DHEA: Das Antialterungshormon

Kann DHEA die Zeituhr zurückdrehen?

Die DHEA-Substitutionstherapie erscheint als einer der vielversprechendsten Wege, das Altern zu verzögern und gleichzeitig
das Risiko für degenerative Krankheiten herabzusetzen. DHEA könnte uns eine ausgedehnte Lebenszeit bescheren, und, was ebenso wichtig ist, uns ermöglichen, diese Jahre gesünder und mit mehr Energie zu leben, und mit einer größeren Fähigkeit, die Dinge zu tun, die wir lieben.

Der DHEA-Spiegel sinkt mit zunehmenden Alter in dem
Maße, in dem die Produktion der Nebennieren langsamer wird.
Je älter Sie sind, umso weniger DHEA haben Sie. Im Alter von 75 oder 80 Jahren bilden Frauen nur mehr 10 bis 20 Prozent des DHEA, das sie im zweiten Lebensjahrzehnt produzierten. (Orentreich) Eine große und rasch sich vergrößernde Anzahl wissenschaftlicher Beweise legt nahe, daß der DHEA- Spiegel im Blut eines Menschen die Zukunft voraussagen kann in bezug auf degenerative Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, kardiovaskuläre Erkrankungen, Gedächtnisstörungen, und vielleicht selbst den Tod.

Studien haben einen direkten Zusammenhang zwischen dem Spiegel von DHEA im Blut und der Hemmung vieler Krankheiten gezeigt. DHEA wird seit vielen Jahren klinisch angewendet. Das Protokoll vom DHEA-Ersatz kann auf der Zielsetzung basieren, den Serumspiegel von DHEA auf das Niveau eines Gesunden von 20 bis 25 Jahren anzuheben, ein Alter, in dem der Spiegel seine natürliche Spitze erreicht hat. Ein hoher Spiegel von DHEA vermindert das Risiko für: Atherosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen

Bösartige Tumoren und Krebs
Insulinunempfindlichkeit und Diabetes
Gewichtsprobleme
Abnahme der mentalen Funktionen und Demenz; Alzheimer, Parkinson und Schlaganfall.

Diese Zustände sind die wichtigsten, die mit Altern zusammenhängen; DHEA könnte das beste Biozeichen für Altern und Langlebigkeit sein.Kreuzverbindungen (welche destruktive, harte, unflexible Knochen schaffen) sind eine Bezeichnung, die üblicherweise mit dem Altern in Zusammenhang gebracht wird. Kreuzverbindungen auf molekularer Ebene machen den Körper steif und weniger agil. Große Proteinmoleküle, wie etwa Collagen im Bindegewebe, werden durch Kreuzverbindungen zusammengeschweißt und schaffen somit harte, unflexible Arterien und faltige Haut.

Die genetischen Meister und Kopieranweiser aller Zellfunktionen, die Nukleinsäuren DNA und RNA, können auch kreuzverbunden sein, und verursachen somit eine zweckfremde Funktion und abnormale Zellen. Diese abnormalen Zellen können ebenso Altern wie viele andere Zustände, einschließlich Krebs, verursachen. Kreuzverbindungen können hervorgerufen werden durch eine chemische Substanz, Acetaldehyd, die in Zigarettenrauch und Smog gefunden wurde und in der Leber aus Alkohol gebildet wird; und durch freie Radikale, das sind zerstörerische Einheiten, die durch Strahlung und die Oxidierung von Fetten entstehen; beide sind Produkte eines normalen Stoffwechsels. Freie Radikale beschädigen Proteine, Fette, DNA und RNA. Sie verursachen die sichtbaren braunen Pigmentanhäufungen in der Haut, die man Altersflecken nennt.

