Die Wirkungen von Alkohol auf den Spiegel der Geschlechtshormone

Es gibt ein bedeutendes Ausmaß an Forschungsarbeit, welche die schädigende Wirkung von Alkohol auf die vielen Körperhormone, darunter auch DHEA, zeigt.

Die Wirkung von Alkohol beim Mann

Zahlreiche Studien von männlichen Trinkern zeigen eine bedeutende Abnahme des Testosterons im Serum. (Sengupta) Es gibt auch reichlich Belege für die negative Auswirkung von chronischem Alkoholismus auf die Serumhormone und die Spermienzahl. Diese könnte verantwortlich sein für die häufigen Fruchtbarkeitsstörungen bei Alkoholikern. (Gomathi und Farinati)

• Deutliche Abnahme der Spermienkonzentration
• Zunahme abnormaler Spermien
• Senkung des Testosteron-Spiegels
• Erhöhung des Östradiol (Östrogen)-Spiegels Die Wirkung von Alkohol bei der Frau

Alkohol bewirkt bei Frauen eine Reihe von Geschlechtshormonstörungen. Bei prämenopausalen Frauen erhöht der Alkoholkonsum die Häufigkeit von Menstruationsstörungen, Fehl- und Frühgeburten und Unfruchtbarkeit. Chronischer Alkoholabusus führt zu einer reduzierten Konzentration der Steroide, und diese Veränderungen können beobachtet werden, bevor eine schwere Funktionsstörung der Leber auftritt. Bei Frauen bewirkt eine gestörte Leberfunktion ein früheres Auftreten der Menopause im Vergleich zu normalen Kontrollpersonen, während Informationen hinsichtlich des Einflusses auf die Fruchtbarkeit, den Schwangerschaftsausgang oder das Sexualverhalten bei Frauen unzureichend sind oder fehlen.

Bei Frauen war das Verhältnis Östradiol zu Testosteron bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom signifikant niedriger als bei Kontrollpersonen mit Zirrhose. (Farinati)

Alkohol hat negative Auswirkungen während der Schwangerschaft

Alkoholkonsum verändert die hormonsekretorischen Reaktionen, die hervorgerufen werden durch den epidermalen Wachstumsfaktor in Choriokarzinomazellen. Klinische Daten haben Alkohol als embryotoxischen Wirkstoff ins Spiel gebracht, der die normale Plazentastruktur und -funktion zerstört und potentiell die Ursache der Alkoholtoxizität während der Schwangerschaft erklärt.

Alkohol senkt den Spiegel des Wachstumshormons

Alkoholabhängige Patienten wiesen in allen neuroendokrinen Tests eine signifikant niedrigere Absonderung des Wachstumshormons auf als Nicht-Trinker.

Alkohol senkt den Spiegel von DHEA und Progesteron

Eine in diesem Jahr an der Universität Helsinki, Finnland, veröffentlichte Studie ergab, daß Frauen, die schwere Trinkerinnen waren (jedoch keinen Leberschaden aufwiesen), die folgenden Blutspiegel im Vergleich zu nicht-trinkenden Frauen hatten: (Valimaki) i Testosteron war um 65 % erhöht

• Der Progesteron-Spiegel war um 23 % niedriger
• Der Spiegel von DHEA-S war um 39 % niedriger.

Alkohol beschleunigt ein frühes Einsetzen der Menopause

Eine Studie an der Universität von Kopenhagen, Dänemark: Becker und seine Mitarbeiter untersuchten das mittlere Alter für das Einsetzen der Menopause und die Geschlechtshormone bei postmenopausalen Frauen mit alkoholbedingten oder nicht-alkoholbedingten Leberschäden. Sie stellten fest, daß alle Patienten wesentlich jünger waren zum Zeitpunkt des Einsetzens der Wechseljahre als nicht-trinkende Kontrollpersonen. (Becker) Sie fanden auch heraus, daß im Vergleich zu Kontrollpersonen, nicht-zirrhotische Alkoholikerinnen einen deutlich herabgesetzten DHEA-S-Spiegel hatten; signifikant mehr Frauen mit alkoholbedingter Zirrhose hatten nachweisbares Östrogen (Östradiol), erhöhte Konzentrationen von Östrogen (Östron) und von hormonbindendem Globulin (SHBG) und einen reduzierten Spiegel von Testosteron.

Frauen mit nicht-alkoholbedingter Zirrhose hatten signifikant erhöhte Konzentrationen von geschlechtshormonbindendem Globulin und vermindertes Sulfat, Testosteron, Androstendion (das in die Geschlechtshormone Östrogen und Tesoteron umgewandelt wird) und DHEA-S. (Becker)

Soziales Trinken hat einen wesentlichen Einfluß auf den Hormonspiegel bei postmenopausalen Frauen. Dr. J. S. Gavaler, University of Pittsborough, Pennsylvania, führte ein Versuch durch, um die Wirkung von sozialem Trinken (moderater Konsum alkoholhaltiger Getränke) auf den hormonellen Status bei postmenopausalen Frauen zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, daß eine mäßige Alkoholzufuhr nicht nur einen wesentlichen Einfluß auf Östradiol und Testosteron hat, sondern auch auf die Hypophysenhormone, die auf Östrogen reagieren.

Der hormonelle Status postmenopausaler Frauen mit alkoholbedingter Zirrhose wurde verglichen mit normalen, alkohol-abstinenten Frauen. Es gab signifikante Unterschiede im Spiegel aller Hormone; außerdem waren die hormonellen Zwischenbeziehungen unterbrochen. Von wesentlichem Interesse ist auch, daß der Grad an Anormalitäten des Hormonspiegels zusammenhängt mit der Schwere der Leberstörung. (Gavaler)

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Massemonster Zyklus

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Die richtige Genetik im Bodybuilding

Die richtige Genetik ist schon 50% des Erfolges!
Es gibt nicht nur eine Form von richtiger Genetik sonder zwei
Formen.

Die erste Form der Genetik

Damit ist die Körperstruktur zu verstehen, die verschiedenen
Körpertypus und ihre Mischformen.
Je nach Körperform kann eine Klassische Form einer
griechischen Statue erreicht werden, oder die Form eines
Masse Mutanten, wie die heutigen Profi-Bodybuilder unserer
Zeit.

Klassische Körper mit richtiger Form und Härte sind die
schönsten Körper der Welt, leider ist dieses Ideal nicht mehr oft
vertreten, da es bei Wettkämpfen nur noch um den größten und
massigste und trockensten Athleten geht.
Die Verbände wollen nur noch Monster sehen, ebenso die
Sponsoren und die Veranstalter, denn diese Mutanten
Attraktion bringt enorm viel Geld, aber leider nicht für die
Athleten.

Athleten haben „nur” das ganze Risiko zu tragen.
Jeder Wettkampfteilnehmer hat den höchsten Respekt verdient,
jeder der eine Wettkampfvorbereitung hinter sich hat kennt dies
Qualen.


Die zweite Form der Genetik

Bei der zweiten Form der Genetik, geht es um die metabolische
Seite, manche Menschen reagieren überaus stark und positiv
auf eine Medikamenten Applikation.
Das ist wirklich ein sehr großer Unterschied, denn solchen
Menschen können mit den kleinsten Dosierungen erfolge
verbuchen die andere nur mit Mega-Dosierungen schaffen
können.

