Sovaldi zur Behandlung von Hepatitis-C

Sovaldi wurde in den USA am 8. Dezember 2013 und in der Europäischen Union am 17. Januar 2014 zugelassen. In den USA ist Sovaldi für die Behandlung von chronischer Hepatitis C als Komponente einer kombinierten antiviralen Therapie zugelassen. Sovaldi ist ein oral einzunehmender Nukleotidanalog-Inhibitor des HCV-NS5B-Polymerase-Enzyms, das eine wesentliche Rolle bei der HCV-Replikation spielt. Sovaldi ist ein direkt agierender Wirkstoff, was bedeutet, dass das Mittel durch Unterdrückung der viralen Replikation direkt in den Lebenszyklus des HCV eingreift.

Sovaldi

Die empfohlene orale Tagesdosis von Sofosbuvir beträgt einmal 400 mg.
Die Einnahme sollte mit einer Mahlzeit erfolgen. Die Tablette darf
aufgrund des bitteren Geschmacks des Wirkstoffs weder zerkaut noch
zerkleinert werden.

Behandlungsdauer je nach Virustyp

Virustyp 1: sofosbuvir UND ribavirin fuer 24 Wochen (6 Monate)

Virustyp 2: sofosbuvir UND ribavirin fuer 12 Wochen (3 Monate)

Virustyp 3: sofosbuvir UND ribavirin fuer 24 Wochen (6 Monate)

ACHTUNG: Fuer eine erfolgreiche Behandlung muss sofosbuvir UND ribavirin eingenommen werden!

Wenn der Patient eine Einnahme ausgelassen hatte, sollte er diese
nachholen, sofern der geplante Einnahmezeitpunkt noch keine 18 Stunden
zurückliegt, und dann im bisherigen Einnahmeturnus fortfahren. Liegt die
Einnahme länger als 18 Stunden zurück, sollte die Einnahme nicht
nachgeholt werden. Keinesfalls darf der Patient die doppelte Dosis auf
einmal einnehmen.

Sofosbuvir wurde in mehreren Studien in Kombination mit Ribavirin
oder pegyliertem Interferon und Ribavirin untersucht. Hinsichtlich Art,
Häufigkeit und Schwere unterschieden sich die Nebenwirkungen dabei nicht
von denen unter pegyliertem Interferon oder Ribavirin. Bislang wurden
keine substanzspezifischen Nebenwirkungen von Sofosbuvir identifiziert.
Die häufigsten unerwünschten Ereignisse, die in Studien bei einer
Behandlung mit Sofosbuvir und Ribavirin oder Sofosbuvir plus pegyliertem
Interferon und Ribavirin auftraten, waren Müdigkeit, Kopfschmerzen,
Übelkeit und Schlaflosigkeit.

ACHTUNG: Risiko von schweren Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitiger Gabe von Amiodaron.

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