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MT-2 Melanotan 2 [2 x 10 mg]

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Das aus 13 Aminosäuren bestehende Peptidhormon „Melanotan" mit seinen Abkömmlingen „Melanotan II" und „Bremelanotide" ist zwar kein anaboles/androgenes Steroid, Schilddrüsenhorrron, Diuretikum, Antiöstrogen oder sonst irgendwie speziell für dopende Sportler interessanier Wirkstoff, dennoch steht ihm definitiv ein Platz in diesem Buch zu. Ähnlich wie „Sildenafil" , das eigentlich als Herzmedikament gedacht war und mittlerweile weltweit unter dem Markennamen „Viagra" zu Millionen von Erektionen geführt hat, zeigte auch Melanotan während der Forschungsarbeiten Eigenschaften, mit denen die Wissenschaftler nicht gerechnet hatten und die in Zukunft potentiellen Anwendern ebenfalls ziemlich viel Freude bereiten dürften. Diese, nennen wir sie mal „Nebenwirkungen", brachten dem Melanotan auch einen recht zweifelhaften Titel ein - „Barbie Drug". Durch den Einsatz dieses neuartigen Hormons wird man wie „Barbie" - braungebrannt, schlank und sexy.


Alles fing in den 80er Jahren mit Dr. Norman Levine und einer Gruppe von amerikanischen Wissenschaftlern an, die auf der Suche nach einem Medikament waren, das die Haut vor durch UV-Strahlurg ausgelöste DNA-Schäden schützte. Hautkrebs ist eine wehweite Bedrohung und ein Mittel, das hier- vor schützen könnte, wäre ein wahrer Durchbruch gewesen. Während der Forschungsarbeiten zu Melanotan und dessen Analogen stellten sich dann allerdings Nebenwirkungen ein, die die Gruppe um Dr. Levine verblüffte. Die Probanden bräunten nicht nur schneller, womit das Ziel eigentlich erreicht war - sie wurden zudem auch schlanker und erfuhren eine gesteigerte Libido, mit, zumindest bei den männlichen Probanden, teilweise stundenlangen Erektionen. Grund genug für das amerikanische Unternehmen Palatin Technologies, weitere Forschungen in diese Richtung finanziell zu unterstützen. Hier wurde sich dann allerdings ausschließlich auf „Melanotan II" konzentriert, da dies bis zu diesem Zeitpunkt der einzige Abkömmling war, der einen Einfluss auf die Libido und das Erektionsvermögen zu haben schien. Melanotan I, auch CUV 1674 bzw. mittlerweile Afamelanotid genannt, befindet sich aktuell in Australien, den USA und Europa in Zulassungsverfahren. Palatin Technologies hat währenddessen mit „Bremelanotide" (PT-141) auch noch einen weiteren Melanotan-Abkömmling in der Pipeline, der noch gezielter auf sexuelle Störungen einwirken soll.


Melanotan II ist die einzige Melanotan- Form, die alle positiven Wirkungen in sich vereint.

Kommen wir zum eigentlich Wirkungsmechanismus. Wie wir wissen, bräunt die Haut unter Einfluss von Sonnenlicht. Hierdurch wird die so genannte „Melanogenese" gefördert, bei der „Melanin" in Haut und Haaren gebildet wird. Dort schützt es mit seiner kräftigen, dunklen Farbe das Gewebe vor schädlichen UV-Strahlen, die im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen können. Die Menge des gebildeten Melanin hängt hierbei vom alpha-MSH (alpha-Melanin stimulierendes Hormon, auch „Melanotropin" genannt) ab. Als a- MSH Derivat kann Melanotan II die Melaninbildung hierbei direkt stimulieren und verstärken, allerdings mit einer kleinen Einschränkung. Besitzt der Anwender keine ausreichende Anzahl gesunder Pigmentzellen, wie dies zum Beispiel bei der Krankheit „Vitiligo" der Fall ist, bei der diese Zellen fehlen bzw. defekt sind, kann auch Melanotan II nichts ausrichten. Um es einmal direkt auf den Punkt zu bringen: Durch die Injektion von Melanotan II erlangt der Anwender, sofern er über ausreichend gesunde Pigmentzellen verfügbar, ohne Sonnen- oder Solariumeinwirkung eine gesunde Bräune, deren Grad er mit der Häufigkeit und Länge der Anwendung größtenteils selbst bestimmen kann. Zwar sind Sonnenbäder und Solariumbesuche dadurch im Grunde überflüssig, dennoch hat die Erfahrung gezeigt, dass diese die „angespritzte" Bräune um einiges intensivieren und verlängern können.


