Basis Steroid Zyklus Boldenon Undecylenat

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UNSICHTBARE ANABOLIKA

Viele Sportler benutzen Steroide ohne Einschränkung und ohne sie abzusetzen und sind trotzdem beim Test negativ. Sie passen ihre Testosteron / Epitestosteronespiegel durch zusätzliche Gaben beider Hormone dem 6:1 Verhältniss an. Oder sie geben beim Test direkt kleine Mengen Epitestosteron der Urinprobe bei. Andere Sportler benutzen einfach Steroide, die nicht nachweisbar sind. Zur Zeit sind ca. 50 Steroide nachweisbar. Diesen 50 Mitteln stehen mehre tausend Mittel gegeüber, die nicht nachweisbar sind.

Wo diese Mittel nicht zur Verfügung stehen, lassen einige Athleten durch simple Veränderungen am Steroidmolekül neueSteroide herstellen. Die Dopingtests haben bislang nur den Unterschied zwischen guten und besseren Sportlern vergrößert

DIE 19-NORTESTOSTERON-DISKUSSION

Wie schon oben erwähnt sollte auf alle Nandrolonester verzichtet werden. Diese Mittel scheinen extrem lange nachweisbar zu sein. In Bezug auf die Nandrolonester hat sich bei den Wissenschaftlern eine schwerwiegende Kontroverse in Bezug auf die Nachweisbarkeit dieser Mittel ergeben.

Oftmals wurden Sportler für 19-Nortestosteron positiv befunden, (19-Nortestosteron ist die Basis für z.B. Deca-durabolin), die das Ausgangsmedikament Nandrolon schon über 1 Jahr nicht mehr oder überhaupt noch nie benutzt hatten. Es stellte sich also die Frage, wie die 19-Nortestosteron-positiven Tests entstehen konnten. Vor mehreren Jahren wurde bewiesen, daß männliche Pferde auf natürlichem Weg 19-Nortestosteron produzieren, ganz im Gegensatz zur allgemeinen wissenschaftlichen Meinung, bis dato.

Nun hat sich rein theoretisch die Möglichkeit ergeben, daß 19-Nortestosteron eine Zwischenstufe bei der Produktion von Östradiol ist Östradiol ist ein weibliches Hormon, das bei der Aromatisierung von männlichen zu weiblichen Hormonen entsteht. Dieser Prozeß wäre dann in allen Geweben möglich, in denen ein Aromatisierungsprozeß stattfinden kann. Dazu zählen unter anderem die weibliche Plazenta, Eierstöcke, ‘Fettgewebe, Haare, Haut, Hoden und möglicherweise die Leber. In Anbetracht dieser Theorie sind die vielen Deca-positiven leicht zu verstehen. Ich will hiermit keineswegs sagen, daß es keine wirklichen Deca-positiven gibt. Aber bevor ein Sportler des Anabolikagebrauchs schuldig gesprochen wird, sollte erst schlüssig geklärt werden, ob die Produktion von 19-Nortestosteron oder anderer Produkte, die einen Sportler belasten könnte, nicht endogen stattfinden könnte. Es ist auch möglich, daß durch HCG oder durch andere leicht aromatisierende Steroide wie z.B. Dianabol, Anadrol 50, Testosteron und dergleichen die Östrogenproduktion erhöht wird und somit die Möglichkeit der 19-Nortestosteronproduktion steigt.

DER TESTOSTERON / EPITESTOSTERONTEST

Der Testosteron/Epiteststerontest wird zum Nachweis des Gebrauchs von exogenem Testosteron angewandt. Testosteron und Epitestosteron stehen im Körper genau wie andere Hormone auch in bestimmten Verhältnissen zueinander. Durch den Gebrauch von Testosteron oder anabolen Steroiden verschiebt sich das Verhältniss von Testosteron zu Epitestosteron zueinander. Bei normalen Männern liegen beide Hormone im Verhältniss 6:1 vor. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Es wurden bei normalen Männern schon T/E-Verhältnisse bis 10:1 gemessen. Einer meiner Bekannten, der in ROIDS im Anhang erwähnte amerikanische Biochemiker Barry Sadler z.B. hat ein T/E Level von 8 :1, ganz gleich, ob er Anabolika benutzte oder nicht. Sicher kein Einzelfall.

Woher kommen nun die vielen T/E-positiven Sportler? Nach Meinung vieler Fachleute hat dies damit zu tun, daß die Sportler eine panische Angst haben, gerade bei diesem Test positiv zu sein.

Der erste Schritt, den Sportler machen um den Tests zu entgehen, ist das Absetzen aller Langzeittestosterone und Langzeitanabolika. Es ist eine gängige Theorie, daß diese Mittel die Tests über lange Zeit negativ beeinflußen. Dies ist nicht ganz richtig! Die Sportler setzen also alle Langzeitmittel ab und setzte ihre Steroidzyklen mit oralen Mitteln fort.

Hierin haben wir auch gleich den Grund gefunden, warum Sportler, die so vorgehen beim Test oft negativ sind. Dies hat mit einem Effekt zu tun der als Rebound-Effekt bei Sportlern und Ärzten bekannt ist. Der Rebound-Effekt beschreibt den Anstieg der körpereigenen Hormonproduktion nach dem Absetzen der die Produktion hemmenden Mittel, in unserem Falle also der anabolen Steroide.

