ALLGEMEINES ÜBER ANABOLIKA

Trotz aller Negativpropaganda gegen Anabolika nimmt kein Sportler heutzutage weniger Mittel als vorher. Ich glaube im Gegenteil, daß mehr leistungssteigernde Mittel genommen werden denn je. Ich glaube nicht nur, sondern ich muß sagen: Ich weiß. Ich übertreibe nicht, meine Informationen stammen aus zuverlässigen Quellen. Ich kann getrost behaupten, daß Dosierungen, die vor einigen Jahren als sehr hoch galten, heute allenfalls belächelt werden. Trotz der Steroidhysterie wissen leider immer noch die wenigsten Benutzer, wie man die Mittel optimal anwendet, noch wissen sie, wie man sich vor den eventuellen Gefahren schützt. Zudem werden die meisten Medikamente falsch eingeschätzt. Es wird zu wenig nachgedacht. Grundsätzlich wäre es großartig, wenn wir nie von Steroiden gehört hätten, und um dies klarzustellen, niemals mit irgendwelchen Drogen in Berührung gekommen wären. Doch, oh böse Welt, Drogen sind hier und werden es bleiben, leider, aber Anabolika auch. Und auch die Probleme, die sie für die Pro- und Contra-Lager aufwerfen. Ich persönlich kann nichts falsches am Gebrauch von Anabolika feststellen. Hier muß ich mit Dan Duchaine wieder einmal konform gehen: Ich finde Anabolika gut, genauso wie Aspirin oder Grippocaps. Ich habe Anabolika ge- und mißbraucht ohne Leber- oder Nierenschäden, ohne hohen Blutdruck oder zu hohe Cholesterinwerte. Gerade Anfang August 90 ließ ich sämtliche Blutuntersuchungen machen, einschließlich Testosteron und Östrogen. Alles unter Einfluß von Testosteron, Primobolan, Deca-Durabolin und Dianabol-Tabletten. Alle Werte lagen in den zulässigen Toleranzbereichen. Auch Testosteron und Östrogen lagen zwar an der Obergrenze, doch immer noch im zulässigen Bereich, mein Cholesterinwert ist 193 mg/dl. Wovon ich hier berichte, sind real-life Erfahrungen, keine kontrollierten Studien, weil mit diesen sowieso niemandem geholfen wird.

Die meisten wissenschaftlichen Studien weisen gravierende Schwachpunkte auf:

1. Die Mittel wurden nicht in ausreichender Menge verabreicht.

2. Die Dosierungsintervalle waren zu lang bemessen.

3. Die Diätformen der Testpersonen waren weder dem Zweck angepasst noch kontrolliert oder überwacht.

 

Dies sind die Hauptpunkte, weswegen wir für unsere Belange diese großartigen, wissenschaftlichen Studien getrost vergessen können. Immer wieder hört man, daß Steroide Krebs verursachen. Dafür gibt es nirgends stichhaltige Beweise, selbst Fachärzte zweifeln dies an. Sicherlich kann es passieren, daß ein kranker Menschen noch kränker wird, falls man ihm eines der bekannt schädlicheren Medikamente in einer therapeutischen Dosis (bei Anadrol 50 sind das immerhin 2 bis 5 mg pro kg Körpergewicht) verabreicht. Genausogut kann die Person aber auch gesünder werden. Falls man Anabolika falsch anwendet, können sie sehr wohl schädlich sein. Aber, so glaube ich, können Anabolika auch gesundheitsfördernd wirken. Nun, wem soll man Glauben schenken? Es ist nicht immer ratsam, jemandem nur zu glauben, weil er einen Doktortitel trägt. Oftmals haben diese Herrschaften noch nie das Kapitel Sexualhormone und ihre Impfstoffe in ihrer roten Liste mit eigenen Augen gesehen. Es wäre gut, wenn sie dieses Buch total unvoreingenommen lesen. Sicher, ich bin von den Vorteilen des Anabolikagebrauchs eher überzeugt als von den Nachteilen. Deshalb bitte ich Sie, sich nicht von meiner persönlichen Einstellung beeinflußen zu lassen. Unsere Gesellschaft hält es für OK, wenn Frauen kontrazeptive Steroide, die Pille, benutzen. Ich gehe so weit zu behaupten, daß sogar anabole Steroide manchen Frauen nicht schaden. Und ich bin überzeugt davon, daß anabole Steroide den meisten Männern nicht schaden. Frauen haben hier einen schwereren Stand als Männer, weil es nur sehr wenige Medikamente gibt, die für sie keine zu starken Nebenwirkungen haben. Sobald aus einem Hobbysport ein Wettkampfsport oder gar ein Beruf wird, ändert sich die Einstellung zum Sport grundlegend. Der Sieg im Wettkampf oder das Geld auf dem Konto bestimmen den Einsatz der zum Sieg notwendigen Mittel. Gesundheit, Moral und Ethik rangieren weit hinter dem Sieg. Gewinnen bedeutet alles. Natürlich gibt es Athleten, die auch ohne Anabolika in ihrer Sportart reussieren. Allerdings bedeutet ein negativer Testausgang nicht, daß der getestete Sportler niemals Anabolika eingenommen hat, sondern lediglich, daß er oder sie sich nicht hat erwischen lassen. Anabolika sind die größte denkbare Hilfe für Menschen mit nur durchschnittlichen genetischen Voraussetzungen. Die große Wahrheit ist: Anabolika machen sie stärker, massiver und besser in ihrer Sportart und sie werden einen Großteil der erworbenen Muskelmasse auch nach Absetzen der Medikamente behalten. Vorausgesetzt natürlich, daß sie die Medikamente korrekt anwenden. Und korrekt absetzen, das sollte sich von selbst verstehen. In diesem Buch werde ich versuchen, die neusten und fortschrittlichsten Entwicklungen in der Steroidanwendung darzustellen. Was Sie lesen ist das, was wir in unseren “Tests” herausgefunden haben: wir, die Versuchsratten. Wir, die nicht lügen müssen, die ihnen nicht ein X für ein U verkaufen wollen, nur weil es eine übergeordnete Institution befiehlt. Ich glaube, Sie sollten wissen, wie ein Medikament tatsächlich wirkt, nicht, was im Beipackzettel zu lesen ist.

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