Trenbolon selber brauen?

Wir hatten das Thema Trenbolon-Injektionen aus Finaplix-Pellets bereits, als es um „Fina Cough” ging. Die Herstellung von Trenbolon zu Injektionszwecken aus diesen kleinen Kügelchen, die den Rindern unter die Haut implantiert werden, war lange Zeit für viele Athleten die einzige Möglichkeit, Trenbolon habhaft zu werden.

Hierzu geistern unendlich viele Anleitungen im Internet herum, die Suchwörter „Making Fina” führen in den meisten Suchmaschinen zum gewünschten Ergebnis. Unter anderem aus diesem Grund werden wir an dieser Stelle keine detaillierte Anleitung geben, sondern nur kurz anreißen, wie aus Finaplix-Pellets eine goldgelbe Trenbolon-Lösung wird. Benötigt werden die Pellets, aktuell hergestellt von Intervet (USA), Öl, Multi-Injektions- Vials, Injektionsnadeln, einen Spritzenfilter und ein Kaffeefilter (kein Scherz!).

Auf genaue Mengenangaben wird verzichtet, um keine Anleitung zum Nachmachen zu geben. Als erstes wird eine große Multi-Injektions-Ampulle mit Öl gefüllt, danach kommt die gewünschte Menge Finaplix-Pellets hinzu. Vor Beginn des Herstellungsprozesses rechnet man aus, wie viele Pellets für die verwendete Menge Öl notwendig sind, um eine bestimmte Wirkstoffkonzentration zu erhalten. Die Pellets werden für gewöhnlich in der Viel zerquetscht, um das Auflösen zu beschleunigen. Danach bleibt die Vial für einige Tage stehen, in denen die Pellets vollständig zerfallen können. Bevor die trübe Lösung nun durch einen Kaffeefilter gedrückt wird, erfolgt eine Erwärmung, damit das Öl dünnflüssiger wird und schneller gefiltert werden kann. Die nun gefilterte Lösung wird erneut aufgezogen und schlussendlich durch einen Spritzenfilter gesäubert.

So einfach soll es laut den Anleitungen im Internet geht. Ich warne jedoch ausdrücklich vor der Herstellung von Trenbolon- Lösungen aus Finaplix-Pellets, da trotz Spritzenfilter nicht alle Bindemittel herausgetrennt werden. Zwar schadet es Rindern nicht, wenn diese die kompletten Pellets implantiert bekommen, wir sind jedoch keine Rinder und erst recht sollte bedacht werden, dass Trenbolon im Sport nicht alle paar Wochen, sondern, zumindest im Fall Trenbolon Acetat, täglich oder zweitäglich zum Einsatz kommt. Mit jeder Injektion steigt die Belastung des Organismus durch die Nebenprodukte der Pellets. Aber auch wer sich für intelligent hält und sich den fertigen Trenbolon-Rohstoff aus China importiert, kann ein böses Erwachen erleben. Zum einen durch die Zollbehörde, da die Einfuhr von anabolen Steroiden in Pulverform nur mit entsprechender Erlaubnis rechtens ist, zum anderen durch den Rohstoff selbst, da China nicht gerade für 1A-Ware auf diesem Gebiet bekannt ist – gerade dann, wenn der Besteller eine Privatperson ist, die nur hundert Gramm für den Eigenbedarf ordert.

Natürlich ist es mit relativ wenigen Handgriffen möglich, sich seine eigenen Präparate selber zusammenzubrauen (das so genannte „Homebrewing”), allerdings ist dies mit einem sehr hohen Risiko verbunden – angefangen bei den zu erwartenden Zollproblemen, bis hin zu gesundheitlichen Folgeschäden durch Herstellungsfehler.

Trotzdem gehen viel dopende Hobbysportler diesen Weg, nicht zuletzt auch dank entsprechender Propaganda in einschlägigen Internetforen. Geworben wird dort immer wieder mit dem geringen Kostenfaktor beim „Homebrewing”, der gerade heutzutage, wo jedes Jahr alles teurer wird, zieht. Leere Multi-Injektions-Ampullen, Öl, Spitzen, Injektionsnadeln und Spritzenfilter kosten nicht viel, und wer Ahnung von Bestellungen im Ausland hat, findet mit etwas Fleiß mit Hilfe einer Internetsuchmaschine schnell chinesische Rohstoffhändler, die Trenbolon mit verschiedenen angehängten Estern zu folgenden Durchschnittspreisen anbieten:

Trenbolon Acetat, 100g, 900 US $ (1kg, 7.000 US $) Trenbolon Hexahydrobenzylcarbonat, 100g, 2.500 US $ (1kg, 20.000 US $) Trenbolon Enantat, 100g, 1.200 US $ (1kg, 9.000 US $) Wer jetzt noch etwas fit im Kopfrechnen ist, weiß, dass 10 ml Trenbolon Acetat mit 100mg/ml aus der eigenen „Brauerei” nicht mehr als 10 Euro inklusive Rohstoff, Öl, Ampulle und Hilfsmittel kosten. Würde selbige Menge bei einem Homebrewer oder Untergrundlaboratorium erworben, sind Preise zwischen 35 und 65 Euro zu zahlen.

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