Der Rebound-Effekt tritt zwei bis vier Wochen nach Absetzen der Medikamente ein. Setzen Sie also die Anabolika – um sicher zu gehen – ca. 3 Wochen vor dem Test ab, so kann es durchaus sein, daß Sie durch diesen Rebound-Effekt so viel natürliche Hormone produzieren, daß ihr Testosteron/Epitestosteronspiegel über der magischen 6:1-Grenze liegt.

Viele Athleten, die beim Test negativ sind, sind nur deshalb negativ, weil sie die Steroide NICHT abgesetzt haben! Durch die weitere Anwendung der Anabolika bleibt die körpereigene Produktion soweit unterdrückt, daß beim T/E-Test oft ein Wert von unter 6:1 gemessen wird.

Was können wir daraus schließen? Möglicherweise, daß 9 von 10 für negativ befundene Sportler trotz Test Anabolika benutzen. Durch die weitere Anwendung von oralen Anabolika oder wassergelöstem Testosteron bis eine oder zwei Wochen vor dem Test wird die Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Achse, das hormonelle Steuerungssystem für Testosteron beim Mann, so weit unterdrückt, daß am Testtag so wenig Testosteron im Körper ist, daß der T/E- Test weit unter 6:1 ausfällt.

Manche Athleten benutzen bis zu 25 mg wassergelöstes Testosteron pro Tag bis einige Tage vor dem Test. Oftmals werden zusätzlich bis zu einigen Tagen vor dem Test Diuretika angewendet, um die Ausscheidung von oralen Anabolika zu verstärken. Auch die Anwendung von HCG kurz vor dem Testtag ist fraglich, weil dadurch die Testosteronproduktion angekurbelt wird, und somit ein T/E-Level von über 6:1 möglich wird. Außerdem ist HCG nachweisbar.

Fazit des Ganzen: wer zu früh die Medikamente absetzt, hat sehr gute Chancen, beim Test positiv zu sein. Auch hieran ist wieder zu sehen, daß die Dopingtests nicht ihren ursprünglichen Zweck erfüllen können. Mit etwas Information, Logik und Verständniss der physiologischen Zusammenhänge im Körper sind die Tests relativ leicht zu umgehen.

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Liste Diuretika

Folgende Chemikalien führen gemäß den Dopingkontrollbestimmungen
zur Disqualifikation:
Internationale Freinamen:
Acetazolamid Hydrochlorothiazid
Amilorid Hydroflumethiazid
Azolimin
Azosemid Indepam
Bendroflumethiazid Mefrusid
Benzthiazid Mersalyl n.i.H.
Bumetanid Methazolamid
Butizid Methyclothiazid
Metolazon
Canrenon Muzolimin
Carzenid
Chlormerodrin Piretanid
Chlorothiazid Polythiazid
Chlortalidon Propazolamid
Clofenamid
Clorexolon Quinethazon
Cyclopenthiazid
Cyclothiazid Spironolacton
Sulocarbilat
Diclofenamid
Triamteren
Etacrynsäure Trichlormethiazid
Ethoxzolamide USP 20
Etozolin Xipamid
Furosemid
(aus: Donike, M., S. Rauth Dopingkontrollen. Bundesinstitut
für Sportwissenschaften, Köln 1987 )

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Alphabetisches Verzeichnis der Medikamente, die Dopingmittel enthalten

