Steroide – die dritte Kur, aller Anfang ist schwer

3. Kur
In der dritten Kur, werden einige neue Wirkstoffe / Präparate
verwendet, es gilt hier auch die moderate Dosierung zu
verwenden und zu sehen wie der Körper reagiert. Alle heute
üblichen Steroide können dazu sinnvoll kombiniert werden.
Die Cycle Dauer kann 16-20 Wochen betragen.
Bei der dritten Kur ist es vollkommen ausreichend 2 Steroide
zu kombinieren, falls Orale Steroide verwendet werden sollen
können diese nach 4-6 max 8 Wochen gewechselt werden. Wer
gerne mehrere Steroide im Cycle durchlaufen will, kann alle 8
Wochen wechseln.
Ein Aromatasehemmer kann notwendig sein, bei bedarf
Arimidex Anastrozol.
Manche Athleten verwenden auch Zink oder Tamoxifen.
PW= Per Week / Wöchentlich
ED = Every Day / Täglich
EOD= Every Other Day / Jeder andere Tag

 

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Lebenserwartung und DHEA

Wie hoch ist unsere wirkliche Lebenserwartung und weshalb sterben viele von uns so jung? Genesis 6,3 erklärt „Mein Geist soll nicht für die Dauer im Menschen beengt sein, da auch er Fleisch ist; seine Tage sollen nur noch 120 Jahre sein. ” In der Blüte des Römischen Reiches wurden die Menschen nur 26 Jahre alt. Um die Jahrhundertwende betrug die mittlere Lebenserwartung für einen Nordamerikaner 46 Jahre. 1991 erreichte die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt in den Vereinigten Staaten 75,5 Jahre. Heute ist es nicht ungewöhnlich, daß es Menschen mit 80 oder 90 Jahren gut geht. Das liegt hauptsächlich an den Fortschritten in der Medizin, der Chirurgie und den Medikamenten. Wir brauchen uns keine Gedanken zu machen über Krankheiten, welche vorher das Leben vieler frühzeitig beendeten.

Vom ältesten bekannten Menschen, Sharali Missimiv, wurde angenommen, er sei 168 alt. Er lebte in einem abgelegenen Dorf in Rußland im Staate Aserbaidschan, wo er 1973 starb. Die Menschen von Abchasien, der abgelegenen Bergregion von Südrußland, waren wegen ihrer Langlebigkeit bekannt. Ebenfalls aus dieser Region stammte die älteste Frau, die wie verlautet mit 140 Jahren starb. Die meisten Menschen in dieser Gegend, wo es wenig befestigte Straßen und andere Komforteinrichtungen gibt, sind einfache Feldarbeiter. Sie schreiben ihre gute Gesundheit der körperlichen Betätigung und leichtem Essen zu.
Eine andere für ihre Langlebigkeit berühmte Gemeinschaft sind die Hunza, von denen man sagt, sie lebten, um bis weit über das Alter von 100 Jahren hinaus gesund, aktiv und frei von Krankheiten zu sein. Und es gibt noch andere Gemeinschaften. Alle diese Gemeinschaften gründen ihr Leben auf Einfachheit und Gesundheit. Ihr Leben ist unkompliziert und entbehrt jenen Streß, der viele unserer Leben beherrscht. Die meisten von uns wären der Ansicht, daß diese Menschen einige hundert Jahre hinter der Zeit herhinken, und daß sie außerdem sehr langweilig sind.
Einige Forscher deuten an, daß die Lebenserwartung von Tieren uns eine ungefähre Vorstellung unserer eigenen geben kann. Die Lebenserwartung der meisten Tiere beträgt grob siebenmal die Zeit, zu der sie die Reife erlangen. Ein Hund mittlerer Größe zum Beispiel erreicht seine volle Entwicklung mit ungefähr zwei Jahren, die Lebenserwartung liegt bei 14. Ein Pferd erreicht die Reife mit ungefähr fünf, und lebt 20 bis 25 Jahre. Kaninchen können sieben Jahre alt werden, während sie ihre Reife mit 11 Monaten erreichen.

Hamster leben fünf Jahre und sind mit etwa acht Monaten voll entwickelt. In der Wildnis sterben die Tiere an „Altersschwäche”. Die Ursachen für den Tod sind zahlreich und vielfältig. Menschen erlangen ihre Reife um 20 herum. Dies ergibt mal sieben 140 Jahre. Doch die meisten von uns erreichen kaum eben mal die Hälfte dieses Alters. Die Haupttodesursachen waren 1992 die folgenden:

  1. Herzkrankheiten, 33 %
  2. Krebs, 23 %
  3. Schlaganfälle, 7 %
  4. Lungenkrankheiten, 4 %
  5. Unfälle, 4 %
  6. Lungenentzündung/Grippe, 4 %
  7. Diabetes, 4 %
  8. Selbstmord, 1,4 %
  9. AIDS, 1,2 %
  10. Mord, 1,2 %
  11. Leberkrankheiten/Zirrhose, 1.2%
  12. Nierenkrankheiten, 1 %

Fast alle davon können in weitem Ausmaß verhindert oder zumindest durch eine angemessene Diät und durch Lebensgewohnheiten hinausgeschoben werden. Alkoholkonsum und mißbrauch können zu Herzkrankheiten führen, zu Krebs, Schlaganfall, Leberkrankheiten und sogar Unfällen. Rauchen trägt ebenfalls zu vielen dieser Todesursachen bei.
Die Qualität des Lebens, das wir führen, ist in jedem Teil so wichtig wie die Dauer. Wir können mehr tun, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen, während wir älter werden. Einer von drei Amerikanern wird an irgendeinem Punkt seines Lebens Krebs bekommen, und man vermutet, daß diese Zahl sich bis zum Jahr 2000 auf einen von zwei erhöht. Fast 60 % aller Menschen über 65 Jahren haben Bluthochdruck, und nahezu ein Drittel haben Herzkrankheiten. 45 Prozent der älteren Menschen bekommen Medikamente verschrieben für Arthritis, Hochdruck, Glaukome, usw.