Freie Radikale sind an über 60 Krankheiten beteiligt

Freie Radikale sind hoch reaktive Chemikalien, von denen man glaubt, daß sie die Ursache für Zerstörung und Tod bei fast allen Lebewesen sind. Freie Radikale treten auf, wenn gesunde Sauerstoffmoleküle in eine hoch reaktive, unstabile Form von Sauerstoff umgewandelt werden. Diese Umwandlung erfolgt ironischerweise durch Dinge, denen wir am meisten vertrauen wie Sonnenlicht, die Luft, die wir atmen, die Nahrung, die wir essen, und Dinge, die wir jeden Tag tun, wie körperliche Betätigung.
Verstärkt durch Umweltverschmutzung, Nahrungszusatzstoffe, gepökeltes Fleisch, Tabakrauch, Alkohol, Infektionen, Stress, Chemotherapie, Asbest, Röntgenstrahlen, Pestizide und andere vom Menschen geschaffene Schadstoffe, könne freie Radikale sich mit alarmierendem Tempo vermehren.

Freie Radikale können jedes Material angreifen, beschädigen und schlußendlich zerstören. Sie bauen Collagen ab und programmieren DNA neu; sie sind an mehr als 60 Krankheiten beteiligt, darunter Alzheimer, Parkinson, Krebs, Arthritis, Katarakte, Nieren- und Leberschäden. Hinsichtlich der Rolle der Abnahme von DHEA mit zunehmendem Alter haben wir bereits gesehen, daß eine Nebennierenentfernung eine Gewichtszunahme bei jungen fettleibigen Mäusen bremsen kann. DHEA kann die Synthese von Muskelproteinen zu normaler oder niedriger Plasmaglucose wiederherstellen.

Ein erhöhter Glucosespiegel bewirkt eine Erhöhung des Insulinspiegels.
Das Altern, in seinem Zusammenhang mit Hyperinsulinämie (ein hoher Spiegel an zirkulierendem Insulin, das möglicherweise die Insulinresistenz durch die Zellen verursacht), könnte Einblick gewähren in die Funktion von DHEA in der Verhinderung von starkem Übergewicht, von Insulinresistenz und Hyperphagie (die Entwicklung von abnormalen Zellen).

Die durch Insulin bewirkte klinische Abnahme von DHEA legt nahe, daß die altersbedingte Abnahme von DHEA in Funktion einer erhöhten altersbedingten Insulinproduktion entstehen könnte.
(Shimomura) Forscher legen jedoch die These vor, daß es eine entgegengesetzte Aktion zwischen DHEA und Testosteron bezüglich Insulinresistenz gibt. (Buffington) Andere haben die These aufgestellt, daß Altern das Ergebnis einer Hypothalamusstörung ist, die zu einer Hypersekretion von Insulin und Glucagon führt. (Mobbs). Ein hoher Spiegel von Insulin, Insulinresistenz und ein hoher Glucosespiegel sind alle ursächlich am Altern beteiligt. Dies ist in Übereinstimmung mit dem Konzept eines altersbedingten „Hyperproduktiven Syndroms”
als Folge einer DHEA Abnahme. Die Entfernung der Hypophyse bei alternden Mäusen kann viele Altersauswirkungen rückgängig machen, was die Vermutung nahelegt, daß das neuroendokrine System einen durch die Hypophyse programmierten Tod bewirken kann. Die Entfernung der Hypophyse blockiert die Kreuzverbindungen im Collagen alternder Mäuse. Nachdem DHEA den Collagen-Stoffwechsel verändert, wäre es interessant, die Werte der altersbedingten Effekte von DHEA ohne die Funktion der Hypophyse zu sehen.

DHEA reduziert Stress
Die Wirkung von DHEA als ein Antialterungs-Hormon beruht
teilweise auf seinem Potential als stressmodulierendes Steroid.

  • DHEA besitzt eine adrenocorticale stress-vermittelte Blockierungs-Wirkungsweise • DHEA verringert die Wirkung der Glucocorticoid-Rezeptoren der Leber * DHEA reduziert das Schrumpfen der Thymusdrüse
  • Eine niedrige Konzentration von DHEA zu Cortisol kann zu einer Schädigung des Nervensystems führen, die durch altersbedingten Stress hervorgerufen wird
  • Insulin bewirkt eine Enzymaktivität (G-6-PDH) in den Nieren. DHEA könnte in der Lage sein, eine stress-bedingte Schädigung in Zusammenhang mit Veränderungen von G-6-PDH zu verringern
  • Die antidiabetogene Wirkung von DHEA könnte auch mit seiner Fähigkeit zusammenhängen, corticosteroide Reaktionen zu blockieren. In dieser Hinsicht könnten altersbedingtes Diabetes und degenerative Erkrankungen durch DHEA erschwert werden. Ob diese Wirkungen auf ACTH oder auf andere, von der Hypophyse abgeleitete Peptide zurückzuführen sind, wurde noch nicht festgestellt.