Einige Profi-Bodybuilder der Top-Elite haben diese
Voraussetzung, auch andere unter uns haben Sie.
Es gibt und gab unter den Profi-Bodybuildern, immer schon
Athleten die mit niedrigen bis moderaten Dosierungen und 2-4
Steroiden + HGH, Insulin und Schilddrüsenhormonen Top
Körper in Mr. Olympia Klasse aufgebaut haben.
Wer so beschenkt ist, kann großes erreichen mit weniger
Nebenwirkung und Wechselwirkung.
Solche Athleten kommen mit 500mg Depot-Testosteron die
Woche und einem oder mehreren Oralen Steroiden, durch eine
Massephase und bauen im Kilogramm Bereich trockene
Muskelmasse auf.

Wer nun beide genetischen Voraussetzungen hat und dazu noch
die richtige Disziplin in Training, Ernährung und Lebensablauf
bringt, der kann großes erreichen im Wettkampf Bodybuilding.

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DIE BEDEUTUNG DER ERNÄHRUNG Teil 3

Außerdem wurde festgestellt, daß es nicht das Cholesterin ist, das in erster
Linie zu einem Anstieg des Cholesterinwertes führt, sondern vielmehr das
Oxycholesterin, also Cholesterin in seiner oxidierten Form (wie es beispielsweise
im Parmesankäse in größeren Mengen enthalten ist). Entscheidend
dafür, wie hoch nun der Cholesterinspiegel ist, ist der Gehalt der in der Nahrung
vorhandenen gesättigten Fette. Die größere Zufuhr von gesättigten Fetten
hat einen Anstieg des Triglyceridwertes im Blut zur Folge, wodurch die weitere
Verarbeitung von Cholesterin behindert wird. EFA’s, obwohl sie auch Fette
sind, haben den genau gegenteiligen Effekt; sie führen zu einer Senkung der
Blutlipidwerte und zu einer Senkung des LDL-Cholesterinwertes. Damit wird
der Arteriosklerose vorgebeugt.

In einem von den Medien gepushten Fettphobie-Wahn wurden immer mehr
Diäten erfunden, die möglichst wenig Fett enthielten und so zu einem
Rückgang des Körperfettgehaltes führen sollten. Fakt ist dagegen, daß Fett
neben seinen mannigfachen Funktionen im Körper auch noch eine ganz
wesentliche Eigenschaft in Punkto Verdauung besitzt. In der Nahrung enthaltene
essentielle Fettsäuren führen zu einer verlangsamten und damit auch
gleichmäßigen Aufnahme von Energie, wodurch der Blutzuckerspiegel
konstant bleibt.

Studien ergaben, daß durch Langzeitausdauerbelastungen der Testosteronspiegel
beim Mann um bis zu 40% absinken kann. Niedrige Testosteronwerte
stehen in direktem Zusammenhang mit einer verlangsamten Regeneration;
die nächste Stufe des Übertrainings (muskuläres Übertraining) ist bereits
greifbar nahe. Wer zusätzlich essentielle Fettsäuren wie CLA, GLA oder PS
(Phosphatidylserine) zu sich nimmt, der kann dem wirkungsvoll entgegenwirken.
Gönnen sie sich öfter Lachs, Hering oder Forelle sogenannte
Kaltwasserfische also, die hohe Anteile an EFA’s enthalten. Außerdem empfiehlt
es sich zusätzlich, hochwertige Öle wie Olivenöl, Flachsöl oder Distelöl zu
verwenden, da diese ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Desweilen steht dem Athleten immer die Möglichkeit offen, auf Nahrungsergänzungen
auszuweichen.

Die allermeisten Ausdauerathleten unterschätzen den Bedarf an Protein, der
durch sportliches Training entsteht. Oft wird dabei angeführt, daß kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel wie Vollkornnudeln bereits einen Proteinanteil von
13% besitzen, und dieser ausreichend sei. Doch zum einen sind die in pflanzlichen
Nahrungsmitteln enthaltenen Proteinquellen meist von minderer
Qualität und werden so vom Körper nur schlecht resorbiert, und zum anderen
ist ein Proteinanteil von 15% oder weniger nicht ausreichend. Durch sportliches
Training kommt es zu einem deutlichen Mehrbedarf an Protein. Protein
ist im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten nicht im Körper speicherbar,
und sollte aus diesem Grund mehrmals am Tag zugeführt werden. Viele
Athleten erreichen allein durch die zusätzliche Zufuhr von Protein eine signifikante
Verkürzung der Regenerationszeiten. Geeignete Proteinquellen sind
Molkeneiweiß (auch Laktalbumin oder Wheyprotein genannt), Eialbumin,
Casein, lonic Exchange Whey, aber auch tierische Proteinquellen wie Rind oder
Putenfleisch. Leistungssportler sollten ca. 25% ihrer täglichen Kalorienzufuhr
durch hochwertiges Protein abdecken. Nur so ist gewärleistet, daß die
Regenerationsvorgänge schnell und effizient ablaufen. Auch die zusätzliche
Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen ist empfehlenswert. Bei der
Verwendung von Mineralstoffpräparaten ist auf einen ausreichenden Gehalt
an Zink (ca. 50 mg/Tag), Chrom (400 mcgfrag), Jod (400 pg) und Selen
(200 pg) zu achten.

FAZIT:
Achten Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung, die ausreichend
hochwertige Proteinquellen beinhaltet und reich an essentiellen
Fettsäuren, aber arm an gehärteten und tierischen Fettquellen ist.

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Testosteron Depot Cycle

Dieser Steroid Stack ist für sehr weit Fortgeschrittene oder
Profi-Athleten. Bei diesem Testosteron Stack sollte ein
Aromatasehemmer eingesetzt werden. Die Dosierung wird
nach bedarf festgelegt und reicht von 0,5mg bis 2mg Armidex,
es kann natürlich auch ein anderer Aromatasehemmer
eingesetzt werden. Antiöstrogene sind für diesen Stack zu
schwach.

Als Anschluss Kur sollte eines der oben genannten Testosteron-
Depot noch 12-16 Wochen weiter verwendet werden mit 1-2
Stark anabolen Steroiden und weiteren Medikamenten. Eine
Schrittweise Reduzierung des Testosteron wird Empfohlen von
1250mg-1000mg-750mg-500mg(Erhaltungsdosis) .Dies erhält
die Masse was im Testosteron-Depot Stack aufgebaut wurde.
Dieser Stack ist ein „ Wahres Erlebnis!” Die Kraftschübe gilt es
zu kontrollieren und die Erholungszeit ist derart verkürzt, das
Problemlos 6 mal die Woche trainiert werden kann.
Wer zu Aggression neigt, sollte auf jeden Fall ein
Beruhigungsmittel verwenden. Notfalls Valium.
Oder diesen Stack niemals verwenden. 3750mg Testosteron
sind „Hardcore”!