Wer Melanotan II eher zur Steigerung der Libido und Potenz anwenden möchte, wird sich gerade als Bodybuilder sehr über diesen Wirkstoff freuen. Denn anders als PDE-5-Hemmer wie Sildenafil, die lediglich für einen gesteigerten Blutfluss zum Penis sorgen, stimuliert Melanotan II den Hypothalamus (den für sexuelle Erregung zuständige Bereich des Gehirns) und sorgt somit für eine intensive geistige Stimulation. Dies ist auch der Grund, warum „Viagra" und Co. nicht bei jedem Steroidverwender wirken. Der Blutfluss zum Penis wird zwar erhöht, allerdings nutzt dies nichts, wenn die Libido, also das Verlangen nach Sex, im Keller ist. Genau hier setzt Melanotan II an. Diese Stimulation ist nicht selten so stark, dass Anwender von mehrstündigen Dauererektionen sprechen. Zwar mag dies für den ein oder anderen nach der Erfüllung seiner und der Träume seiner Freundin, Frau oder Geliebten klingen, vergessen werden sollte jedoch nicht, dass dieser Zustand auch äußerst schmerzhaft sein kann.


Doch Melanotan II kann noch mehr. Zum bräunenden und Libido erhöhenden Effekt stellen Anwender nämlich oftmals auch noch eine intensive Hemmung des Appetits fest. Auf diese Nebenwirkung wird äußerst selten eingegangen, sodass der Wirkungsmechanismus noch weitestgehend unklar ist. Da Melanotan II allerdings auf den Hypothalamus wirkt und von dort aus bekanntermaßen der Appetit gesteuert wird, ist es naheliegend, dass der Appetit hemmende Effekt hierher rührt. Zwar ist dieser nicht so intensiv, dass man sich zum Essen zwingen muss, dennoch ist vorallem die Lust auf übermäßige Nahrungszufuhr stark reduziert, was sich nach einigen Wochen durchaus positiv auf der Waage bemerkbar machen kann.

Bei all den positiven Auswirkungen des Melanotan II, wie äußern sich die negativen Nebenwirkungen? Da sich alle Melanotan-Derivate derzeit noch in klinischen Langzeitstudien befinden, kann über eventuelle Spätfolgen leider noch nichts abschließendes gesagt werden. Alle bisherigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend. Lediglich Übelkeit und Kopfschmerzen bei zu schneller Dosiserhöhung, eine nicht bösartige Verdunklung von Muttermalen und die bereits angesprochenen Dauererektionen konnten bisher festgestellt werden. Bedacht werden sollte dennoch, dass Melanotan II am Menschen kaum getestet wurde, nicht mehr weiterentwickelt wird und auch keine Absicht besteht, es in irgendeiner Weise für den weltweiten Markt zuzulassen. Was dies bedeutet, sollte jedem interessierten Anwender klar sein.

Dosierung und Einnahme

Hier muss zwischen den gewünschten Wirkungen unterschieden werden. Steht die Hautbräunung im Vordergrund, hat sich die Aufteilung der Anwendung in drei Phasen bewährt: die Eingewöhnungsphase, die Ladephase und die Erhaltungsphase.
In der Eingewöhnungsphase wird auf täglicher Basis ca. eine Woche lang eine sehr geringe Menge Melanotan II subcutan injiziert, um dem Körper Gelegenheit zu geben, sich an die Gabe zu gewöhnen. Wird diese Phase übersprungen, treten häufig Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit auf.