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Multitalent Alpha-Liponsäure

Der therapeutische Einsatz von Alpha-Liponsäure reicht ein halbes Jahrhundert zurück. Schon damals wurde sie in Deutschland bei Knollenblätterpilzvergiftungen und diabetischer Polyneuropathie verwendet (Bock und Schneeweiss 1959). Im Laufe der Zeit fand man aber immer mehr Möglichkeiten für den wirksamen Einsatz dieses natürlichen Multitalents. Die Alpha-Liponsäure hält nämlich ein selten anzutreffendes, breites Wirkspektrum bereit, das sie von vielen anderen Substanzen abhebt und einmalig macht.

Die herausragendste Eigenschaft ist sicher ihre erst 1989 entdeckte antioxidative Wirkung und ihre Alpha-Liponsäure hat Fähigkeit, andere Antioxidanzien zu erneuern. Die Tatsache, dass die Alpha-Liponsäure im fetti- – Komplexbildner (Entgiftung bei Schwer- gen Milieu, ihre reduzierte Form, die Dihydroliponmetallvergiftungen) säure, im wässrigen Milieu aktiv ist, macht dieses Paar unschlagbar. Es kann an jedem Ort im Körper, sowohl in wässriger als auch in fettiger Umgebung, seine schützende Wirkung entfalten. Außerdem kann die AlphaLiponsäure — es handelt sich um ein relativ kleines Molekül—die Blut-Hirn-Schranke passieren. Sie kann sogar in den Zellkern eindringen, um dort direkt unser Erbmaterial zu schützen.

Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Lester Packer, der seit Jahrzehnten die Funktion und Bedeutung von Antioxidanzien untersucht und die Erforschung der Alpha-Liponsäure maßgeblich vorangebracht hat, bezeichnet die Alpha-Liponsäure als ideales Antioxidationsmittel (Packer et al. 1994, Packer et al. 1996 und Packer und Colman 200o).

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Alpha-Liponsäure

Schon 1937 hat man herausgefunden, dass ein Bestandteil aus einem Kartoffelextrakt, der sogenannte Kartoffel-Wachstumsfaktor, für das Wachstum von Bakterien auf einem künstlichen Nährboden notwendig ist. Nachdem der Biochemiker Dr. Lester Reed den Faktor 1951 isoliert hatte, nannte man ihn AlphaLiponsäure. Diese Bezeichnung lehnt sich an die strukturelle Verwandtschaft mit Fettsäuren (fett… = lipo…) an. Ihre reduzierte Form, die Dihydroliponsäure, ist hingegen in Wasser löslich, was dieses Redoxpaar so interessant macht. Beide Formen ergänzen sich ideal beim antioxidativen Schutz der Zelle vor freien Radikalen und dem Abtransport von Schwermetallen, wie in den folgenden Kapiteln deutlich wird. Wird AlphaLiponsäure von außen zugeführt, wird sie in der Zelle enzymatisch zu Dihydroliponsäure umgewandelt.

Ein anderer gebräuchlicher Name für Alpha-Liponsäure ist Thioctsäure. Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf die Schwefelverbindung (griechisch theion = Schwefel) und die Säure mit einer achtgliedrigen Kohlenstoffkette (lateinisch octo = acht).

Es ist allgemein üblich dass man generell von Alpha-Liponsäure spricht, es sei denn, es ist ausdrücklich Dihydroliponsäure gemeint.

Lange Zeit war man der Meinung, die Alpha-Liponsäure sei ein Vitamin, weil man sich nicht sicher war, ob sie vom Körper selbst produziert wird. Man kennt zwar noch nicht den genauen Syntheseweg, da aber keine Mangelerscheinungen bekannt sind, geht man davon aus, dass die Alpha-Liponsäure vom Organismus hergestellt werden kann. Allerdings weisen offenbar Patienten mit Leberzirrhose, Diabetes mellitus, Atherosklerose und Polyneuritis einen erniedrigten Alpha-Liponsäure-Spiegel auf, was auf ein Mangelsyndrom hindeutet.

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Der Milchshake um das Spermavolumen zu erhöhen

Exklusiv für unsere Kraftbude Kunden.

Auch Pregnyl und HCG erhöht das Spermavolumen. Aber heute geben wir unseren Kunden eine Anleitung für einen natürlichen Shake um das Spermavolumen zu erhöhen. Spritzen, als wenn man 17 wäre. Ähnlich wie Peter North 🙂

Nein, keine Sorge, es ist kein Sperma drin. 😍 Das wäre ein anderes Blogpost.