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Mehr Wirkung & weniger Nebenwirkungen mit Vitalstoffen

Eine Tatsache ist das Medikamente in großem Umfang, Vitalstoffe verbrauchen. Vitalstoffe sind Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino-und Fettsäuren Es kommt also generell bei jedem der dies nicht ausgleicht zu einem Vitalstoffmangel.

Ein Mangel an Vitalstoffen ist für den gesamten Organismus schlecht und zum teil Auslöser von einer riesigen Palette an Krankheiten, Mangelkrankheiten bis hin zu Lebensbedrohlichen Krankheiten. Ein tägliche Zufuhr von Vitalstoffen ist nötig, um alle System am laufen zu halten.

Eine Steroidverwendung, ist purer Stress für den Körper, darüber hinaus werden durch zahlreiche Stoffwechselvorgänge große Mengen Vitalstoffe verbraucht. Jeder der keine Vitalstoffe bis jetzt als sinnvolles Supplement verwendet, sollte dies zum Schutz der eigenen Gesundheit jetzt tun. Der Grundsätzliche Vitalstoffbedarf muss berechnet werden, dieser liegt bei jedem Athleten Individuell. Grundsätzlich ist die 3-6 Fache Menge der normalen Vitalstoffaufnahme empfohlen bei Steroid Verwendung undoder eben danach. Empfehlung: ( per Bluttest Vitamin Check machen!)

Ein gutes Multivitamin Präparat (von Vitalstoff Händlern, kein synthetischer Müll aus den Apotheken!)

4 Vitamin C 4-8g täglich verteilt zu den Mahlzeiten
4 Ein B Vitamin Komplex mit min. 5omg pro B Vitamin
4 Vitamin D Werte kontrollieren lassen, 99 % der
Menschen haben zu wenig besonders im Winter.
Präparate gibt im Internet / Holland mit 20.000-
50.0001E. Ansonsten zu einem Mediziner / Arzt gehen
der mit Vitamin D auch arbeitet!
4 Omega 3 Fettsäuren verwenden 1000-5000mg pro Tag
4 Zink 100-150mg Täglich (Chelat-Form)
4 Calcium 1000mg und Magnesium 200-500mg pro Tag
(je nach Bedarf)
4 Knoblauch Extrakt 500mg+ täglich

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Vernünftige gesunde Lebensgewohnheiten

Forscher haben herausgefunden, daß sich vernünftige gesunde Lebensweise auf lange Sicht auszahlt! So fanden sie zum Beispiel heraus, daß ein 45-jähriger Mann, der keine oder wenige „gesunde Gewohnheiten” “befolgte, zusätzliche 21,6 Jahre zu erwarten hatte, während jemand, der sechs oder sieben gute Gewohnheiten hatte, damit rechnen konnte, noch weitere 33 Jahre zu leben. Sogar so einfache Sachen wie ein gesundes Frühstück essen oder genügend Schlaf bekommen fügten dem Leben eines Mannes mehr als 11 Jahre hinzu. Zum Vergleich: wenn beide Großelternpaare ein Alter von 80 Jahren erreichten, steigert das die eigene Lebenserwartung nur um etwa 3 Jahre.

Diese Tendenz hielt sich für ältere Altersgruppen. Wenn jemand alle sieben
guten Gewohnheiten befolgte, war seine Gesundheit mit 75 vergleichbar
jener eines 30- oder 40-Jährigen, der gute Gewohnheiten vernachlässigte.

▪ Essen sie drei vernünftige, ausgeglichene Mahlzeiten am Tag
(fettarm, reich an komplexen Kohlenhydraten).

▪Ersetzen Sie Fleischproteine durch Fisch, Bohnen oder andere fettarme Proteinquellen. Sojabohnen liefern eine komplette Proteinernährung.

▪ Sojamilch ist nahrreich, schmeckt gut, erfordert keine Kühlung und kann unbegrenzt gelagert werden.

▪ Essen Sie mehr Obst und Gemüse. Obst und Gemüse sind vollbeladen mit Phytonährstoffen und Antioxidantien, um uns vor Krebs und vielen anderen degenerativen Erkrankungen zu schützen.

▪Ersetzen Sie Fleisch durch Fisch. Fisch enthält Öle, die Herzanfälle verhindern können. Herzerkrankungen sind die Sterbeursache Nummer eins in den Vereinigten Staaten.

▪ Essen Sie faserreiche Nahrungsmittel.

▪ Vermeiden Sie Zucker und chemische Zusatzstoffe in den Lebensmitteln.

▪ ‘ Erhöhen Sie den Anteil an Nahrungsmitteln, die reich sind an
Betakarotin (Karotten, Spinat, Brokkoli, Honigmelone). Betakarotin
schützt vor Krebs — die Sterbeursache Nummer zwei in den Staaten.

▪ Ernähren Sie sich fettarm. Vermeiden Sie gesättigtes Fett
(zum Beispiel tropische Öle) und gehärtete Öle. Lesen Sie die Etiketten, bevor Sie etwas kaufen, und informieren Sie sich über Zutaten wenn Sie außer Haus essen! Verwenden Sie statt dessen ungesättigte Öle aus Fischen, Flachssamen und Olivenöl.

▪ Vermeiden Sie fritierte Gerichte.

▪ Essen Sie Nahrungsmittel, die reich sind an Vitamin C (Zitrusfrüchte, grünes Gemüse, grüner Pfeffer, usw.)

▪ Essen Sie Nahrungsmittel, die reich sind an Vitamin E (Gemüse, Öle und Körner), Zink (Pilze, Austern, Kürbiskerne) und Selenium (Kleie, Thunfisch, Fisch).

▪ Trinken Sie abgekochtes Wasser oder verwenden Sie eine wirkungsvolle
Filtervorrichtung.

▪ Vermeiden Sie Alkohol oder trinken Sie nur mäßig.

▪ Rauchen Sie nicht und meiden Sie Raucher.

▪ Trainieren Sie regelmäßig: Gehen, Radfahren, Joggen, Schwimmen, Gartenarbeit, Tennis oder Golf usw.

▪ Halten Sie ein normales Gewicht — das heißt nicht mehr als
5 Prozent Untergewicht, und nicht mehr als 10 Prozent Übergewicht
bei Frauen, und nicht mehr als 20 Prozent Übergewicht bei
Männern.)

▪ Schlafen Sie jede Nacht sieben bis acht Stunden.

▪ Meiden Sie Stress.

▪ Gehen Sie wenn möglich jeden Tag an die frische Luft.

▪ Lachen Sie. Genießen Sie jeden Tag. Haben Sie eine frische, gesunde Einstellung zum Leben!

▪ Schließlich, um die Hautalterung (und Hautkrebs) zu vermeiden: Meiden Sie die Sonne, meiden Sie die Sonne, meiden Sie die Sonne! Verwenden Sie ein Sonnenschutzfaktor von mindestens 15, besonders im Gesicht, wenn Sie das Haus verlassen. Tragen Sie einen Hut und schützende Kleidung!