Die Liste der Medikamente, die Dopingmittel enthalten, ist
aufgegliedert in „klassische” Dopingmittel-Stimulantien und
Narkotika- und anabole Steroide.
Wir haben in diesem Buch lediglich eine Liste der anabolen
Steroide der Dopingliste veröffentlicht, da eine komplette
Auflistung aller angewandten Dopingmittel den Rahmen der
Thematik sprengen würde.
Alle Medikamente sind der „Roten Liste” und dem Verzeichnis
„Die Liste Pharmaindex” entnommen.
Activin (Nandrolon-phenylpropionat)
Anertan (Methyltestosteron)
Adroid (Oxymetholon)
Anticatabolin (Nandrolon-phenylpropionat)
Afluteston (Fluoxymesteron)
Antitriol(Oxandrolon)
Anabiol 4-19 (Bolandiol-dipropionat)
Astenile (Prasteron)
Anaboleen (Androstanolon)
Anabolicum Vister (Quinbolon)
Anabolicus (Nandrolon-propionat)
Anabolin (Methandienon)
Anabolin-Depot (Nandrolon-capronat)
Anabolin Tablinen (Androstanolon)
Anador (Nandrolon-hexyloxyphenylpropionat)
Andriol (Testosteronundecanoat
Anadrol (Oxymetholon)
Anadroyd (Oxymetholon)
Anadur (Nandrolon-hexyloxyphenylpropionat)
Anamidol (Oxymesteron)
Anapolon (Oxymesteron)
Anaprotin (Androstanolon)
Anasteronal (Oxymetholon)
Anasteron (Oxymetholon)
Anatrofin (Stenbolon-acetat)
Anavar (Oxandrolon)
Andoron (Mestanolon)
Andrifar (Methyltestosteron)
Androgenol (Hexoxymestrol)
Androlone (Androstanolone)
Andrometh (Methyltestosteron)
Androstalone (Mestanolon)
Bisexovis (Androstendiol-dipropionat)
Bisexovister (Androsten- dipropionat)
Boldane (Boldenon-undecylenat)
Caprosem (Cloxotestosteron-acetat)
Cheque (Miboleron)
17-Chetovis (Prasteron)
Clinibolin (Nandrolon-laurat)
Crein (Methandienon)
Curablon (Testosteron-nicotinat)
Danabol (Methandienon)
Deandros (Prasteron)
Deca-Durabolin (Nandrolon-decanoat)
Deca-Hybolin (Nandrolon-decanoat)
Depo-Nortestonat (Nandrolon-cyclopentylpropionat)
Dianabol (Methandienon)
Diandrin (Methandriol)
Diandron (Prasteron)
Docabolin (Nandrolon-phenylpropionat)
Drolban (Drostanolon-propionat)
Durabolin (Nandrolonphenylpropionat)
Durabolin-0 (Ethylestrenol)
Duraboral (Ethylestrenol)
Dynabolon (Nandrolon-undecylenat)
Emdabol (Tiomesteron)
Encephan (Methandienon)
Ermalone (Andrstanolon)
Esiclene (Formebolon)
Fluotestin (Fluoxymesteron)
Fortabolin (Nandrolon-decanoat)
Frazalon (Furazabol)
Geabol (Methandienon)
Genabol (Norboleton)
Genutropal (Fluoxymesteron)
Ginandrin (Andrstendiol-dipropionat)
Glosso-Sterandryl (Methyltestosteron)
Gynodian-depot (Prasteron-enanthat)
Gyno-Hormonetten (Prasteronsulfat)
Halotestin (Fluoxymesteron)
Hepa-Obaton (Nandrolon-phenylpropionat)
Hormobin (Methyltestosteron)
Hormovitastan (Methyltestosteron)
Hubernol (Formebolon)
Kerato Biciron (Methandienon)
Lanabolin (Methandienon)
Lebolan (Nandrolon-decanoat)
Lipogeron (Methyltestosteron)
Lonavar (Oxandrolon)
Malestronel (Methyltestosteron)
Malogen (Methyltestosteron)
Masterid (Drostanolon-propionat)(1)
Masteril (1)
Masterone (1)
Mastisol (1)
Matenon (Miboleron)
Maxibolin (Ethylestrenol)
Megagrisevit (Clostebol-acetat)
Menidrabol (Nandrolon-hydrogensuccinat)
Mentalornom (Prasteron)
Mestoran (Mesterolon)
Methabolina (Methandienon)
Metanabol (Methandienon)
Methandiol (Methandriol)
Metandren (Methyltestosteron)
Metastenol (Methandienon)
Methalutin (Methylnortestosteron)
Methandrol (Methandriol)
Methostan (Methandriol)
Methylbol-Depot (Nandrolon-decanoat)
Methyltestediol (Methandriol) (2)
Metidiolo (2)
Metilbisexovis (2)
Metildiolo (2)
Metocryst (2)
Metormon (Drostanolon-propionat)
Miotolon (Furazabol)
Myagen (Bolasteron)
Nandrolin (Nandrolon-phenypropionat)
Naposim (Methandienon)
Nastenon (Oxymetholon)
N eodrol (A nd rostanolol)
Lynandron (Testosteron-propionat,-phenylpropionat,-
methylpentanoat)
Neohombreol M (Methyltestosteron)
Neo-ponden (Androisaxol)
Neo-pondus (Androisaxol)
Neosterone (Methandriol)
Nerobol (Methandienon)
Nerobolettae (Methandienone)
Nerobolil (Nandrolone-phenylpropionate)
N h (Methyltestosterone)
Nibal (Methenelon-enanthat)
Nilevar (Norethandrolone)
Norabol (Nandrolon-phenylpropionat) (3)
Norandros (3)
Nordecon (Nandeolon-decanoate)
Nor-Duradron (Nandrolon-hexahydrobenzonat)
Noromon (3)
Norstenol (3)
Nortesto (Nandrolon-propionat)
Notandron (Methandriol)
Notestonate (Nandrolone)
Ophtovitol (Androstanolol)
Oralsterone (Fluoxymesterone)
Oral-Turinabol (Dehydroclor-Methyltestosteron)
Orabolin (Ethylestrenol)
Oranabol (Oxymetholone)
Oratestin (Fluoxymesteron)
Ora-Testryl (Fluoxymesteron)
Oraviron (Methyltestosteron)
Or-Bolic (Methandriol-dipropionat)
Orchisteron (Methyltestoron)
Oreton Methyl (Methyltestosteron)
Orgabolin (Ethylestrenol)
Orgasteron (Methylnortestosteron)
Oxitosana (Oxymetholon)
Pandrocine (Penmesterol)
Parenabol (Boldenon-undecylenat)
Pasuma Dragees (Methyltestosteron, Strichnin,
Synephrin)
Pasuma Ampullen (Testosteron-propionat, Strichnin)
Pardroyd (Oxymetholon)
Perandren Linguettes (Methyltestosteron)
Perbolin (Methandienon)
Permastril (Drostanolon-propionat)
Pesomax (Androstanolon)
Plenastril (Oxymetholon)
Pluriviron (Mesterolon)
Primobolan (Methenolon-acetat)
Primobolan S (Methenolon-acetat)
Primobolan Depot (Methonolonenanthat)
Primodian Depot (Testosteronenanthat)
Probolik (2)
Protabol (Tiomesteron)
Protandren (2)
Proteina (Androstanolon)
Protona (Androstanolon)
Proviron (Mesterolon)
Psicosterone (Prasteron)
Quinbolon „Vismara” (Quinbolon)
Reginol (Methyltestosteron)
Retabolil (Nandrolon-Decanoat)
Roxilon (Mebolazin)
Seksfort (Methyltestosteron)
Sintabolin (Nandrolonphenylprop.)
Solevar (Propentandrol)
Stanaprol (Androstanolol)
Stenandiol (Androstendiol-dipropionat)
Stenediol (Methandriol)
Stenobolone (Stenbolon)
Steranabol (Clostebol-acetat)
Steranabol-Depot (Oxabolon-cipionat)
Sterocrinolo (Nandrolon-cyclo-pentylpropionat)
Stromba (Stanozolol)
Strombajekt (Stanozolol)
Superanabolon (Nandrolonphenylpropionat)
Superbolin (Nandrolonphenylpropionat)
Synandrets (Methyltestosteron) (4)
Synandrotabs (Methyltestosteron)
Synasteron (Oxymetholon)
Test-Anabol (Clostebol-acetat
Testifortan (Methyltstosteron, Strichnin)
Testicomb (Testosteron-propionat)
Testin (4)
Testipron (4)
Testopen (Penmesterol)
Testoral (Fluoxymesteron)
Testosid compr.(4)
Testostelets (4)
Testosteron Propionat Thilo
(Testosteron-cyclohexancarboxylat)
Testosteron Propionat Eifelfango (Testosteron-propionat)
Testosteron Suppositorien Ferring (Testosteron)
Testoviron (Testosteron-propionat)
Testoviron Depot (Testosteron-propionat,
Testosteron-phenylpropionat)
Testoviron Depot (Testosteronenanthat)
Testosteron Lingvalete (4)
Testovis (4)
Testred (4)
Theranabol (Oxymesteron)
Tonol (Mesterolon,Stichnin)
Troformone (Methandriol)
Tubil (Oxymesteron)
Turinabol (Clostebol-acetat)
Turinabol-Depot (Nandrolondecanoat)
Turinabol (Nandrolon-phenylprop.)
U Gono (Fluoxymesteron)
Ultandren (Fluoxymesteron)
Vanabol (Methandienon)
Vasorome (Oxandrolone)
Vebonol (Boldenone-undecylenate)
Vistimon (Mesterolon)
Viracton-Plus (Methyltestosteron, Strichnin)
Winstrol (Stanozolol)
Zenalosyn (Oxymetholon)