Hier listen wir die Stoffe, die Dein Körper brauchst, damit dieser die Spermaproduktion erhöhen kann. Diese Zutaten sorgen mir seit Jahren für die voluminösesten Samenergüsse. Die geheimen Inhaltsstoffe für den “Kraftbuden Sperma Turbo shake”:

  • Zink
  • Pygeum
  • L-Arginin
  • L-Glutamin
  • Sellerie
  • Lecithin
  • Almased
  • Goji
  • Maca Pulver

Es sollte mindestens über 4 Wochen täglich konsumiert werden, um sichtbare Erfolge zu erzielen. Das Spermavolumen wird sich stark erhöhen. Wir schlagen folgende Mengen vor (pro Tag), mit 300-400 ml Milch

50 mg Zink
2 x 400 mg/Tag Pygeum
6 g L-Arginin
6 g L-Glutamin
1-2 stengel Stangensellerie
10 g Lecithin
10 g Almased
10 g Goji
10 g Maca Pulver

Das ganze in einen Mixer und ordentlich mixen. Die Zutaten solltet ihr möglichst alle in Pulverform und “bulk”, also in größeren Packungen kaufen. Für Zink gehen auch Tabletten oder Kapseln. Die Tabletten können direkt in den Shake, falls sie in kapselform sind, die Kapseln aufmachen und in den Shake schütten. Alle Inhaltsstoffe sind auf EBay erhältlich.

Wir würden uns  über Rückmeldungen und Erfolgserlebnisse freuen. Gerne auch Videos. Ggf. verlosen wir unter den Rückmeldungen ein paar Viagratabletten.

Gruß, Euer

Michael

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Muskelmasse Erhaltungstraining innerhalb der Post-Cycle- Therapie

Am beste hält man die hart erarbeitete Muskelmasse, mit schweren Grundübungen und einem Training das nur 3 mal die Woche stattfindet. Jede Muskelgruppe wird nur einmal bei diesen Zyklus trainiert. Alternative die zu empfehlen ist, ein Ganzkörpertraining mit Grundübungen 3 mal die Woche, wobei an jedem Trainingstag eine andere Grundübung erfolgen sollte als am letzten Trainingstag.

Zweite Alternative High Intensity Training 3 mal die Woche. Wobei auch jede Muskelgruppe nur einmal die Woche bearbeitet wird. Das Erhaltungstraining in der Post-Cycle-Therapie Phase sollte sehr ernst genommen werden, da sonst ein erheblicher Masseverlust droht. Das ist leider immer wieder zu beobachten bei Leuten die einfach nur irgendwie irgendetwas einfahren ohne System und Wissen. Solche Hobby Stoffer sind dann enttäuscht wenn die ganze Masse wieder verschwunden ist und man noch schlechter aussieht wie zuvor!

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ANDROSTENDION

Das bekannteste einer Reihe von Prohormonen, die zuerst die USA überrollten
und nun auch nach Europa kommen, ist Androstendion. Bis vor kurzem ging
der Pokal für den ersten Platz unter den Precursor-Hormonen, die zum Teil
auch als Testosteronbooster bezeichnet worden sind, noch an Androstendion.
Nachdem Baseball-Spieler Marc McGwire bekannt werden ließ, daß es
Androstendion war, welches ihm geholfen hatte, einen neuen US-Rekord
von 70 Homeruns aufzustellen, setzte ein wahrer Boom ein, der der Branche
zu einem Umsatz von 100 Millionen Mark im letzten Jahr verhalf. Da es sich
mittlerweile in allen Sparten und Sportarten herumgesprochen hatte, welch
entscheidende Auswirkung die Höhe des Testosteronspiegels für die
körperliche Leistungsfähigkeit und Regenerationsfähigkeit hat, schien
Androstendion die perfekte Antwort für Leistungssportler und Fitnessathleten
zugleich. Die im Forschungszenturm für Körperkultur und Sport
(FKS) durchgeführten Untersuchungen, die Androstendion einen Testosteronanstieg
von mehr als 250% bescheinigten, wurden schnell zur Haupt-
Werbeaussage amerikanischer Supplement Hersteller.

Der Körper synthetisiert Testosteron aus Cholesterin über eine Kette von biochemischen
Schritten, die von Enzymen gesteuert werden. Im letzten einer
Reihe von Syntheseschritten wird dabei aus Androstendion Testosteron hergestellt.
Den Körper trennt also lediglich ein Syntheseschritt davon, daß aus
Androstendion Testosteron entsteht. Man geht davon aus, daß der Körper
mehr Testosteron synthetisieren (herstellen) kann, wenn mehr Androstendion
vorhanden ist — vorausgesetzt, es liegen ausreichende Mengen an dem
Enzym mit dem Namen 17-beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase vor. Auf
dem Syntheseweg, der mit dem Cholesterin beginnt, findet zuerst eine
Konvertierung des Cholesterins zu Pregnenolon statt. Pregnenolon ist eine
Substanz, der man leistungsförderliche Eigenschaften bezüglich der Gehirnfunktion
zuschreibt. Hier teilt sich dann der Weg der möglichen Konvertierungen
auf: Pregnenolon wird entweder zu Progesteron oder zu 17-a-Hydroxypregnenolon
umgewandelt. Der weitere Weg von Progesteron führt mit Hilfe
des Enzyms 17-a-Hydroxylase zum 17-a-Hydroxyprogesteron, aus dem wiederum
Androstendion hergestellt wird. 17-a-Hydroxypregnenolon wird zu
Dehydroepianodrosteron (DHEA) umgewandelt, aus dem dann
Androstendion synthetisiert werden kann. Dies mag vielleicht etwas kompliziert
klingen, sieht aber in einer Skizze dargestellt recht einfach aus:

Synthesekette 1:
• Cholesterin
• Pregnolon
• Progesteron
• 17-alpha-Hydroxypregnenolon
• DHEA
Androstendion
• Testosteron

Synthesekette 2:
• Cholesterin
• Pregnolon
• Pregnenolon
• 17-alpha-Hydroxypregnenolon
• DHEA
Androstendion
• Testosteron

Androstendion ist eine Substanz, die ganz natürlich sowohl beim Mann als auch
bei der Frau vorkommt. Grund hierfür ist, daß der Körper aus Androstendion
sowohl Testosteron als auch Östrogen (Östradiol) herstellen kann. Findet eine
ausreichende Konvertierung (Umwandlung) von Androstendion in Testosteron
statt, so kann sich der Anwender über eine beschleunigte Regeneration, über
eine vermehrte Trainingsmotivation und eine leicht gesteigerte Aggressivität
freuen. Da Testosteron auch eine psychotrope Wirkung besitzt, hat es einen
gewissen Einfluß auf die Stimmung und Psyche des Athleten. Im Allgemeinen
bedeutet ein höherer Testosteronspiegel eine erhöhte Leistungsbereitschaft
und ein gesteigertes Stamina. „Die Lust zu kämpfen und sein Bestes zu
geben” steht und fällt mit dem Testosteronspiegel.

Zum ersten Mal hat man Androstendion 1935 isoliert, schenkte aber dem
neuartigen Hormon zunächst wenig Beachtung. Erst in den späten 50er
Jahren ging man zaghaft dazu über, Tests mit Androstendion durchzuführen.
1962 wurden zum ersten Mal wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt,
und zwar mit einer kleinen Gruppe Frauen. Eine Gruppe Frauen verwendete
100 mg DHEA, eine andere verwendete 100 mg Androstendion. Bei Frauen
ist der normale Testosteronspiegel unterhalb von 100 ng/dl.

 

Die Untersuchungen machen deutlich, daß sich mit Androstendion eine
deutlich ausgeprägtere Erhöhung des Testosteronspiegels erzielen läßt als mit
DHEA.

Jahrelang waren diese Untersuchungen in irgendwelchen Archiven verschüttet,
bevor sie dann im Jahre 1981 wieder ausgegraben wurden. Wieder entdeckt
wurden die Untersuchungen über Androstendion von Medizinern aus der
ehemaligen DDR. Der DDR-Leistungssport war damals durch Verbesserungen
der Dopingtests in arge Bedrängnis geraten; es galt herkömmliche Steroide
wie Oral-Turinabol oder Testosteron-Propionat früher abzusetzen, um keine
positiven Dopingbefunde hervorzurufen. Im Zuge seiner Arbeiten bezüglich der
stimulierenden Wirkung von Testosteron auf das ZNS stieß Professor Michael
Öttel auf Androstendion. Oettel, der für das FKS (Forschungsinstitut für
Körperkultur und Sport) in Leipzig arbeitete, mußte von der Studie aus dem
Jahre 1962 gewußt haben, da er in den Jahren 1980 und 81 ein Nasenspray
mit dem Wirkstoff Androstendion zur Verwendung unmittelbar vor dem
Wettkampf entwickelte, mit dem man in der Lage war den Testosteronspiegel
deutlich anzuheben.

Dieses Nasenspray wurde dann auch 1988 bei den Olympischen Spielen in
Seoul auf breiter Front von den Athleten der ehemaligen DDR eingesetzt.
Nach der Wende veröffentlichte, früher geheime Dokumente zeugen davon,
daß Expertenteams in Ostdeutschland Studien mit Androstendion durchgeführt
haben. Das Testosteron/Epitestosteronverhältnis (welches jenseits eines Wertes
von 6:1 als positiver Dopingtest gewertet wird ) erhöhte sich durch Androstendion
innerhalb einer Stunde nach der Anwendung auf 14:1. Das erfreuliche
am Androstendion war jedoch, daß sich dieser Wert innerhalb von 24 Stunden
wieder auf einen Normalstand einpendelte. Der Dopingtest fällt damit
negativ aus.

Bei der Messung von Testosteron- und Epitestosteronwert handelt es sich um
eine indirekte Meßmethode, bei der lediglich eine durch die Verwendung von
Prohormonen (Androstendion) hervorgerufene Veränderung im Hormonhaushalt
gemessen wird. Mittlerweile wurde allerdings der zu Testzwecken
verwendete Gaschromatograph, mit dem auf die Verwendung anaboler
Steroide untersucht wird, weiterentwickelt. Die Gaschromatograph-Messung
dient der Suche nach Steroid-Metaboliten, also Abbauprodukten von anabolen
Steroiden, die sich im Urin befinden. Der neue hochauflösende Chromatograph
ist dabei in der Lage, sog. Isotopenunterschiede festzustellen, so daß
man möglicherweise in der Lage ist, körpereigenes Androstendion von
exogenem (von außen zugeführten) Androstendion zu unterscheiden.
Obwohl der Testosteron/ Epitestosteronwert innerhalb von 24 Stunden nach
der Einnahme unter das erlaubte Maximalmaß zurückfällt, bleibt der für die
sportliche Leistungsfähigkeit wichtige Serumtestosteronspiegel noch weit
über diesen Zeitraum hinaus erhöht. Der Athlet ist stärker, aggressiver und
leistungsfähiger.