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Für immer jung

Der beste Weg, bei einer Maus die Alterung zu verzögern, ist sie zu unterernähren. In der Tat leben Mäuse, die am Rand des Verhungerns aufgezogen werden, nicht nur zwischen 35 und 40 Prozent länger als Mäuse, die sich satt essen; es ist auch weit weniger wahrscheinlich, daß sie Krebs oder eine Autoimmunerkrankung bekommen. Die drei Männer, mit denen ich das Mittagessen einnahm, wußten das — sie hatten Jahre damit verbracht, die Ursachen des Alterns bei den Menschen zu untersuchen — doch sie zogen es eindeutig vor, einige Quellen der Jugend unberührt zu lassen. Von einem opulenten Hotelbuffet zurückschlendernd, trugen sie Teller in beiden Händen, Lachs in Estragonsauce und sautierte Ente, gebutterte Brötchen und vulkanartige Salate mit triefendem Dressing. Es muß möglich sein, so denken sie, das Altern zu verzögern, ohne sich deswegen miserabel zu fühlen.

„Was mir aufgefallen ist,” sagte William Regelson, indem er sich niedersetzte, „sind wiederkehrende morgendliche Erektionen,” — der Immunologe auf der anderen Seite des Tisches nickte zwischen zwei Mundvoll. „Als ich begann, DHEA einzunehmen, war die Veränderung in meiner Libido so verblüffend, daß es meiner Frau auffiel und mir auffiel,” sagte er. „Es war höllisch gut, ich meine, ich fühlte mich wieder wie zwanzig.” Während wir aßen, wurden ähnliche Gesprächsfetzen von anderen Tischen zu uns getragen. Die Akademie der Wissenschaften von New York war während drei Tagen in dem Hotel Gastgeber einer Konferenz mit dem Titel „Dehydroepiandrosteron (DHEA) und Altern” gewesen. DHEA ist das im Körper am reichlichsten vorhandene Steroidhormon — und das am wenigsten verstandene. Regelson, ein medizinischer Onkologe am Medical College of Virginia und Co-Autor von „The Melatonin Miracle” nennt DHEA das Muttersteroid, weil der Körper es in Östrogen und Testosteron umwandelt.

Doch DHEA ist am besten als Biokennzeichen des Alterns bekannt. Die Nebennieren sondern das Hormon von der Jugend bis zum frühen Erwachsenenalter in gleichförmig steigenden Mengen ab, und lassen dann die Produktion auslaufen, während der Körper schwächer wird. Im Alter von 80 Jahren weisen die Menschen zwischen 80 und 90 Prozent weniger DHEA in ihrem Blut auf, als sie mit 25 hatten. Der Spiegel von Östrogen, Testosteron, Melatonin und vom menschlichen Wachstumshormon steigt und fällt ebenfalls mit zunehmendem Alter, und es erhebt sich die nunmehr vertraute Frage: Wenn der Körper in dem Ausmaße verfällt, wie die Hormone abnehmen, was passiert dann, wenn diese Hormone ersetzt werden?

Eisbäder, Goldelixire, Schläfchen mit jungen Jungfrauen, Körperläuse begünstigen, zerdrückte Hundehoden spritzen und den Atem anhalten; ständig werden Kuren gegen das Altern vorgeschlagen, die sich laufend als nutzlos erweisen. Doch Konferenzen wie diese, welche angesehene Forscher aus zahlreichen Ländern und Fachgebieten versammelte, signalisieren eine neue Legitimierung einer Forschung über Altern und über DHEA. Forscher haben erste Einblicke in die Wirkungsweise des Hormons erhalten; synthetische Analogsubstanzen werden getestet; und menschliche Studien beginnen, vielversprechende Daten hervorzubringen.
Nachdem es lange im Schatten von Östrogen, dem menschlichen Wachstumshormon und Melatonin gestanden war, ist DHEA schließlich als mögliches „Wundermittel” ins Rampenlicht getreten. Im Juni wurde ein Beitrag über DHEA in der CBS Nachrichtensendung Eye to Eye eingeschoben zwischen Interviews mit Konferenzteilnehmern und Ausschnitten von Senioren, die in dem Film Cocoon ihre Jugend wiedererlangten. Bald folgten Artikel über DHEA in anderen Medien, darunter die Washington Post, Science und The New York Times.

Medikamentenpublicity ist eine Konstante der Volkskultur, doch Geschichten über DHEA sind wie ein Vorspann für einen Film, der vielleicht nie gedreht wird. Die zuständige amerikanische Behörde für Nahrung und Medikamente muß DHEA erst zulassen, und nur wenige Ärzte werden es verschreiben. Aufgrund von Lücken, die durch die Ergänzung zur Gesundheits- und Erziehungsverordnung von 1994 geschaffen wurden, kann man DHEA von unterschiedlicher Qualität und Konzentration, synthetisiert oder als Cystosterin aus der mexikanischen Yamswurzel, in Gesundheitsläden, Versandhäusern oder Apotheken kaufen. Doch die DEA hat DHEA vorsichtig als anaboles Steroid definiert; wenn diese Definition sich hält und wenn die Behörde es sich leisten kann, sie auch durchzusetzen, werden der rezeptfreie Verkauf und der Versand des Medikamentes eingeschränkt werden. Nur die Genehmigung von FDA kann das Hormon vor der Graumarktzone retten. Doch DHEA gibt es schon zu lange, um patentiert werden zu können, und die Pharmakonzerne sind nicht willens, Hunderte von Millionen Dollar für das Testen einer Substanz auszugeben, die sie nicht besitzen können. Somit kann es, in anderen Worten, noch Jahre dauern, bis es auf breiter Ebene erhältlich ist; das heißt außer wenn klinische Versuche beweisen, daß es verheerende Nebenwirkungen hat.

Verständlicherweise ist jedoch für Anwender von Antialterungsmedikamenten die Zeit von wesentlicher Bedeutung.
Während der Konferenz, bei Gesprächen im Ballsaal des Hotels, spiegelte sich der Kerzenschein auf Dutzenden von Glatzen und dicken Brillengläsern. Emeritierte Professoren drängten sich zwischen den Sitzungen um ihre jüngeren Kollegen, auf der Suche nach Antworten, Ratschlägen und Zuversichtsbekundungen. Am Beginn seiner Rede faßte der Biochemiker Arthur G. Schwartz der Temple Univerisity School of Medicine Ergebnisse zusammen, die zeigen, daß DHEA bei Nagetieren Leberkrebs verursachen kann.

„Ich konnte durch die Art, wie die Leute im Gesicht verfielen, erkennen, wer von ihnen DHEA einnimmt,” sagte er später „ich würde sagen, 25 Prozent.” Es gibt bei Ärzten eine lange Tradition, Medikamente an sich selbst zu testen. Jonas Salk injizierte sich selbst und seiner ganzen Familie den Polioimpfstoff, bevor er damit an die Öffentlichkeit trat. Doch einige von denen, die DHEA nehmen, verschreiben es auch, und sie haben ein grundlegendes Problem mit der Art, wie die Zulassung neuer Medikamente geregelt wird. Die alten Menschen, so behaupten sie, sind ebenso gefährdet wie AIDS-Patienten, und man sollte ihnen eine ähnliche Freiheit lassen, mit neuen Medikamenten zu experimentieren. Die Babyboom-Generation stolpert millionenfach durch das Midlife und wendet sich New Age-Kuren und chinesischer Medizin zu. Warum sollte man sie nicht statt dessen erschöpfte Hormone ersetzen lassen?

