmt für gewöhnlich 15-30mg pro Tag ein. Da Oxandrolon eine Habwertzeit von 9,4 Stunden hat, sollte die Gesamttagesdosierung auf drei Einzelgaben aufgesplittet werden. Idealerweise werden die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit genommen, um mögliche Magen-Darm-Probleme zu minimieren.

Fortgeschrittenen Bodybuildern bieten sich eigentlich nur noch während einer Diätohase gewisse Vorteile durch die Einnahme von Oxandrolon. Hier kann mit 20-40mg pro lag gearbeitet werden. Optimalerweise wird Oxandrolon zu diesem Zweck mit Steroiden kombiniert, die dasselbe Ziel verfolgen, also Wirkstoffe, die nur gering oder überhaupt nicht aromatisieren und stark bis moderat androgen wirken, um die Muskelkraft und -masse zu erhalten sowie die Muskel härte zu verbessern. Hier bieten sich speziell Testosteron Propionat, Trenbolon und Stanozolol an. Eine gute Kur in der Wettkampfvorbereitung bzw. während einer Diät wäre 30mg Oxandrolon/Tag, 50mg Stanozolol/Tag (als Injektion!), 50mg Trenbolon Acetat/Tag sowie 50mg Testosteron Propionat/Tag.

Frauen benutzen Oxandrolon in einer Dosierung von 10-25mg/ Tag und erzielen damit gute Ergebnisse bei nur geringen Nebenwirkungen. Es kommt zu einem moderaten Zuwachs an solider Muskulatur sowie einer verbesserten Muskelzeichnung und Härte. In der Aufbauphase kann Oxandrolon von Frauen mit Nandrolon Decanoat oder Boldenon Undecylenat kombiniert werden, während in der Diätphase ein Stack aus Oxandrolon und Stanozolol wahre Wunder bewirken kann. Auf Grund der 17-Alpha-Alkylierung beider Wirkstoffe, sollte bei Stanozolol dann allerdings die injizierbare Form Vorzug gegeben werden. Weitere Informationen dazu findet der Leser in dem Kapitel „Anabolika bei Frauen".

Im Profibodybuilding spielt Oxandrolon nur noch eine untergeordnete Rolle. Manche Profis gebrauchen dieses Steroid während der letzten 4-6 Wochen vor einem Wettkampf in einer Dosierung von 30-60mg pro Tag. Das Ziel, das damit verfolgt wird, ist, die Muskelhärte aufgrund der nichtaromatisierenden Eigenschaften des Oxandrolons noch ein wenig mehr zu verbessern. Da in dieser Phase bereits weitaus wirksamer Steroide wie Trenbolon, Stanozolol, Fluoxymesteron und Drostanolon am Werk sind, erscheint es höchst zweifelhaft, dass sich das milde Oxandrolon hier überhaupt noch bemerkbar machen kann.

Wer bereits eine Flasche Schnaps intus hat, braucht nicht noch ein Bier, um betrunken zu werden. Gleiches gilt für das Hinzustacken von Oxandrolon zu den vorgenannten potenten Wettkampfsteroiden. Letztendlich ist es mehr eine mentale Rückversicherung der Profiathleten auf dem Weg zu absoluten Superhärte, als eine körperliche Notwendigkeit. Man will nichts unversucht lassen und kombiniert halt alles, was Definiton und Härte auch nur im Ansatz verbessern könnte.

Absetzen

Da Oxandrolon wohl doch intensiver in den körpereigenen Hormonhaushalt eingreift, als landläufig angenommen, ist eine Post-Cycle-Therapie auch bei alleiniger Anwendung durchaus sinnvoll.


Anzahl:

  • Artikelnummer: OXANDROLON 10mg 100tabGENESIS
  • 99845 Stück auf Lager
  • Hergestellt von: Genesis


Dieser Artikel wurde am Saturday, 24. August 2013 im Shop aufgenommen.