Fast alle amerikanischen Supplementhersteller berufen sich in ihren
Werbeschriften auf die Patentschrift von Häcker, jenem Mediziner aus
Leipzig, der Androstendion nach dem Fall der Mauer zum internationalen
Patent angemeldet hatte. Dieser zitiert eine von staatswegen durchgeführte
Untersuchung zum Staatsplanthema 14.25: Dem Bericht zufolge konnte bei
der Verwendung von Androstendion in den Dosierungen von 50 mg und
100 mg eine Erhöhungen des Testosteronspiegels von 140 bis 183% sowie
von 211 bis 237% erzielt werden.

Damit bietet sich für den Ausdauersportler eine Anwendung zum Wettkampf
hin geradezu an. Die meisten Athleten verwenden ca. 100 mg Androstendion,
das etwa 36 Stunden vor dem Wettkampf eingenommen wird, um
so in den Genuß eines erhöhten Testosteronspiegels zu gelangen. Auch
weiblichen Athleten bietet die Verwendung von Androstendion in vielen
Fällen einen leistungssteigernden Effekt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit,
daß Androstendion teilweise direkt in Östron (Östrogen) umgewandelt wird
(ohne daß je Testosteron entsteht) höher als beim Mann. Da bei der Frau
jedoch bereits geringfügig erhöhte Testosteronwerte einen spürbaren Effekt
hervorrufen, ist die Supplementierung mit Androstendion durchaus effektiv.
Wer in den Genuß eines dauerhaft erhöhten Testosteronspiegels gelangen
will, für den gilt es, auf sogenannte Retard-Kapseln (Time Released Formulas)
zurückzugreifen, oder im anderen Fall alle 4 Stunden ca. 50 mg Androstendion
zu verwenden. Da sich ein Produkt, bei dem der Anwender derartigen
Einnahmeempfehlungen nachkommen soll, nur schwer an den Mann bringen
läßt, sind amerikanische Supplementhersteller immer mehr dazu übergegangen,
Androstendion in einer Kombination mit dem länger wirksamen Androstendiol
und/oder Norandrostendion/ Norandrostendiol anzubieten. So ist heute
bereits kaum mehr ein reines Androstendion Präparat in den USA erhältlich.
Entscheidend für die durch Androstendion hervorgerufene Wirkung ist die
genetische Grundvoraussetzungen des Anwenders. Während der eine in den
Genuß der positiven Wirkungen von Androstendion kommt, reagiert der andere
nahezu entgegengesetzt und hat durch die Anwendung von Androstendion
mit einem erhöhten Östrogenspiegel zu kämpfen. Unter allen Prohormonen
weist Androstendion die größte Streuungsbreite im Bezug auf die Wirkung
auf, da die erfolgreiche Konvertierung von Androstendion zu Testosteron von
verschiedenen Faktoren abhängig ist:

1. Ein ausreichender Spiegel an 17-beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase
2. Ein ausreichend hoher Spiegel an Luteinisierenden Hormon (LH)
und Gonadotropin
3. Ein ausreichend hoher ACTH-Spiegel (Kortison)
4. Eine ausreichende Versorgung mit Zink
5. Eine niedrige Konvertierungsrate von Androstendion zu Östron/Östradiol

Dies erklärt auch, warum von Athlet zu Athlet sehr starke Unterschiede im
Bezug auf die Wirkung zustande kamen. Nun stellt sich die Frage, wie weit
sich diese Faktoren optimieren lassen, so daß der Athlet mehr Nutzen aus der
Verwendung von Androstendion ziehen kann…
Begrenzender Faktor wird immer das nur in beschränktem Umfang vorhandene
Enzym (17-beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase) sein. Dies bedeutet jedoch
nur, daß hohe Androstendion-Dosierungen keinen größeren Effekt bieten als
gemäßigte Dosierungen. Der Athlet kann nach wie vor von einer Supplementierung
mit Androstendion profitieren. Die Sekretion von LH bzw. Gonadotropinen
wird von der Hypophyse gesteuert. Im Normalfall ist davon auszugehen,
daß ein ausreichend hoher Spiegel an diesen beiden Hormonen vorhanden
ist. Dennoch kann die Hypophysenfunktion angeregt werden, wodurch es zu
höheren LH-Spiegeln kommt. Um so einen optimalen Nutzen aus der
Verwendung von Androstendion zu ziehen, empfiehlt es sich, die Hypophysenfunktion
mit Supplements wie Glutamin, GABA, Tribulus Terrestris oder
Symbiotropin, welche allesamt zu einer verbesserten Hypophysenfunktion
führen, zu unterstützen. Eine kombinierte Anwendung von Prohormonen mit
anabolen Steroiden ist nicht effektiv. Zum einen übertreffen die meisten
Steroide Prohormone in ihrer Wirkung ohnehin, und zum anderen führen
Steroide zu stark verminderten LH- und Gonadotropin- Spiegeln. Dies würde
zu einer deutlich verminderten Konvertierung von Androstendion in Testosteron
führen.

Mit einem ausreichend hohen Kortisonspiegel haben die meisten Athleten
kein Problem, da intensive sportliche Belastung einen Anstieg des Kortison-
Spiegels nach sich zieht.