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Andere Nebenwirkungen anaboler Steroide

Viele Nebenwirkungen die anabolen Steroiden zugeschrieben werden sind mittlerweile dokumentiert. Die meisten der weniger bedeutenden Nebenwirkungen sind allerdings dieselben wie bei fast jedem anderen Medikament. Kranke Patienten klagen zumeist über vielfältige Beschwerden; die wirklichen Ursachen sind oft nur schwer zu ermitteln. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Nebenwirkungen oder Beschwerden spezifischen Medikamenten zuzuordnen. Wenn ein bestimmtes Medikament spezifische Beschwerden auslösen kann, wird meist so formuliert, wie man es von der Diskussion um die Schädlichkeit des Rauchens kennt: Gewohnheitsmäßiges Zigarettenrauchen kann Lungenkrebs, chronische Bronchitis und Emphyseme* erzeugen. Eine andere Möglichkeit, Menschen auf den Zusammenhang von Medikamentengebrauch und bestimmten Krankheitsbildern aufmerksam zu machen besteht darin, den Begriff „wird in Verbindung gebracht mit…” zu benutzen. Dies ist eine mehrdeutige Formulierung:

1) bedeutet es, daß ein definitiver Zusammenhang zwischen
dem Gebrauch eines Medikaments und einem
bestimmten Krankheitsbild noch nicht zweifelsfrei
nachgewiesen ist;
2) bedeutet es nicht, daß der Gebrauch dieses Medikaments
eine bestimmte Krankheit auslöst;
3) kann die Behauptung auf einer ungenauen statistischen
Auswertung beruhen;
4) ist es möglich, daß die durch das Medikament ausgelöste
Erkrankung nur in speziellen Situationen oder
speziellen Bevölkerungsgruppen auftritt und für die
übrige Bevölkerung keine Bedeutung hat;
5) kann die Formulierung durch Begriffe wie „weitläufig”,
„eng” oder andere Adverbien modifiziert werden und
die Bedeutung damit verändert werden.