DHEA-Ersatz bei älteren Personen

Wachstumshormon-insulinähnliche Wachstumsfaktoren (GHIGF) nehmen bei Menschen mit zunehmendem Alter ab. Stress reduziert ebenfalls die Freigabe von GH-IGF. Während der Spiegel von GH-IGF abnimmt, wird ein Muskelschwund erkennbar. Eine Frage ist noch ungelöst: trägt die Abnahme von DHEA zu der altersabhängigen Verschiebung vom Anabolismus (Muskelaufbau) zum Muskelschwund bei?
In einer bestimmten Studie wurde Männern und Frauen zwischen 40 und 70 Jahren über sechs Monate jede Nacht DHEA (50 mg) verabreicht. Während jedes Behandlungszeitraums wurden die Konzentrationen der Androgene, Lipide, Apolipoproteine, wachstumshormoninsulinähnlichen Wachstumsfaktoren, die Insulinempfindlichkeit, der Prozentanteil des Körperfettes, und das Gefühl des Wohlbefindens gemessen. Folgendes wurde festgestellt:

1. Innerhalb von zwei Wochen Behandlung mit DHEA Ersatz wurde der Serumspiegel von DHEA wieder auf das Niveau von 20-Jährigen gebracht und für 3 Monate nach der Studie aufrecht erhalten

2. Bei Frauen wurde eine zweifache Zunahme des Spiegels von Androgenen (Testosteron, usw.) beobachtet, bei nur einer geringen Anhebung von Androstendion (das in Östrogen und Testosteron Geschlechtshormone umgewandelt wird) bei Männern.

Es gab bei keinem Geschlecht eine Veränderung des zirkulierenden Spiegels des geschlechtshormon-bindenden Globulins, vonÖstrogen oder Östradiol.

Der Spiegel von HDL Cholesterin nahm bei Frauen leicht ab, ohne daß bei beiden Geschlechtern Lipidveränderungen auftraten. Die Insulinempfindlichkeit und das Körperfett blieben unverändert.

Obwohl der durchschnittliche 24-Stunden-Spiegel des Wachstumshormons unverändert war, nahm der Serumspiegel von GF signifikant zu, und bei beiden Geschlechtern nahm IGF signifikant ab, eine verstärkte Bioverfügbarkeit von IGF für Zielgewebe nahelegend. Dies hing zusammen mit einer bemerkenswerten Zunahme eines wahrgenommenen körperlichen und psychischen Wohlbefindens sowohl bei Männern (67 Prozent) als auch bei Frauen (84 Prozent).

Die Forscher zogen daraus den Schluß, daß die Verbesserung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens bei beiden Geschlechtern und das Fehlen von Nebenwirkungen die neuartigen Wirkungen einer DHEA Substitution bei Männern und Frauen im fortgeschrittenen Alter belegten. (Morales) DHEA stoppt eine übermäßige IL-6 Produktion
Das Altem ist bei den Menschen gekennzeichnet durch eine verminderte Kontrolle über die Produktion von Zytokin Interleukin- 6 (IL-6), von dem angenommen wird, daß es eine wichtige Rolle bei der Kontrolle abnormer Zellwucherung spielt. Ein erhöhter Spiegel von IL-6 wird in Zusammenhang gebracht mit und könnte beitragen zu vielen Zuständen, die mit dem Alter zusammenhängen, wie etwa Krebs.