Damit Androstendion in ausreichendem Umfang konvertiert wird, ist die parallele
Supplementierung mit 50 bis 100 mg zusätzlich eingenommenem Zink
notwendig. Auch hier gilt, daß eine übermäßige Zinkzufuhr kontraproduktiv
sein kann, da es zu einer negativen Beeinflussung des Mineralstoff Haushaltes
kommen kann. (zu viel Zink hemmt die Aufnahme von Kupfer; Kupfer ist
jedoch essentiell für die Knochenstabilität).

Um eine vorzeitige oder zu stark ausgeprägte Konvertierung von Androstendion
zu Östrogen zu verhindern, empfiehlt sich die parallele Verwendung
natürlicher Antiöstrogene wie etwa Chrysin.

Viele Athleten verwenden Androstendion nur gezielt vor einem Wettkampf.
Dem Autor sind auch Athletinnen bekannt, die mit Androstendion ihre
‘Wettkampfhärte’ gezielt steigern und dazu 2 Tage vorher jeweils 2 mal 50 mg
Androstendion verwenden. Ansonsten wird Androstendion meist in Verbindung
mit Androstendiol oder Norandrostendiol verwendet. Nach einem
4 bis 6 wöchigen Einnahmezyklus wird entweder pausiert oder auf andere
Prohormone ausgewichen. Für Athleten, die sich in steroidfreien Phasen vor
einem Leistungseinbruch schützen wollen, bietet sich Androstendion oder
ein Prohormon Stack an.

Androstendion ist nach wie vor offiziell nicht auf dem deutschen Markt
erhältlich. Wer Androstendion einmal ausprobieren will, der ist auf den
Versand aus Belgien, den Niederlanden oder Großbritannien angewiesen.

So könnte nun der eine oder andere auf die Idee kommen, seine DHEA
Einnahme einfach auf 300 mg/Tag zu erhöhen, um so rein rechnerisch auf
das gleiche Ergebnis bezüglich des Plasmatestosteronanstiegs zu kommen.
Dies ist allerdings in den meisten Fällen nicht möglich, da die entsprechenden
Stoffwechselprozesse, die zur Konvertierung von DHEA zu Androstendion nötig
sind, einfach nicht in dem Umfang und der Geschwindigkeit ablaufen, damit
es durch die zugeführten Mengen an DHEA letzten Endes zur gleichen
Erhöhung des Testosteronspiegels kommt, wie unter dem Einfluß von
Androstendion.

Bei Androstendion kommt es im Gegensatz zu den meisten androgenen/anabolen
Steroiden nicht zu einer Leberbelastung. Da Androstendion zu einer
(erwünschten) Erhöhung des Testosteronspiegels führt, muß der Anwender
mit möglichen androgenbedingten Nebenwirkungen rechnen. Diese beinhalten
eine vermehrte Talgdrüsenproduktion, die oftmals einhergeht mit Akne, ein
eventuell auftretender verstärkter Haarwuchs im Gesicht und eine Steigerung
der Libido. Die allermeisten Athleten kommen sehr gut mit Androstendion
zurecht.

Bislang existieren allerdings noch keine Untersuchungen bezüglich der langfristigen
Anwendung von Androstendion. Da sich die durch Androstendion
erzielten Erhöhungen des Testosteronspiegels in Grenzen hält, ist nicht mit
einer Erhöhung kardiovaskulärer Risikofaktoren zu rechnen. Die befragten
Athletinnen konnten während und auch nach der Anwendung von
Androstendion keinerlei Virilisierungserscheinungen bemerken.

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Steroid Cycle Strategien und Systeme

Einige Cycle Strategien und Systeme sind in den letzten Jahren
verstärkt verbreitet worden. Die meisten Basic Cycle Systeme
stammen aber aus dem Zeitraum 70er bis ende der 90er Jahre.
Natürlich hat sich auch das Wissen um Steroid wirkungen und
Kombinationen vervielfacht, die Steroid Evolution hat
begonnen.

Neue Dopingmittel kommen jedes Jahr hinzu, dazu noch
andere Substanzen aus der Forschung. Hier werden nun
Strategien und System abgebildet die derzeit von vielen
Athleten jeder Leistungsklasse verwendet werden.
Elite-Profi-Bodybuilder sind wahre Meister in diesen Sachen,
da diese auch eine Individuelle Unterstützung von
Wissenschaftlern und spezialisierten Ärzten genießen.

In den USA werden viele Sachen von Wettkämpfern ausprobiert, die
zum teil extrem gefährlich werden können, wenn keine
Pharmakokinetik Kenntnisse vorliegen.
Erprobte und neue Steroid Cycle Strategien sind immer eine
Möglichkeit dem Forschungs-und Versuchsdrang im
Bodybuilding zu folgen.

Natürlich wird jeder Bodybuilder mit der Zeit sein eigenes
System finden, wie es auch bei den Wirkstoffen der Fall ist die
gut bis sehr gut Vertragen werden.

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Zelluläre Grundlagen

Für das Verständnis der folgenden Kapitel sind einige Grundlagen der Zellbiologie von Bedeutung. Unsere Körperzellen haben vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Deshalb gibt es viele verschiedene, hochspezialisierte Zelltypen, die eng zusammenarbeiten. Dazu gehört zum Beispiel die Abwehr von Krankheiten durch Immunzellen, die Signalübertragung durch Nervenzellen, die Verdauung durch Zellen des Magen-Darm-Traktes, und die Bewegung durch Muskelzellen.