Warum auf Multimillionen-Dollar-Versuche warten, die den gesunden Menschenverstand bestätigen sollen? „Vielleicht arbeitet die Wissenschaft nicht auf eine solche Weise.” sagte mir eine DHEA-Forscher. „Doch so funktioniert das wirkliche Leben.” John E. Nestler, einer der Organisatoren der Konferenz, prüfte seinen eigenen DHEA-Spiegel und stellte fest, daß er unter dem für sein Alter normalen Wert war. Seine Forschungen ergaben, daß hohe Dosen von DHEA die Menge an „schlechtem” Cholesterin im Blut senken kann. Dennoch möchte er nicht mit seinen Kollegen wetteifern. „Ich glaube, daß sie voreilig handeln” sagt er.

„Zuerst sagte man auch, das menschliche Wachstumshormon sei eine tolle Sache, doch in der Zwischenzeit erkennen wir signifikante Nebenwirkungen — Schwellungen, Karpaltunnelsyndrom.
Das gleiche könnte mit DHEA passieren.” Beim Mittagessen tat Regelson, während er in eine Schnitte weißer Schokoladenmousse eintauchte, Nestlers Meinung mit einem knappen Achselzucken ab. Obwohl die beiden Männer Freunde und Kollegen am Medical College of Virginia sind, sind sie zu Befürwortern für entgegengesetzte Lager in der Debatte um DHEA geworden. „Ich respektiere John Nestler.” bemerkte Regelson, indem er seine Wut für einen Augenblick unterdrückte. „Er ist ein Spitzenwissenschaftler. Doch der Kerl ist 42 Jahre alt! Ich will damit sagen, der Typ hat gerade eine Familie gegründet, er erhält gerade seine volle Professur, er kann es sich leisten, konservativ zu sein. Ich werde am 12. Juli 70. Das ist, als ob da draußen jemand wäre, der den Auftrag hat, mich zu töten. Ich will nicht zwanzig oder dreißig Jahre warten. Ich will es jetzt.”
Regelson ist ein alter Hase für Demagogie in der Altersforschung.
Bei der Konferenz wirkte er, während er in Hosenträgern und Hemdsärmeln zum Mikrofon schritt, eher wie ein Gewerkschaftsführer als der angesehene Onkologe, der er ist. Er sprach in einem flüssigen, bannenden Bass, die Zuhörer zwischen seinen Erklärungen anspornend: „Okay? … Können Sie mir folgen? …
Okay?” Seine Stimme wurde zunehmend nachdrücklicher,
während er seine Argumente aufeinandertürmte. Regelson sieht im Gesicht entfernt Art Buchwald ähnlich, obwohl er eine dunklere Gesichtsfarbe hat; denken Sie sich dazu ein Körper, der sich mit der Agilität eines Dachses bewegt. Doch das Verblüffendeste an ihm kommt aus der Kombination seiner Züge: er wirkt zwanzig Jahre jünger als sein Alter.
Regelson wurde zuerst 1980 auf DHEA aufmerksam. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Studien in Europa gezeigt, daß DHEA bei der Heilung von Gicht, Psoriasis und Herzstauungsproblemen helfen konnte. Noch wichtiger, Arthur Schwartz hatte herausgefunden, daß DHEA bei Mäusen Brustkrebs und eine ganze Reihe von anderen, durch chemische Wirkstoffe verursachte Krebsarten unterdrücken konnte. Für Regelson war jedoch der wissenschaftlich am wenigsten schlüssige der überzeugendste Beweis. Er erinnerte sich: „1982 wurde bei meiner Schwiegermutter eine Amputation auf halber Schenkelhöhe vorgenommen und sie wurde deutlich schwächer, deprimiert, senil wie ein Pfahl. Sie lebte also in meinem Haus, wie ein Stück Gemüse. Ich warf ihr alles an den Kopf, ausgenommen das Spülbecken aus der Küche. Das war keine Studie, es war ein Akt der Verzweiflung. Doch siehe da, als ich ihr DHEA gab, wurde aus ihr wieder ein menschliches Wesen.”

Regelsons Frau nimmt DHEA, seit er selbst vor fünf Jahren damit begann.
Zuerst schien Regelson gut plaziert, um DHEA zu fördern. Zu dem Zeitpunkt, als er Informationen zu dem Hormon sammelte, organisierten er und Senator Alan M.Cranston den Fonds für Integrative Biomedizinische Forschung (FIBER). „Das ganze Konzept bei FIBER beruhte darauf, daß Altern als ein Syndrom angesehen wurde, und nicht als eine zufällige Ansammlung degenerativer Erkrankungen,” sagt er. „Ich stelle mir den Körper mit einer Uhr vor, und diese Uhr kann manipuliert werden.” Regelson ist nun der Meinung, daß Melatonin tatsächlich die Uhr neu einstellen und das Leben verlängern kann. DHEA hält den Körper frei von Krankheiten und voller Energie, indem der Spiegel der beiden Hormone auf ihren jugendlichen Spitzenwert angehoben wird; die Menschen könnten in der Lage sein, ihrem Leben bis zu 30 Jahren hinzuzufügen.
Als wissenschaftlicher Direktor von FIBER versuchte Regelson fünf Jahre lang, Interesse an DHEA wachzurufen. Er gab Entwicklungsgelder aus, organisierte Konferenzen, schrieb Förderungsvorschläge aus und versuchte, beim Nationalen Institut für Alterung eine DHEA Studie durchzusetzen — alles mit wenig Erfolg. Das medizinische Establishment lehnte Antialterungsmedikamente als High-tech-Verführung ab. Derart verlassen, wechselte Regelson zu einem anderen Teil der AntialterungsGemeinschaft und wurde zum Mentor und Provokateur für andere DHEA-Forscher, indem er die Punkte zwischen den Daten in verschiedenen Studien verband. Ironischerweise löste nur ein Jahr, nachdem FIBER eingegangen war, eine einzelne Studie den Boom aus, auf den er gewartet hatte.

1986 berichtete Elizabeth Barrett-Connor, eine Epidemiologin der University of California, San Diego, daß unter 143 Männer mittleren und fortgeschrittenen Alters, die 12 Jahre hindurch beobachtet worden waren, diejenigen mit dem höchsten DHEA-SulfatSpiegel im Blut halb so oft an Herzerkrankungen litten als Männer mit einem niedrigen DHEA-Spiegel. „Die Ergebnisse waren so unglaublich, daß ich sie zuerst nicht glauben konnte,” sagt BarrettConnor. „Also kehrte ich zurück und nahm 99 weitere Blutproben.