1993 entdeckte Daynes, daß bei sehr alten Mäusen das Immunsystem 11-6 absonderte. Daynes demonstrierte eine dramatische Wirkung von DHEA-S auf eine übermäßige 11-6 Produktion. Innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung des DHEA-S Ersatzes wurde das Problem der übermäßigen Produktion gestoppt. Nachdem diese Schritte altersgebunden sind, liefern diese Ergebnisse den Beweis, daß DHEA helfen kann, das normale Altern zu
bremsen. (Daynes)

DHEA erhöht die Wirksamkeit von Impfstoffen

Mit zunehmendem Alter wird unser Immunsystem so schwach, daß Impfungen nur wenig helfen können. Als man jedoch Mäusen eines hohen Alters DHEA-S verabreichte, wurde ihr Immunsystem plötzlich und vollständig verjüngt. Zusätzlich begannen andere Alterungszeichen wegzufallen. Die Mäuse nahmen an Gewicht zu, anstatt abzunehmen. Ihre Energie und Vitalität besserten sich stark. „Sogar bei einem ziemlich niedrigen DHEA-S Spiegel wurde das Immunsystem der Mäuse um ein Jahrjünger. Und diejenigen Mäuse, welchen DHEA-S verabreicht wurde, überlebten unweigerlich jene Mäuse, welche das Hormon nicht erhielten. Nach zwei Jahren blieben uns manchmal nur fünf von zwanzig Kontrolltieren, während fast alle zehn Mäuse mit DHEA-S noch lebten.” (Daynes)

Andere Studien zeigten eine ähnliche Umkehr der Funktionsstörungen des Immunsystems unter DHEA. (Araneo) Am Sanders- Brown Alterungszentrum der Kentucky University fand man heraus, daß die Antikörperreaktion von Mäusen gegen einen Impfstoff mit dem Alter abnahm. DHEA jedoch verstärkte signifikant die Immunreaktionen der Milz, und die Diskrepanz wurde umgekehrt.

DHEA verlängert die Lebensspanne von Tieren um 50 %

Man stellte fest, daß der Spiegel von DHEA bei Männern über 50 in umgekehrtem Verhältnis zum Tod standen, egal aus welcher Todesursache diese auch starben. (Barrett-Connor) Mäuse alterten nicht so schnell, wenn sie DHEA gefüttert bekamen, und behielten die jugendliche Farbe und Geschmeidigkeit des Pelzes im Gegensatz zu dem ergrauenden und gröber werdenden Pelz der Kontrolltiere. (Regelson)

Vorsichtsmaßnahmen bei einer DHEA-Substitution

Obwohl Forscher bewiesen haben, daß DHEA bei Nagetieren
im Labor eine breitgefächerte Antikrebs-Wirkung mit geringer Toxizität besitzt, steckt die DHEA-Substitution doch noch in den Kinderschuhen, besonders in seiner Rolle als chemotherapeutischer
Wirkstoff. Entsprechende menschliche Studien über eine Langzeiteinnahme von DHEA wurden noch nicht durchgeführt. Personen
mit reproduktiven Vorkrebsbedingungen oder reproduktivem
Krebs sollten DHEA nicht verwenden, ausgenommen unter
der Aufsicht eines Berufsmitglieds der Gesundheitsfürsorge.
Wenn es auch keine Berichte über toxische Effekte gibt, so wurde doch von einigen Nebenwirkungen einer Substitutionsverwendung von DHEA berichtet. Eine längerfristige Behandlung mit sehr hohen Dosen von DHEA kann unerwünschte Wirkungen in der Leber hervorufen. Man weiß, daß DHEA die Aktivität der Leberenzyme verändert. (Schwartz, Leighton, Marrero)

Es ist sehr wichtig, bei einer DHEA-Substitution Antioxidantien zu verwenden, wegen seiner möglichen oxidativen Belastung der Leber. In einer Studie mit Ratten verminderte Vitamin E signifikant die Leberbelastung und zeigte ein Potential wirksamen Leberschutzes gegen Oxidationsschäden in Zusammenhang mit einer DHEA Behandlung. (Schwartz, Leighton) Darüber hinaus kann man eine Substitution mit Chrom in Erwägung ziehen, weil DHEA das Insulin und den Stoffwechsel erhöht. Chrom ist erforderlich, damit Insulin Glucose zur Verbrennung in die Zellen bringt.