So unterschiedlich die verschiedenen Zellen aber auch ausdifferenziert sind, haben sie doch grob gesehen einen gemeinsamen Bauplan. Jede Zelle besteht aus dem Zytoplasma, das von einer doppelten Zellmembran umgeben ist. Im Zytoplasma befinden sich Organellen, Atome und Moleküle, die ebenfalls Spezialaufgaben erfüllen. Die Zellen und Organellen sind von halbdurchlässigen Biomembranen umhüllt, die den Inhalt nach außen abgrenzen. Sie kontrollieren, welche Stoffe hinein und welche heraus dürfen.

Das Gerüst einer solchen Biomembran wird von zwei Schichten sogenannter Phospholipide (Fettsäuren mit Phosphoranteil) gebildet. Stark vereinfacht kann man sagen, dass ein Phospholipid aus einem wasserliebenden (hydrophilen, lipophoben) Köpfchen und zwei fettliebenden (lipophilen, hydrophoben) Fettsäureschwänzchen besteht. Bei den Fettanteilen der Zellmembran spielt auch das wohl bekannte Cholesterin eine große Rolle.

Eine Zellmembran ist mit zahlreichen Proteinen durchsetzt, an die außen Zuckerreste angehängt sind. Man spricht deshalb von Glykoproteinen (Protein mit Zucker) oder Glykolipiden (Fettsäure mit Zucker). Diese Anlagerung von Zucker (= Verzuckerung) wird durch Enzyme gesteuert und sowohl die Membranproteine als auch die Zuckerreste erfüllen Spezialaufgaben. Einige dienen als Erkennungs- und Andockstellen für Hormone, Immunglobuline und andere wichtige Moleküle. Andere (Tunnelproteine) bilden Kanälchen, durch die der Stoffaustausch in
die Zelle hinein und aus der Zelle heraus kontrolliert wird. Mit zunehmendem Alter und bei zu hohem Blutzucker können solche Glykoproteine auch ungewollt entstehen, was schwerwiegende Folgen hat (siehe Kapitel „Schutz vor schädlichen Glykoproteinen (AGE) durch Alpha-Liponsäure”). Eine Biomembran befindet sich nie im Ruhezustand. Ständig werden ihre Bestandteile abgebaut und wieder erneuert.

Später wird noch die Rede davon sein, dass Alpha-Liponsäure mit Fettsäuren verwandt ist, sie ist lipophil (siehe Kapitel „Ein Wort zur Chemie”). Diese Eigenschaft ermöglicht es ihr, ihre antioxidative Wirkung auch in beziehungsweise an der Zellmembran zu entfalten. Befassen wir uns nun mit der Funktion einiger wichtiger Organellen. An erster Stelle steht der Zellkern: Er beherbergt in Form der DNA die gesamte Erbinformation des jeweiligen Organismus, ähnlich einer Bibliothek mit Tausenden von Büchern, die hoch komplizierte Bauanleitungen enthalten. Die DNA besteht aus Fäden (Chromosomen), von denen jeder Mensch zwei Sätze von jeweils 23 Chromosomen besitzt und jedes Einzelne etwa ioo.000 Gene umfasst. Unter einem Gen wiederum versteht man einen Abschnitt (Sequenz) der DNA, der in verschlüsselter Form die Information für die Bildung eines ganz bestimmten Eiweißes enthält. Für das reibungslose Funktionieren der Vorgänge in unserem Organismus ist es äußerst wichtig, dass genau festgelegt ist, wann welches Gen aktiviert wird und welche Eiweiße dadurch in der jeweiligen Zelle gebildet werden. Dies wird über sehr komplexe Mechanismen und Kontrollfaktoren reguliert, die hier nicht im Einzelnen erläutert werden können. In späteren Kapiteln wird aber näher erklärt, wie die Alpha-Liponsäure die unerwünschte, durch freie Radikale ausgelöste Aktivierung von Genen beeinflusst (siehe Kapitel „Genschutz durch AlphaLiponsäure — Steuerung des Transkriptionsfaktors NF-KB”).

In den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, wird die Energie produziert, die der Organismus für seine Aktivitäten benötigt.
Dabei spielt die Alpha-Liponsäure eine wichtige Rolle als Koenzym. Außerdem entstehen dadurch freie Radikale, bei deren Beseitigung die Alpha-Liponsäure ebenfalls von Bedeutung ist.

Das Endoplasmatische Retikulum (ER) ist ein Membransystem aus Bläschen und Kanälchen, das teilweise an der Außenseite Ribosomen trägt (raues ER). Die Ribosomen spielen eine wichtige Rolle bei der Produktion von Eiweißen nach dem genetischen Bauplan. Die Hauptaufgaben des ER sind die Speicherung und der Transport von Proteinen (zum Beispiel Immunglobuline, Keratin und Verdauungsenzyme). Im glatten ER werden Fettsäuren und Phospholipide (siehe Biomembran) gebildet. Im rauen ER werden Eiweiße gesammelt und in ein anderes Mem

bransystem, den Golgiapparat transportiert. Von hier aus werden sie in kleinen membranumschlossenen Bläschen (Vesikel) zu ihrem Bestimmungsort transportiert. Sowohl im ER als auch im Golgiapparat erfolgt das schon erwähnte kontrollierte Anheften von Zuckermolekülen an die Membranproteine

