Ihr Warenkorb ist leer.

Visomitin - Syndrom des trockenen Auges

€49.00
inkl. 0% MwSt.
zzgl. Versandkosten
Anzahl:

Revolutionäre Behandlungsmethode zur Behandlung Keratoconjunctivitis sicca (auch Syndrom des trockenen Auges
oder Benetzungsstörungen; engl. dry eye syndrome). Die Augentropfen in Russland als Medikament zugelassen. Studien
laufen derzeit in den USA, um auch dort eine Zulassung zu erhalten.

 

Informationen: 

Die Konjunktivitis ist durch eine auf die Bindehaut beschränkte, infektiöse oder nicht-infektiöse Entzündung definiert. Da die Konjunktiva an den Lidkanten in die Epidermis und am Limbus in das Hornhautepithel übergeht, sind diese Strukturen nicht selten zusammen mit der Bindehaut betroffen (Blepharokonjunktivitis bzw. Keratokonjunktivitis).

Auch für die Konjunktivitis gelten im Prinzip die klassischen Phänomene der Entzündungslehre, nämlich Calor, Rubor, Tumor, Dolor und Functio laesa, wobei aber dem Rubor („rotes Auge“, Aa) die weitaus größte Bedeutung zukommt. Die Abgrenzung der „echten“ Entzündung von der konjunktivalen Hyperämie (Ab) ist allerdings oft schwierig und z. T. etwas willkürlich.

Formal kann man zwischen der primären Konjunktivitis und der sekundären Bindehautreizung, z. B. durch intraokulare Prozesse differenzieren. Die verschiedenen Formen der Konjunktivitis  unterscheiden sich bezüglich der Ätiologie, des klinischen Bildes, des Verlaufs und der Therapie  z. T. erheblich voneinander. Ätiologie/Pathogenese. Die Bindehaut ist wie
die Hornhaut in starkem Maße Umwelteinflüssen ausgesetzt. Durch den Lidschlag, den Tränenfluss, die gute Durchblutung, reichlich vorhandene, ortsständige Immunzellen und antibakterielle Substanzen (z. B. Immunglobuline, Interferone und Lysozym des Tränenfilms) besteht eine natürliche Abwehr gegen Infektionen.


Die konjunktivale Oberfläche ist nicht steril. Vielmehr finden sich hier auch normalerweise zahlreiche Keime (Standortflora), die üblicherweise nicht pathogen sind. Unter bestimmten Bedingungen kann aber fast jedes Bakterium eine Konjunktivitis hervorrufen. Förderliche Faktoren sind v. a. eine Insuffizienz des Tränenfilms (Sicca-Syndrom) und des Lidschlages sowie Kontaktlinsen, also Faktoren, welche die natürliche mechanische oder immunologische Abwehr beeinträchtigen. Die viralen (wie auch die bakteriellen) Bindehautentzündungen sind vorwiegend Schmierinfektionen, d. h. dass die Keime z. B. durch kontaminierte Finger, Handtücher, ophthalmologische Geräte oder engen Körperkontakt an das Auge gelangen.

Bei den allergischen Konjunktivitiden vom Typ I (Soforttyp) handelt es sich insbesondere um Allergien auf Pollen, Gräser und Tierhaare während jene vom verzögertem Typ zumeist Reaktionen auf chronische Allergene wie Augentropfen, Kosmetika, Hausstaubmilben oder auch Kontaktlinsen  darstellen.  Die den Allergien nahe stehenden atopischen Erkrankungen (Ac) beruhen wahrscheinlich  auf einer  Hyperreagibilität des Immunsystems. Häufig besteht eine Assoziation mit einer Neurodermitis
oder einem Asthma bronchiale.

Die Ursachen des sehr weit verbreiteten, chronisch verlaufenden „trockenen Auges“ (Sicca- Syndrom bzw.  Keratoconjunctivitis sicca) sind nur unzulänglich bekannt. Vieles spricht für hormonelle Störungen (Androgenmangel oder Überschuss weiblicher Geschlechtshormone).

Die Involution der Tränendrüsen, aber auch entzündliche Phänomene spielen wahrscheinlich bei älteren Patienten die größte Rolle. Bei Kindern und jüngeren Erwachsenen entwickelt sich das „trockene Auge“ nicht selten als postentzündliches Geschehen, z. B. nach einer Virusinfektion. Typisch sind Tränenmangelzustände im Rahmen von Kollagenosen. Praktisch obligat kommen sie beim
Sjögren-Syndrom vor.

Eine Conjunctivitis sicca kann aber auch bei ausreichender Tränenproduktion entstehen, wenn die  Qualität des Tränenfilms durch einen Muzin-(Becherzellverlust) oder Lipidmangel (Abflussstörung der  Meibom-Drüsen, z. B. bei Lidrandentzündung im Rahmen einer Rosacea) vermindert ist.

Nicht wenige Patienten mit „trockenem Auge“ geben eine intensive Arbeit am PC an. Das gebannte Schauen auf den Monitor unterdrückt den normalen Blinkreflex und damit die normale

Verteilung des Tränenfilms, was dann zu einem Sicca-Syndrom führen kann. Eine Beeinträchtigung des Tränenfilms ist auch durch bestimmte, örtlich oder systemisch angewendete Medikamente möglich.


Anzahl:

  • Artikelnummer: visomitin 5ml
  • 471 Stück auf Lager


Dieser Artikel wurde am Sunday, 26. July 2015 im Shop aufgenommen.

Kunden die diesen Artikel gekauft haben, haben auch diese Artikel gekauft...