Spezifische weniger bedeutende Nebenwirkungen

Einige der Nebenwirkungen, die für gewöhnlich mit anabolen
Steroiden in Verbindung gebracht werden, sind:

1) Bluthochdruck
2) Akne
3) Flüssigkeitsretention
4) leichte Abweichungen bei Leberfunktionstests
5) psychische Störungen
6) Änderungen im menstrualen Zyklus bei Frauen
7) Vergrößerung des Penis beim Mann; Vergrößerung der
Klitoris bei der Frau
8) gesteigerte oder verminderte Libido*
9) Virusinfektionen nach Absetzen der Medikamente
10) Nasenbluten
11) Veränderungen des Haarwuchses oder in der Verteilung
der Körperbehaarung
12) bestimmte Arten von Haarausfall
13) verstärkte Absonderungen der Talgdrüsen
14) Einschlafstörungen, Schlafstörungen und/oder Alpträume
15) gesteigerter Appetit
16) Hodenatrophie beim Mann
17) Gynecomastie oder Veigiößerung der Brust beim
Mann
18) Verkleinerung der Brust bei der Frau
19) Veränderungen der Stimmlage
20) andere, ähnliche Beschwerden

Die meisten dieser Nebenwirkungen werden normalerweise mit Steroidgebrauch in Verbindung gebracht, treten aber nur in leichter Form auf und sind reversibel.* Drei dieser Nebenwirkungen bedürfen aber der eingehenden Diskussion: Abweichungen bei Leberfunktionstests, Virusinfektionen nach Absetzen der Medikamente und psychische Veränderungen.

Abweichungen bei Leberfunktionstests: Einige Medikamente können eine anfängliche, für gewöhnlich milde und begrenzte Erhöhung folgender Parameter nach sich ziehen: LDH, SGOT, SGPT und Alkalinphosphatase. Diese Veränderungen werden von „Isoniazid”, „Rifampin” und „Dilantin” ebenso ausgelöst wie von vielen anderen Medikamenten, anabole Steroide eingeschlossen. Anabole Steroide, besonders die oralen Präparate, werden mit einer Erhöhung bestimmter Parameter bei Leberfunktionstests in Verbindung gebracht. Viele Ärzte sind der Auffassung, daß dies auf bestimmte Arten von Leberschädigungen hindeutet. In den meisten Fällen gehen die Parameter aber innerhalb von ein bis zwei Wochen auf normale Werte zurück, obwohl der Patient weiter Steroide einnimmt. Es ist aber nicht auszuschließen, daß die Leberwerte erhöht bleiben und sich die Situation zu einer Leberschädigung ausweitet.

Deshalb sollten bei Personen, die anabole Steroide einnehmen, regelmäßige Leberfunktionstests durchgeführt werden. Virusinfektionen nach Absetzen der Medikamente: Ein Gespräch mit Sportlern über am eigenen Leibe erfahrene Nebeneffekte ergab, daß virale Infekte nicht ungewöhnlich sind. Während der Athlet die Steroide einnimmt, scheint er gegen Virusinfektionen gefeit zu sein; die Wundheilung ist ebenfalls beschleunigt. In einem Zeitraum von ein bis drei Wochen nach Absetzen des Medikaments kommt es aber zu einer gesteigerten Anfälligkeit für Virusinfektionen wie z.B. Erkältungen, deren Heilung mehr Zeit als üblich in Anspruch nimmt. Obwohl nur wenige Untersuchungen diesen Umstand bestätigen, gibt es keinen Zweifel daran, daß anole Steroide das Immunsystem beeinflussen. Psychische Störungen: Psychische Veränderungen sind wahrscheinlich die Nebenwirkungen, die am häufigsten mit dem Gebrauch anaboler Steroide in Verbindung gebracht werden. Sie reichen über alle Formen gesteigerter Agressivität und Stimmungsschwankungen — über Euphorie bis hin zu Depressionen — bis hin zu seltenen Ausbrüchen psychotischer Erkrankungen. Das Auftreten dieser Störungen ist nur schwer feststellbar. Viele Sportler tendieren überdies dazu, psychische Veränderungen zu verdrängen. Normalerweise sind diese reversibel, d.h. der Normalzustand stellt sich nach Absetzen der Steroide wieder ein.

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DIE BESCHAFFUNG ANABOLER STEROIDE