Weitere Organellen sind die Lysosomen und die Peroxisomen.
Sie enthalten Enzyme, mit deren Hilfe Abfallprodukte und Fremdstoffe abgebaut werden. Damit diese Enzyme nicht wahllos in der ganzen Zelle ihre Verdauungsarbeit verrichten können, werden sie in membranumschlossenen Organellen vom Zytoplasma abgegrenzt. Die Peroxisomen verwenden außer Enzymen auch freie Radikale zum Abbau von Fettsäuren und Giften. Dabei entsteht das aggressive Wasserstoffperoxid (H202), das durch das ebenfalls in Peroxisomen enthaltene Enzym Katalase zu Wasser und Sauerstoff abgebaut wird. Es ist nachvollziehbar, dass die Beschädigung von Peroxisomen — zum Beispiel durch freie Radikale — zu einer Katastrophe in der betroffenen Zelle führt.

Einige Organellen beziehungsweise Strukturen gibt es nur bei Pflanzenzellen. So zum Beispiel die Chloroplasten, die für die Photosynthese verantwortlich sind. Sie stehen am Anfang der Energiegewinnung durch Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie, die auch von uns genutzt werden kann. Auch eine Zellwand gibt es nur bei Pflanzen und einigen Bakterien, aber nicht bei tierischen Zellen.

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Anabole Steroide Kur / Cycle Basics

Grundsätzlich sollte eine Kur, ein Cycle immer langfristig
geplant werden. Denn Muskeln benötigen Zeit um zu wachsen.
Die Muskelproteinsynthese wird durch Steroide und andere
Medikamente maximal erhöht und beschleunigt, eine
wissenschaftliche Auswertung ergab das es zwischen 400-1200
% mehr möglich ist als ohne Steroide und andere Medikamente
(Insulin, STH, etc.!). Bei einigen genetischen Freaks, ist noch
mehr möglich, aber ob auf Dauer der Organismus damit klar
kommt ist die andere Frage.

Kurze Kuren, Short Cycles / spezialisierte Short Cycles
bringen nicht viel, das ist maximal etwas für einen Kurstart
oder eine Wettkampfvorbereitung in der Endphase. (Oder
Ladephase 4 Tage vor dem Wettkampf beginnend der
„Oxyload”!)

Auch ein im Moment so beliebter Frontload, um den Spiegel
schneller zu erhöhen ist eine fragwürdige Sache die nicht sein
muss. Die doppelte oder dreifache (bis fünffache) Menge eines
Medikamentenwirkstoff ist eine Methode aus der
Intensivmedizin und wird dort situationsbedingt eingesetzt.

Ein Frontload ist nicht nötig, da es keine erheblichen
Unterschiede gibt, außer das die Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen einfacher in Erscheinung treten können.
Sinnvoller ist es dem eigenen Organismus Zeit zu geben sich
an den Wirkstoff anzupassen, so das im absoluten
Fortgeschrittenen Bereich auch höhere Dosierungen mit
minimalen Auswirkungen aufgenommen werden.
Denn auch ein Frontload kann gefährlich werden, wenn die
Wirkstoffsubstanz nicht vertragen wird.

Es macht keinen Spaß einen anaphylaktischen Schock zu
bekommen, um dann Notärztliche Hilfe zu benötigen.
Solche Sachen passieren, wenn man keine Ahnung hat wie der
Organismus auf die Injektion des jeweiligen Wirkstoffes
reagiert.

Selbst für die ersten Cycle ist es besser eine Dauer von 16-20
Wochen einzuplanen, da die Praxis gezeigt hat das mehr
trockene Muskelmasse entsteht bei langfristigen Kuren.
Für den Körper ist es auch wesentlich einfacher, sich langsam
an das zusätzliche Gewicht zu gewöhnen.
Innerhalb 16-24 Wochen sind die besten Resultate zu
bekommen, vorausgesetzt das Training und die Ernährung auch
zu 100% stimmen.

Für Orale Steroide gilt es in jedem Fall die Dauer von 6-8
Wochen nicht zu überschreiten und immer mit einem
injizierbaren Steroid die geplante Zyklusdauer einzuhalten.
Orale Steroide belasten die Leber zu sehr, wenn diese länger
als 6-8 Wochen verwendet werden, hinzu kommt das die
Wirkung Oraler Steroide nach ca. 8 Wochen nur noch bei 50%
und darunter liegt. Eine Anwendung von Oralen Steroiden

sollte nur maximal 2-3 mal pro Jahr erfolgen, besser wäre
jedoch diese nicht zu Verwenden. Von Mega-Dosierungen bei
Oralen Steroiden, sollte jeder Athlet die Finger, lassen Dinge
wie 100-150mg Dbol oder Anavar werden ganz sicher nicht
„mehr” helfen. Orale Steroide sind genauso Schädlich wie
Handelsübliche Schmerzmittel!

Wettkampf Bodybuilder verwenden diese natürlich auch
regelmäßig in der Vorbereitung.
Freizeit-und Hobby Bodybuilder ohne Wettkampf Ambitionen,
sollten sich lieber an Testosteron halten und hier und da noch
ein andere mildes anaboles Steroid hinzu stacken. Mehr ist für
einen Top-Strandkörper und Freibad Helden nicht notwendig.

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