Sie ergaben das Gleiche.” Für Frauen, die in der Studie einen hohen DHEA-Sulfat-Spiegel hatten, zeigt sich auch ein leicht erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, doch diese kleine schlechte Nachricht wurde überschattet von der angeblichen guten Nachricht für Männer.
Die allerbeste Nachricht blieb jedoch den Mäusen vorbehalten. Die Flut von kleinen Studien, welche durch die Ergebnisse von BarrettConnor hervorgerufen wurde, betraf vorwiegend Labormäuse, die auf schwindelerregende Weise von DHEA-Dosen profitierten.
DHEA machte Diabetes rückgängig und unterdrückte Lungen-, Brust- und Hautkrebs. Es verhalf Mäusen zu einer Gewichtsabnahme, indem es ihren Stoffwechsel anhob und ihren Appetit zügelte; es verbesserte ihr Gedächtnis (durch Anregung der Neuritbildung im Gehirn) und brachte eine Stresserleichterung. Abbildungen mit DHEA-Erfolgen waren bei der Konferenz der Akademie allgegenwärtig. Mäuse mit Hautkrebs neben Mäusen ohne Hautkrebs; alte Mäuse mit Haarausfall neben ebenso alten Mäusen mit glänzendem Fell. Wenn die Redner über die Wirkungen bei Menschen sprachen, wurden sie vorsichtig, zweideutig. Doch wenn sie die Auswirkungen bei Mäusen behandelten, hatten sie wenig Zweifel.

„Selbst wenn Nagetiere dieses Hormon von Natur aus nicht haben, so sollten sie es vermutlich haben,” sagte Raymond A. Daynes, ein Immunologe der Utah School of Medicine. Mit einer hohen, gewölbten Stirn und kleinen Augen, die hinter runden Gläsern funkeln, schien Dayes genüßlich die Rolle des führenden medizinischen Kopfes zu spielen; er sprach mit abgehackter, programmatischer Präzision, als ob er Informationsschläge direkt in unser Hirn hämmern würde. In den letzten sechs Jahren hat er untersucht, wie DHEA-S (die Sulfatform von DHEA) das Immunsystem der Maus beeinflußt. Er formulierte ein elegantes Modell davon, wie Mäuse mit zunehmendem Alter verfallen und wie DHEA sie davon abhält.

Sehr alte Mäuse haben wie sehr alte Menschen ein so schwaches Immunsystem, daß für sie Impfungen nur wenig vorteilhaft sind.
Doch als Daynes seinen Mäusen DHEA-S gab, wurde ihr Immunsystem plötzlich verjüngt. „Es war klar, eine 100prozentige Veränderung,”
sagt er. „Nun arbeitete ihr Immunsystem und vorher tat es das nicht.” Gleichzeitig begannen andere Zeichen des Alters wegzufallen. „Sie nahmen zu, anstatt Gewicht zu verlieren; sie besaßen eine größere Vitalität; wir beobachteten dramatische Veränderungen in einer Reihe von Systemen,” bemerkt Daynes. „Sogar mit einem relativ niedrigen Spiegel von DHEA-S wurde das Immunsystem der Mäuse um ein Jahr jünger. „Nach zwei Jahren blieben uns manchmal nur fünf von zehn Kontrolltieren,” sagt er, „doch fast alle zehn Mäuse mit DHEA-S waren noch am Leben.”

Daynes begann zu glauben, daß DHEA-S in den Mäusen einen Mechanismus reparierte, einen fehlerhaften Teil, der normalerweise zum Zusammenbruch führte. „Dann ging uns ein Licht auf”, sagt er. 1993 hatte sein Forschungsteam einen „undichten Hahn” entdeckt: bei sehr alten Mäusen sonderte das Immunsystem das Zytokin Interleukin-6 (IL-6) ab, ohne ersichtlichen Grund. Ein rascher Blick auf die Fachliteratur zeigte, daß viele der altersbedingten Probleme, darunter viele Krebsarten, durch überschüssige Mengen von IL-6 hervorgerufen werden konnten. Daynes machte sich daran zu verstehen, wie DHEA-S die überschüssige Produktion von IL-6 beeinflußte. „Es war dramatisch”, beteuert er. „Innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung des Zusatzes hatten wir keinen undichten Hahn mehr.” Sein Team hat seither zwei weitere Hormonlecks entdeckt, die mit einer ganzen Reihe von physischen Leiden zusammenhängen. DHEA stopft beide undichten Stellen.

Doch wird es das auch bei Menschen tun? Die Frage, die während jeder Vorstellung der Konferenz im Publikum gemurmelt wurde. DHEA mag Wunder wirken bei Mäusen, doch Mäuse haben nur wenig von dem Hormon im Körper, und könnten somit auf eine andere Art und Weise darauf reagieren als Menschen. Zum Beispiel heilen viele Medikamente Krebs bei Mäusen, doch nur wenige tun dies beim Menschen.

In manchen klinischen Studien wirkten kleine Dosen DHEA und DHEA-S sich positiv auf Menschen aus: ältere Personen unter DHEA-S waren empfänglicher für Grippeimpfungen als sie es ohne waren; bei Menschen mit Lupus (eine Autoimmunerkrankung) konnte ein gewisse Erleichterung der Symptome festgestellt werden; alternde Männer und Frauen, die ein Jahr lang in einem doppelblinden Versuch DHEA eingenommen hatten, hatten den Eindruck, besser zu schlafen und weniger Ärger in der Arbeit zu haben. Doch die dramatische Wirkung, die Ärzte auf DHEA losgehen und es als eine Quelle der Jugend erscheinen läßt — muß sich bei Menschen erst zeigen. „Ich möchte gerne glauben, daß ich mehr als nur eine bessere Mausefalle baue,” sagt Daynes. Doch DHEA Studien erfordern buchstäblich die Zeit eines Lebens, um seine Hoffnungen auszulöschen oder zu bestätigen. „Alle fünf Jahre kommt ein neues Wundermittel daher,” sagt Barrett-Connor. „Nun, ich glaube nicht, daß DHEA das Wundermittel ist, als das es von den Menschen bei dem Treffen angesehen wird.” Neun Jahre nachdem sie DHEA durch ihre Studie über Herzkrankheiten hat auferstehen lassen, befindet sich BarrettConnor in der ironischen Situation, es wieder begraben zu wollen. In einer größeren Folgestudie stellte sie fest, daß ein hoher DHEA-Spiegel das Risiko einer Herzerkrankung bei Männern nur um 20 Prozent senkte — was mit den Ergebnissen anderer Studien übereinstimmt. „Vielleicht ist es gut, daß meine neuen Resultate dazu beitragen, den Enthusiasmus zu dämpfen,” sagt sie. „Ich war äußerst überrascht, daß es da draußen Ärzte gab, die Tausenden von Menschen dieses Medikament verschreiben, ohne daß es irgendwelche Studien gibt, die zeigen, welche Wirkungen es hat.”

Wenn die Vorteile von DHEA erst bewiesen werden müssen, so sind einige Risiken klar. Da DHEA so viele Körperteile betrifft, könnte die Einnahme so viel bedeuten wie eine Handvoll ungekennzeichneter Pillen zu nehmen.