DHEA kehrt die Alterung um

Vorläufige Ergebnisse bei Mäusen legen nahe, daß DHEA den Alterungsprozeß verzögern könnte. Die mit diesem Hormon behandelten Tiere sahen jünger aus, hatten einen glänzenderes Fell und weniger graue Haare als die Kontrolltiere. Es ist bekannt, daß bei Menschen der DHEA-Spiegel mit dem Alter abnimmt. Der Spiegel bei 70jährigen Personen beträgt nur etwa 20 Prozent des Spiegels von jungen Erwachsenen. Bei keinem anderen Steroid weiß man von dieser altersbedingten Abnahme.
Daher wurde vorgetragen, daß viele der Alterungserscheinungen durch einen DHEA-Mangel hervorgerufen werden könnten.

Aus meiner Erfahrung weiß ich, daß manche ältere Menschen, die an Schwäche, Muskelschwund, Zittern und anderen Alterszeichen leiden, bei Einnahme von kleinen Dosen DHEA (5-15 mg/Tag) innerhalb weniger Wochen deutliche Verbesserungen erfahren. Forschungen zeigen, daß, bedingt durch mit dem Altern zusammenhängenden Veränderungen im Stoffwechsel (die Umwandlung von Nahrung in Energie), der tägliche Bedarf an einer Reihe von wichtigen Nährstoffen steigt. Manche angesehene Forscher erklären, daß die gegenwärtig vorhandenen RDAs in der Tat einen Mangel an verschiedenen Nährstoffen bewirken könnten, der zu einem erhöhten Risiko für Erkrankungen in einem späteren Stadium führen kann.

Viele Alterskrankheiten sind in Wirklichkeit die Folge einer längeren nicht-optimalen Ernährung, die das Risiko erhöht für das Auftreten solcher Zustände im späteren Leben. Wir wissen, daß bestimmte Nährstoffe, die Vitamine B-6, B-12, C, D und E und die Mineralien Kalzium, Zink, Eisen und
Chrom mit zunehmendem Alter in größeren Mengen erforderlich sind, um die Funktionen zu optimieren. Die amerikanische Gesundheitsbehörde schätzt, daß man zwei Drittel der im Alter auftretenden Erkrankungen vorbeugen könnte. An oberster Stelle der Liste der negativen Faktoren, die zum Tod bei jenen führten, die in der Studie am frühesten starben, standen eine sitzende Lebensweise und Rauchen, die beide keine positive Auswirkung auf den DHEA-Spiegel haben. Im allgemeinen zeigte die Studie, daß gute Gewohnheiten einen Gesundheitsvorsprung von 30 Jahren bringen gegenüber Personen mit schlechten Gewohnheiten. Die Hauptschlußfolgerung der ULLA Studie: ein ausgewogener Lebensstil ist einer der wichtigsten Schritte in Richtung einer Verzögerung des Alterungsprozesses.

Amerika scheint darauf fixiert zu sein, für immer jung zu bleiben.
Junge, wunderschöne Körper füllen die Seiten der Zeitschriften, das Fernsehen und die Kinoleinwände. Für jene, die Amerika lediglich durch die Werbung oder das Fernsehen kennen, scheint es ein Paradies, bewohnt von schönen, wohlgeformten Menschen unter 30. Doch das Bild der USA als ein Land ewiger Jugend steht in krassem Widerspruch zur Wirklichkeit. Die Mehrheit der Menschen ist über 50 und die Zahl jener, die den Status von Senioren erreichen, wächst schneller als jede andere Altersgruppe.

Der Spiegel von DHEA nimmt mit dem Alter ab. Im Alter von
75 oder 80 Jahren bilden wir nur 10 bis 20 Prozent des DHEA, das wir im zweiten Lebensjahrzehnt produzierten. DHEA kann unsere Zukunft hinsichtlich degenerativer Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, kardiovaskulärer Erkrankungen, Gedächtnisstörungen und vielleicht selbst hinsichtlich des Todes voraussagen. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen dem Blutspiegel von DHEA
und der Unterdrückung vieler Erkrankungen. DHEA wird seit vielen Jahren klinisch für Antialterungs- und Therapiezwecke eingesetzt.

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