Direkt im Anschluss folgt die Ladephase, in der ebenfalls auf täglicher Basis über ca. zwei Wochen 0,02mg Melanotan II pro Kilogramm Körpergewicht injiziert werden. Bei einer 100kg schweren Person wären das somit 2mg, eine Vial mit 10mg würde demnach genau 5 Tage reichen. Die Ladephase sorgt für eine schnelle, intensive Bräunung. Die Dauer richtet sich nach dem gewünschten Ergebnis. Ist man nach einer Woche der Anwendung mit seinem Teint zufrieden, geht man in Phase drei, die Erhaltungsphase, über. Andernfalls führt man die Behandlung noch weiter. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Anwender nach zwei bis drei Wochen ihre Wunschbräune erzielt haben und dann zur Erhaltungsphase überwechseln können.
Die mit Melanotan II erzielt Bräune hält für gewöhnlich einen Monat weshalb Anwender alle drei bis vier Wochen eine weitere Injektion als Erhaltungsdosis folgen lassen. Empfohlen werden hier zwischen 5 und 20mg, was die Aufteilung auf mehrere Einzelinjektion zur besseren Verträglichkeit sinnvoll erscheinen lässt. Es hat sich daher eingebürgert, in der Erhaltungsphase alle paar Tage 0,5-1 mg zu injizieren. Die endgültige Menge muss jeder Anwender für sich selbst im Try & Error Verfahren herausfinden, da es leider keine allgemeingültigen Dosierungs- und Einnahmerichtlinien gibt.

Wer Melanotan II eher zur Steigerung der Libido und zur Verringerung des Appetits einsetzen möchte, wird mit einer weitaus geringeren Dosierung Erfolge erzielen. Hier entfallen für gewöhnlich auch Lade- und Erhaltungsphase, sodass regelmäßig eine vorher auszutestende Menge injiziert wird. 0,5-1 mg jeden bis jeden zweiten Tag stellt die meisten Anwender zufrieden.
Da Melanotan II in Pulverform geliefert wird, muss es vor der Anwendung zurerst aufbereitet werden. Hierzu besorgt man sich in der Apotheke Injektionswasser und injiziert dies dann behutsam in die Vials. Je nach gewünschter Wirkstoffkonzentration werden hier 5-10ml pro 10mg Melanotan II verwendet. Beispiel: Werden 10mg Wirkstoff mit 5ml Injektionswasser aufbereitet, so enthält jeder Milliliter fertiges Gemisch 2mg Melanotan II. Ein 100kg schwerer Bodybuilder injiziert somit in der Ladephase einen Milliliter pro Tag (0,02mg/kg). Die Injektion erfolgt subcutan, also ins Fettgewebe, verwendet wird hierbei eine Insulinnadel.


Die Trockensubstanz muss, genauso wie die fertige Lösung, stets gekühlt werden, da Melanotan II sehr hitzeempfindlich ist. Als optimal hat sich die Lagerung im Gefrierfach (bei der Trockensubstanz) bzw. im Kühlschrank (bei der fertigen Lösung) herausgestellt.


Absetzen

Ein spezielles Absetzen ist nicht erforderlich. Sollte die Wirkung von Melanotan II irgendwann nicht mehr erwünscht sein, kann von heute auf morgen mit den Injektionen ausgesetzt werden. Die Bräune verliert sich im Laufe der folgenden Wochen und Monaten von alleine.


Anzahl:

  • Artikelnummer: MT-2 Melanotan 2 (2 Units)
  • 2362 Stück auf Lager
  • Hergestellt von: Bio Peptide


Dieser Artikel wurde am Friday, 02. October 2015 im Shop aufgenommen.