Nootropika

Einstein

Der Begriff Nootropika umfasst alle Nahrungsergänzungmittel und sonstige Wirkstoffe, die über verschiedene Mechanismen Aspekte des menschlichen Geists, etwa das Errinnerungsvermögen, das Lernvermögen, die Stimmung oder sogar die Geschwindigkeit des Denkens verbessern bzw. verändern. Dabei dürfen sie gemäß ihrer Definition – zu der ich gleich komme – keine schädlichen Nebenwirkungen aufweisen.

Einige der am längsten erforschten Substanzen gehören mittlerweile zum Mainstream, etwa Koffein, Ginkgo Biloba oder Omega-3 Fettsäuren (Fischölkapseln), doch die tatsächliche Palette an wirkungsvollen Substanzen ist wesentlich umfangreicher und stetig kommen neue Stoffe hinzu.

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Die Bezeichnung Nootropikum stammt von ihrem Entdecker, dem rumänischen Chemiker Corneliu E. Giurgea. Er war es, der im Jahr 1964 in einem belgischen Labor erstmalig Piracetam synthetisierte. Er war auch derjenige, der herausfand, dass Piracetam die geistigen Fähigkeiten steigert. Ursprünglich sollte dieses Mittel gegen Panikattacken helfen, doch es traten zahlreiche unerwarte “andere” Wirkungen zum Vorschein.

Schließlich prägte er im Jahr 1972 für diese Art von Substanzen den Begriff Nootropikum (pl. Nootropika).

Die Wurzeln für diesen Begriff findet man in der Altgriechischen Sprache:

Das Wort “Nou” bedeutet “Geist”, während das Wort “trapein” mit “biegen” oder “verändern” übersetzt werden kann.

Giurgea entwarf eine Liste von Kriterien, die von einer Substanz erfüllt werden sollten, um als Nootropikum gelten zu können:

* Sie sollte das Lern- und Erinnerungsvermögen verbessern

* Sie soll dafür sorgen, dass erlernte Verhaltensweisen und/oder Erinnerungen
widerstandfähiger gegen störende Reize werden, z.B. Schockzustände oder Sauerstoffmangel im Gehirn

* Sie soll das Gehirn gegen verschiedenste chemische oder physische Schäden schützen

* Sie soll die Wirksamkeit bewusster und unbewusster Kontrollmechanismen im Gehirn steigern

* Sie sollte nicht die gewöhnlichen pharmakologischen Eigenschaften von anderen Psychopharmaka aufweisen (z.B. motorische Stimulation oder Sedierung), sehr wenige Nebenwirkungen besitzen und äussert ungiftig sein.

Für gewöhnlich wirkt ein Nootropikum auf eine der folgenden drei Weisen bzw. durch eine Kombination dieser Mechanismen:

* Erhöhung der Sauerstoffversorgung des Gehirns

* Produktion oder Bereitstellung von Neurotransmittern (Botenstoffe im Gehirn)

* Stimulation der neuronalen Plastizität (Eigenschaft des Gehirns sich besonderen Erfordernissen anzupassen)

Fälschlicherweise werden oft auch die verschiedenen Medikamente zur Behandlung von ADHS, darunter Methyphenidat (Ritalin) oder Amphetamine als Vertreter dieser Gruppe von Substanzen angesehen.

Diese Medikamente verbessern zwar die Gehirnfunktionen, etwa durch Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Planungsfähigkeiten oder durch die Reduktion impulsiver Verhaltensweisen. Allerdings verursachen gerade diese pharmazeutischen Wirkstoffe zum Teil schwere Nebenwirkungen und machen in vielen Fällen abhängig.

Daher erfüllen sie nicht die Kriterien für ein echtes Nootropikum. Die Substanzen, die ich dir im Verlaufe dieses Buchs als geeignetere Alternative zu diesen Medikamenten vorstelle, erfüllen hingegen alle die Kriterien für echte Nootropika.

Wie wirken Nootropika ?

Nootropika wirken über unterschiedliche Mechanismen, beispielsweise bewirken Ginkgo Biloba oder Vinpocetin eine Steigerung des Blutflusses ins Gehirn und optimieren somit die Sauerstoffversorgung des Denkorgans.

Einige Nootropika erhöhen die neuronale Plastizität des Gehirn, indem sie die Produktion des sogenannten NGF-Proteins (Nerve Growth Factor/Nervenwachstumsfaktor) anregen.

Die überwiegende Mehrheit der Nootropika bewirkt allerdings eine Verbesserung der geistigen Fähigkeiten durch die Veränderung der Konzentration verschiedener Neurotransmitter im Gehirn, darunter unter anderem Acetylcholin, Dopamin, GABA, Glutamat oder Noradrenalin.

 

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