Die Forscher sind nicht sicher, ob das Hormon den Körper direkt oder über die Regulierung anderer Hormone oder durch eine Umwandlung in Androgene und Östrogene beeinflußt — wobei letzere ihre eigenen Probleme bereiten. Um einige der bei Mäusen beobachteten Wirkungen zu erzielen, könnten bei Menschen „superpharmakologische” Dosen
erforderlich sein, die wie sich gezeigt hat, bei Frauen Akne und Haarwuchs verursacht haben. „Wenn Sie es als Pille nehmen, geht es zuerst in Ihre Leber,” bemerkt Barrett-Connor. „Die Dinge passieren in der Leber. Enzyme verändern seine Beschaffenheit, zerstören es und machen andere Dinge, von denen wir nichts wissen.”

Die Leber bei Mäusen unter DHEA-Einnahmen vergrößert sich und ihre Farbe wechselt von rosa zu mahagonifarben. Als 16 Ratten in einer Studie der Nortwestern University Medical School für eine so lange Zeit wie 84 Wochen mit DHEA gefüttert wurden, entwickelte sich bei 14 von ihnen Leberkrebs. „Jeder der sich von dieser Leberkrebs-Geschichte beeindrucken läßt, ist ein Idiot,” sagt Regelson. Warum sollte der Körper durchdrehen, wenn er so viel DHEA erhält, wie er einst von Natur aus bildete? Laut Regelson haben Patienten, die super-pharmakologische Dosen einnehmen, um Krebs oder AIDS zu bekämpfen, bislang keinen Leberkrebs entwickelt. Und selbst wenn sie das hätten, wären sie vielleicht bereit, das Risiko auf sich zu nehmen. Als Onkologist, der regelmäßig fortgeschrittenen Krebs behandelt, ist Regelson daran gewöhnt, in experimentellen Versuchen sparsam potentiell tödliche Heilmittel auszugeben. Er bittet einfach nur die Patienten, eine Entlastungserklärung zu unterschreiben, durch die die Gefahren der Einnahme eines ungenehmigten Medikamentes anerkannt werden. Doch die meisten Ärzte glauben, daß eine solche Erklärung keine Garantie gegen eine Rechtsklage darstellen würde, wenn ungenehmigte Medikamente betroffen sind. „Ich habe einen 87-jährigen Freund mit chronischem Herzversagen. Ich möchte ihn mit DHEA behandeln, doch sein Arzt ist zu beschränkt,” sagt Regelson. „Du hast einen Patienten, der stirbt und Dir sagt ‚Doktor, bitte helfen Sie mir.’ Manche Typen warten darauf, daß ein Medikament freigegeben wird, ich nicht.”

Ein Staatsprogramm sollte eingerichtet werden, um nicht patentierbare Medikamente wie DHEA zu bestimmen, meint Regelson, und den Medikamentenherstellern, die bereit sind, sie zu testen und zu entwickeln, sollte dann ein patentartiger Schutz zuteil werden. Noch besser, Altern sollte als lebensbedrohliche Krankheit eingestuft werden, und Antialterungsmedikamente sollten auf schnellstem Weg einer Genehmigung durch FDA zugängig gemacht werden, mit weniger anspruchsvollen Kriterien. „Jeder möchte eine sichere Gesellschaft, doch Sie müssen das hier wie einen Krieg betrachten. Es wird Opfer geben,” sagt er. „Wenn die Menschen Mäuse wären, hätten wir das Mittel gegen Krebs schon vor 50 Jahren gefunden.”

Sei es beabsichtigt oder nicht, die Slogans von Regelson wiederholen die Warnungen von Menschen, die noch mehr von ihrer Sterblichkeit verfolgt werden als jene, die DHEA einnehmen: AIDS Aktivisten. In den Jahren seit dem Auftreten des Virus haben sie Veränderungen im Genehmigungsverfahren für Medikamente herbeigeführt, die Beschwerden von Ärzten wie Regelson nie hätten bewirken können. Das FDA, in den frühen 80er Jahren wegen seiner schleppenden Medikamentenversuche kritisiert, hat versucht, den Virusopfern entgegenzukommen, sowohl indem es neue Mittel gegen AIDS einem Schnellverfahren unterzog als auch indem es wegsah, wenn ungenehmigte Medikamente auf der Straße verkauft und angewendet wurden.
Im fortgeschrittenen Stadium von AIDS haben die Patienten nahezu kein DHEA mehr im Körper. Das Hormon an diesem Punkt wiederherzustellen scheint wenig zu bringen (obwohl das Hormon in vitro die Infektion der Zellen durch das Virus unterdrückt), doch viele Menschen, die HIV-positiv sind, nehmen DHEA, um ihr Immunsystem zu stärken, die Müdigkeit zu bessern und Muskel aufzubauen, bevor die Krankheit diese verzehrt.

Im Internet reichen die „Fäden” der Fragen und Antworten Jahre zurück. „Die Resultate scheinen in meinem Fall bis jetzt hoffnungsvoll,”
heißt es in einem Kommentar von 1993. „Doch ich glaube, einige Monate sind erforderlich, bevor ich sagen kann, daß es das DHEA ist.” Der Schreiber ist seither verstorben, und er hinterließ keinen wirklichen Beweis dafür, ob das Hormon seinen Zustand verzögert oder beschleunigt hat.

Spencer Cox läßt sich für DHEA nur schwer begeistern. Als Vorsitzender des antiviralen Komitees der Treatment Action Group in New York verbrachte er sieben Jahre im Epizentrum des Medikamentenrummels.
„Es kommt der Augenblick, wo man das Mittel immer wieder kurz vor dem Durchbruch gesehen hat,” sagt er. „Und es hat Ängste gegeben, schlimme Ängste.” 1993, als das Medikament Fialuridin als Behandlung bei chronischer Hepatitis getestet wurde (an der AIDS-Patienten oft leiden), schien es zuerst relativ sicher. „Einige Monate später begannen die Leute, an Leberversagen dahinzusterben,” erinnert sich Cox. „Die Botschaft, die man mit nach Hause nehmen konnte, hieß: neue Medikamente können gefährlich sein.”

Das FDA baute sein Verfahrens-Bollwerk, um nach ähnlichen Desastern in den 30er und 60er Jahren die Konsumenten zu schützen. Ergebnisse aus Studien kleineren Umfangs sind nicht immer verläßlich, wie die Erfahrung lehrt. Ärzte können bewußt oder unbewußt Patienten aussuchen, die besonders gut auf ein Medikament reagieren werden, oder sie werden zu dem Schluß kommen, daß ein Medikament einen breiten Bereich von Zuständen heilt, während es nur ein einzelnes Symptom beeinflußt. Durch ihre Erfahrungen mit Medikamenten wie Fialuridin nachdenklich gestimmt, haben manche AIDS-Aktivisten ihre früheren Appelle umgekehrt und fordern, daß das FDA die neuen Medikamente gründlicher testet. „Wenn ein Heilmittel auftaucht, wird es leicht zu erkennen sein,” sagt Cox, „und wir können alle Regeln fallenlassen. In der Zwischenzeit beschäftigen wir uns nicht mit therapeutischen Wirkungen, die so bedeutend sind.”