Es wäre schön, wenn alle Body-Builder ihre Medikamente von einem Arzt beziehen könnten, wie wir in Californien. Leider werden auch in den USA diese Ärzte immer seltener. Nur allzuoft trifft man auf Ärzte, die eher an einen Topmanager oder einen Geschäftsmann erinnern. Diese Geschäftsmänner sind dann meistens mehr an ihrem Bankkonto interessiert, als an ihren Patienten, geschweige denn an den „nichtigen” Problemen eines Sportlers. Wir hatten das Glück, einen Arzt zu finden, der uns voll unterstützte. Das heißt, er verschreibt uns unsere Medikamente und führt regelmäßig die notwendigen Bluttests durch. Unser Arzt hat einen so guten Ruf in Californien, daß er ca. 2000 Anabolikapatienten betreut. Die Betreuung dieses Patiententyps wäre auch vielleicht für einen deutschen Arzt eine Überlegung wert. Leider sind die meisten Sportler in den USA und auch in Deutschland darauf angewiesen, ihre Medikamente auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. Wir wollen Sie nicht dazu ermutigen, illegale Quelle zu Ihrer Versorgung zu konsultieren. Jeglicher Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten ist ungesetzlich, falls er nicht über eine Apotheke oder einen Arzt zustande kommt. Auf dem Schwarzmarkt allerdings sind die Preise und die Auswahl der Medikamente besser und größer als in den Apotheken. Dies ist einer der Hauptgründe der Popularität der Schwarzhändler. Dort findet man dann Mittel wie z. B. Nerobol, Myagen, Nor-Diethlyn, Dihydrolon, Bolasteroninjekt oder Hexalon mit Wachstumsfaktor. Über diese Medikamente aus der DDR oder wo immer sie fabriziert werden, berichten wir in unseren ROIDS-NEWS UPDATES. Die Geschäfte der Schwarzhändler sind zwar illegal, doch durch diese Medikamente wird niemand „drogenabhängig”. Sind nicht Dealer die mit „echten Drogen”, die sie zumeist an schulpflichtige J ugendliche, unsere und Ihre Kinder verkaufen, die wahren „Feinde” unserer Gesellschaft? Ein einziges Gramm Kokain oder Heroin richtet mit absoluter Sicherheit mehr Schaden an, als Tausende der Pillen, die wir Leistungssportler aller Sportarten zur Erreichung unserer weltweit gefeierten Höchstleistungen einnehmen müssen. Zum einen gefeierte Helden der Gesellschaft, zum anderen mit Verbrechern, den Rauschgifthändlern, auf eine Stufe gestellt, müssen wir Leistungssportler und die Menschen, die uns helfen, mit einer ungerechtfertigten Doppelmoral leben. Genug des Philosophierens, dies nur als kleiner Denkanstoß an unsere Gesetzeshüter. Wir können in diesem Kapitel keinen Hinweis darauf geben, wie und wo Sie Ihre Medikamente beziehen, außerdem über eine Apotheke oder einen Arzt. Wir kennen viele Body-Builder, die illegal erworbene Steroide in großen Mengen einnehmen. Viele von ihnen sind kerngesund, einige haben irreversibele Gesundheitsschäden davongetragen, vor allem weil sie keinen Arzt zu Rate zogen. Sie sind die Sportler, die dem Body-Building oder Leistungssport einen schlechten Namen machen. Seien Sie nicht dumm, versuchen Sie auf alle Fälle einen Arzt zu finden, der Ihnen hilft.

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MÖGLICHE NEBENWIRKUNGEN ANABOLER STEROIDE

Das Paradebeispiel aller Anabolikagegner und Negativpropagandamacher ist der in ROIDS I beschriebene Fall eines 26-jährigen Bodybuilders, der in bedauernswertem Zustand in ein amerikanisches Krankenhaus eingeliefert wurde. Er hatte über einen Zeitraum von 4 Jahren alle gebräuchlichen anabolen Steroide in großen Mengen eingenommen. Bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus wurde Krebs in den meisten Organen und Metastasen im übrigen Körper festgestellt. Seine Leber war vollständig von Krebszellen ersetzt. Der junge Mann verstarb kurz nach seiner Einlieferung. Ein wirklich bedauernswerter Fall. Trotzdem ist dies nicht der Regelfall, vielmehr ist der Fall in meinen Augen die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Verstehen Sie mich nicht falsch, anabole Steroide sind potente Medikamente, die durchaus Gefahren bergen, aber diese Gefahren sind beherrschbar. Ich bezweifele, daß dieser junge Mann jemals und vor allem regelmäßig Laboruntersuchungen hat durchführen lassen. Diese Verhaltensweise ist typisch amerikanisch. In den USA gibt es nicht wie bei uns eine gesetzliche Krankenversicherung. Im Klartext bedeutet das, daß ein Arztbesuch immer aus der eigenen Tasche bezahlt werden muß. Zu diesen Kosten kommt dann noch der damit einhergehende Verdienstausfall. Addiert man den Arztbesuch, der mit ca. 100 Dollar zu Buche schlägt, mit dem Verdienstausfall, dann liegen allein die Kosten für den Arztbesuch bei rund 180 bis 200 Dollar. Hinzu kommen dann noch die Arzneikosten von durchschnittlich 50 Dollar. Wer kann sich das leisten? Auch hier in Deutschland würde ein Betrag von 200 bis 400 Euro für einen Arztbesuch ein beträchtliches Loch in so manche Haushaltskasse reißen.

Aus den genannten Gründen werden in Amerika Krankheiten oft verschleppt. Immer in der Hoffnung daß sich der eigene Zustand bessern könnte, werden Arztbesuche immer weiter hinausgeschoben.

Manchmal ist es dann zu spät, leider. Anabole Steroide können, müßen aber nicht zu Lang- oder Kurzzeitschädigungen des Körpers führen. Wenn Sie Anabolika benutzen wollen, müssen Sie sich immer darüber im klaren sein, daß Sie zu den Unglücklichen gehören könnten, die der Drang zur Verbesserung ihrer Leistung oder ihres Aussehens gesundheitlich in den Ruin treiben könnte.

Ein weiteres Beispiel:

Hierbei handelt es sich um einen 34-jährigen Studioinhaber, der seit vielen Jahren alle Arten von Steroiden plus HCG benutzt hat. Seine Steroidzyklen dauerten immer 14 Wochen. HCG benutzte er im letzten Monat seiner Zyklen, manchmal aber auch zwischendurch. An Steroiden benutzte er durchschnittlich 200 mg Deca-Durabolin und 400 mg Testosteron pro Woche. Hinzu kamen 100 mg Anadrol 50 und 80 mg Dianabol pro Tag. In den letzten 5 Jahren dauerte seine längste Steroidpause ca. 8 Wochen. Da er beim Absetzen der Medikamente viele Nebenwirkungen wie Erschöpfung, Depressionen und sexuelle Probleme hatte, kehrte er alsbald wieder zu den Medikamenten zurück. Nicht ihres aufbauenden Effektes wegen, sondern um wieder normal zu funktionieren. Während eines seiner Versuche anabolikafrei zu werden wurden im Abstand von einer Woche einige Laboruntersuchungen durchgeführt. In beiden Tests zeigten sich die Serumwerte von Testosteron, LH, FSH und LHRH deutlich vermindert. Sein Testosteronspiegel stieg nach einer HCG-Injektion an. Plasma-Testosteron, LH und FSH stiegen nach mehreren Injektionen mit Fractel (LHRH, luteinisierendes Hormon Releasing Hormon) an. Der Sportler wird mit Nolvadex und Factrel behandelt, um die körpereigene Produktion der Hormone wieder anzuregen. Falls die Eigenproduktion nicht ausreichend anzuregen ist, wird der Athlet für den Rest seines Lebens Medikamente einnehmen müßen. Der Fall beleuchtet, daß der ständige Gebrauch von Anabolika unter Umständen irreversible Schäden in der Produktion von LH und LHRH im Gehirn hervorruft.

Der nächste Fall:

Leberfunktionsstörungen sind zumeist Folgen der Einnahme von 17-Alpha-Steroiden wie z.B. Anadrol 50, Dianabol und Halotestin.

Bei einem Athleten traten während des Anabolikagebrauchs Gefühle von Unwohlsein und dergleichen auf. Eine Untersuchung ergab, daß seine Leberfunktionen stark beeinträchtig waren. Selbst 6 Monate nach dem totalen Absetzen der Medikamente waren seine Leberfunktionen immer noch gestört. Weitere Tests ergaben erhöhte Werte bei SGOT, SGPT, alkalischer Phosphatase und Bilirubin. Nachdem keine Heptitis oder andere ernste Krankheiten festgestellt werden konnten, begann die Behandlung des Athleten.

Da andere Behandlungsmethoden erfolglos verliefen, wurden dem Athleten dreimal täglich 2mg Glutathion verabreicht. Glutathion spielt eine entscheidende Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen. Schon nach einer Behandlungswoche fühlte sich der Mann besser. Nach sechs Wochen waren alle Labortests wieder normal.

Fall Nr.3 : Anabole Steroide

Anabole Steroide und Prostatakrebs

Bei einem 38-jährigen Bodybuilder wurde Krebs der Vorsteherdrüse festgestellt. Er hatte seit 1966 anabole Steroide benutzt. Nach eigener Aussage durchlief er insgesamt 15 Zyklen, die zwischen 4 und 12 Wochen dauerten. Die Pausen zwischen den Zyklen betrugen immer ca. 6 Monate. Er wurde mit akutem Harnverhalten ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Untersuchng bestätigte den Verdacht auf Prostatakrebs. Dies sind einige Beispiele dessen, was auch Ihnen passieren kann. Auch Gelenke leiden unter der ständigen Überlastung durch schweres Training. Einige Mittel aus der Tiermedizin, speziell aus der Behandlung von Rennpferden, könnten hier Abhilfe schaffen. Glykosaminoglycanpolysulfat, unter dem Namen Adequan im Handel, soll nicht nur die fehlende Schmierung der Gelenke ersetzen, sondern auch die Heilung angegriffener Gelenke entscheidend verbessern. Auch Natriumihyluronat soll die eventuell fehlende Gelenkschmiere gut ersetzen. Diese Mittel werden direkt in die Gelenke eingespritzt. Vielleicht sollten diese Mittel auf ihre Anwendbarkeit bei Menschen geprüft werden. Ein anderes Mittel, Catrix, wird bei Menschen angewandt. Es wird aus Sehnen und Bändern von Schlachttieren gewonnen. In der Medizin findet es Anwendung bei Arthrosen. Catrix könnte auch bei akuten Sportverletzungen eingesetzt werden. Dieses Medikament ist in oraler und injizierbarer Form im Handel.

Es erscheint, als habe die Chemie für fast jedes Krankheitssymptom ein Heilmittel. Die beschriebenen Nebenwirkungen sind nicht die, die bei den meisten Anabolikabenutzern auftreten. Oft treten nur die sogenannten Kurzzeit-Nebenwirkungen zu Tage. Dazu zählen: Änderungen im Sexualverhalten, Verkleinerung der Hoden, Veränderungen von Spermiengröße, -form und -beweglichkeit, zeitweilige Sterilität, Kopfschmerzen, hoher Blutdruck, Appetitlosigkeit, Akne im Gesicht, auf dem Rücken und auf der Brust, schmerzende Brustwarzen, Haarausfall usw.: ein recht reichhaltiges Sortiment an Möglichkeiten. Neben den körperlichen Nebenwirkugen sind die seelischen meiner Ansicht nach um ein vielfaches gravierender. Die Stimmungen der Anabolikabenutzer können von Gewalttätigkeit bis zur absoluten Selbstmordgefährdung reichen. Die möglichen Agressionen haben schon manche Ehe zum Scheitern gebracht. Trotz alledem habe ich noch keinen Sportler getroffen, der mit den Anabolika aufgehört hätte, nur weil eventuell etwas passieren könnte. Allerdings gibt es schon viele Bodybuilder, die es gerne sehen würden, wenn niemand mehr zu diesen Mitteln greifen würde. Solange jedoch Zuschauer bei Meisterschaften bereit sind viel Geld zu zahlen, um richtige Monster auf der Bühne zu sehen, werden wir mit den anabolen Steroiden und ihren Gefahren leben müßen.

 

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Hormone

Hormone sind chemische Botenstoffe, die Stoffwechselvorgänge in den verschiedenen Zellen des menschlichen Körpers regulieren. Hormone werden von speziellen Drüsen gebildet und direkt in das Blut ausgeschüttet, mit dem sie dann zu ihrem Einsatzgebiet gelangen. Ein Hormon ist spezifisch für eine bestimmte Art von Gewebe. Beim Menschen gibt es drei Typen von Hormonen, deren Funktion teilweise von der Struktur des Hormonmoleküls abhängt:

Polypeptidhormone, Proteinhormone und Steroidhormone. Die vom Hypothalamus ausgeschütteten Hormone sind z.B. Polypeptidhormone; Gonadotropine und andere Hormone der Hirnanhangdrüse sind Beispiele für Proteinhormone. Östrogene, Progesteron, Testosteron und Cortison sind Beispiele für Steroidhormone. Hormone sind Regulatoren, die steuernd in bereits bestehende Systeme oder Prozesse eingreifen. Auf zellulärer Ebene beeinflussen Hormone die enzymatische Katalyse durch eine verstärkte Produktion spezieller Enzyme oder Proteine und die Durchlässigkeit der Zellmembranen für verschiedene Moleküle.

Steroidhormone

Steroidhormone sind Moleküle mit einer Grundstruktur aus vier Ringen, die aus Cholesterin gebildet werden. Ihre Hauptaufgabe ist die Regulation der Umsetzung genetischer Information; ihr Hauptangriffspunkt ist der Zellkern. Man nimmt an, daß die größte Wirkung einige Stunden nach erfolgtem Kontakt mit dem Zellkern eintritt, da der biologische Effekt von Steroiden auf der Bildung neuer Proteine beruht, die eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Steroidhormone werden von Drüsen produziert und direkt in den Blutkreislauf ausgeschüttet. Diese Freisetzung wird in den meisten Fällen von einem Negativ-Feedbacksystem kontrolliert, das der Hypothalamus-Hirnanhangdrüse- Hoden-Testosteron Achse gleicht, die bereits erwähnt wurde. Dahernde werden zur Regulation der Steroidhormone auch die oben bereits erwähnten anderen Hormone benötigt.

Im Blut wird das einzelne Steroidhormon überwiegend an große Proteinmoleküle oder Trägermoleküle wie Albumin gebunden. Die Menge des freien Steroidhormons steht immer im gleichen Verhältnis zur Menge des gebundenen: Etwa 99% der Gesamtmenge des Hormons liegt in gebundener Form vor, lediglich 1% liegt in freier Form vor und ist biologisch aktiv. Nur dieses eine Prozent kann sich mit dem Kern einer Zelle in dem Gewebe verbinden, das spezifisch für dieses Hormon ist. Zuvor laufen noch einige andere Schritte ab: Das Hormon dringt durch die Zellmembran in das Innere der Zelle ein und wird dort von einem spezifischen Rezeptormolekül zur Hülle des Zellkerns transportiert. Siehe hierzu Abbildung 3 auf der folgenden Seite. Ist das intrazelluläre Rezeptormolekül mit dem angehängten Steroidhormon erst einmal in den Zellkern eingedrungen, verbindet es sich dort mit der DNS des Zellkerns und beschleunigt den Transkriptionsprozess. Die neu gebildete Messenger-RNS verläßt den Zellkern und verbindet sich mit der ribosomalen RNS des Zellplasmas. Nun findet eine „Übersetzung” der in der Messenger-RNS codierten Information statt, die letztlich die Proteinsynthese im Golgi- Apparat der Zelle erlaubt. Die Art des neu gebildeten Proteins bestimmt die Auswirkungen des Steroidhormons auf die Zelle. Wird z.B. Testosteron in eine Muskelzelle eingeschleust, äußert sich die vermehrte Produktion von Proteinen in einer Zunahme an Masse und Kraft der betroffenen Muskelgruppe.

Die Darstellung der Funktionsweise von Hormonen allgemein und Steroidhormonen im besonderen wurde stark vereinfacht. Das Beispiel der Auswirkungen des Testosterons auf Muskelzellen wurde als Beispiel gewählt, weil es besonders anschaulich ist.

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Basis Steroid Zyklus mit Hochskalieren der Dosis ( 6W/SDC)

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