In der Medizin wie, unglücklicherweise, in der Regierung, kann der strengste Standard die wildeste, unsinnigste Suche nach Lücken fördern. Weil DHEA nicht patentiert werden kann, jedoch genehmigt werden muß, um auf breiter Basis verkauft zu werden, testen die Medikamentenhersteller synthetische Analogsubstanzen, bei denen die Nebenwirkungen des natürlichen Hormons fehlen. Natürlich können solche Substanzen eigene Langzeit-Nebenwirkungen haben. Und nachdem keine Firma Zeit oder Geld für eine 50-Jahre-Studie hat, um zu sehen, ob ein Medikament das Leben verlängert, wird DHEA wahrscheinlich für besondere Zwecke wie etwa die Behandlung von Lupus freigegeben werden, oder in anderen Worten, irgendeine Form von DHEA wird in einigen Jahren genehmigt und leicht erhältlich sein, doch Menschen, welche es einnehmen, um jung zu bleiben, werden es weiterhin heimlich tun müssen, ohne Langzeitinformationen, um ihre Entscheidung zu unterstützen.

Antialterungs-Medikamente mögen den Menschen helfen,
gesund zu bleiben oder länger zu leben. Doch niemand wird dies mit Sicherheit wissen können, bevor nicht die meisten der nun lebenden Menschen tot sind. Angesichts dieses Widerspruchs haben DHEA Forscher, wie die Patienten, die sie beraten oder informieren, keine andere Wahl, als sich auf Mäusestudien und unschlüssige Versuche, auf Gerüchte und Anekdoten zu verlassen.

Raymond Daynes ist 50 Jahre alt — zu jung um DHEA einzunehmen, sagt er, doch alt genug, um Kollegen wie Regelson mit einem aufmerksamen Auge zu betrachten. „Manche Leute auf der Konferenz nehmen seit langem das Hormon ein, und sie sind ziemlich gescheite, schlaue Menschen,” sagt er. „Sie gehen auf die 80 zu, doch Tennis oder so was ähnliches möchte ich nicht mit ihnen spielen.”

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Spezial Stacks / Cycles

3 Test Staggering Stack für maximale Zuwächse
Testosteron Enantat + Testosteron Cypionat + Sustanon 250
Dieser Testosteron Depot Zyklus hat es in sich, die
Kombination von 3 Testosteron Depots mit insgesamt 6
verschiedenen Testosteron Estern ist eine der wirksamsten
Kombinationen zum brutalen Masseaufbau. Selbst bei sehr
erfahrenen Langzeit Steroid Usern, lässt sich mit diesem Stack
neue Muskelmasse drauf ziehen.
Jeder der diesen Stack ausprobiert, wird sich fragen wieso er es
zuvor noch nie getan hat!

Aufgrund von der Wirkstoffkombination sind eigentlich keine
maximalen Dosierungen erforderlich, denn die Wirkstoffe
werden durch die Intervalle ständig resorbiert, der Spiegel
befindet sich immer hoch. Die Spiegelschwankungen sind so
gering, das es nur im Labortest auffällt!
Dieser Stack kann in verschiedenen Applikationsintervallen
gefahren werden.

Profi-Bodybuilder / Wettkampf Bodybuilder können diesen
Stack auf 500mg Standartdosis und 1000mg+ im Staggering
verwenden

Traditionell 1 mal pro Woche Wirkstoff Applikation auf
verschieden Tage aufgeteilt:

Tag 1 Testosteron Enantat,Tag 3 Testosteron Cypionat, Tag 5
Testosteron Sustanon 250

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DIE BEDEUTUNG DER ERNÄHRUNG Teil 2

Wer größere Mengen an Spaghetti direkt im Anschluß an eine Trainingseinheit verzehrt, der sorgt lediglich für eine gute Durchblutung seiner Verdauungsorgane. Zum anderen sind die in Spaghetti enthaltenen Proteine nicht geeignet, um dem Körper das zur Regeneration so dringend benötigte Aminosäurematerial zu liefern. Wird die Muskulatur
durch ein Training belastet und kommt es gleichzeitig zu einem signifikanten
Verbrauch intramuskulärer Glykogenreserven, so führt dies zu einer
Sensibilisierung der Insulinrezeptoren an der Muskelzelle. Dies ist allerdings
ein temporärer Zustand, und 30 bis 45 Minuten nach dem Ende des Trainings
sinkt die Sensibilität dieser Rezeptoren wieder. Durch die großen Mengen an
Nahrungsmitteln im Magen kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung
der Energieaufnahme, da die Verweildauer des Nahrungsbreis in den
Verdauungsorganen deutlich ansteigt. Ist nun die Verdauungstätigkeit so
weit fortgeschritten, daß eine Energieaufnahme stattfinden kann, so haben
die Insulinrezeptoren an der Muskelzelle bereits einen Großteil ihrer
Sensibilität eingebüßt. Die Folge davon ist, daß mehr Nahrungsenergie in
Form von Körperfett gespeichert wird. Die von vielen Athleten geliebten
Spaghetti sind hochprozessierte Nahrungsmittel, deren glykämischer Index
relativ niedrig ist.

Spaghetti sind nichts anderes als aus Hartweizengrieß gepresstes Pulver. Der aus einer Spaghetti-Mahlzeit entstandene Nahrungsbrei muß also nur noch minimal enzymatisch aufgespalten werden damit der Körper die Nahrungsbestandteile resorbieren kann. Aus diesem Grund kommt es zum Auftreten von Blutzucker- und damit auch Insulinspitzen.
Dadurch, daß die Insulin-Ausschüttung allerdings erst zu einem späten
Zeitpunkt stattfindet, ist die Muskulatur schon nicht mehr in der Lage,
Energie und Aminosäuren optimal aufzunehmen. Jene 30 bis 40 Minuten
direkt im Anschluß an ein Training sind das was in den USA als „window of
growth” bezeichnet wird. Wie bereits erwähnt, ist die Muskulatur genau in
diesem Zeitraum sehr aufnahmefähig für Nährstoffe. Diese Zeit zu verschlafen
oder durch falsche Ernährung ungenutzt zu lassen, ist einer der am weitest
verbreiteten Fehler im Ernährungsverhalten von Sportlern. So sollte es innerhalb
der ersten 30 bis 40 Minuten nach dem Ende der Trainingseinheit dazu
kommen, daß die Nährstoffe und insbesondere Aminosäuren in den Blutkreislauf
gelangen, um so von den Myozyten (Muskelzellen) aufgenommen
werden zu können.

Anbieten würde sich somit eine Zufuhr von Aminosäuren direkt im Anschluß
an ein Training. Um eine ausreichende Insulinreaktion hervorzurufen, sollte
zugleich eine Quelle von Einfachzuckern verwendet werden. Geeignet hierzu
sind Fruchtsäfte oder zuckerhaltige Getränke. Auch die zusätzliche Zufuhr
von Vitaminen und vor allem auch Mineralstoffen ist sehr empfehlenswert.
Zum einen gilt es durch Perspiration hervorgerufene Mineralstoffverluste auszugleichen
und zum anderen Vitamine zuzuführen. Vitamine fungieren als
Biokatalysatoren und sind essentiell, um eine optimale Regeneration zu
gewährleisten. Wer beispielsweise Creatin oder Glutamin verwendet, der
sollte dies ebenfalls innerhalb dieses Zeitraums zuführen.

Die im Ausdauersport-Bereich propagierte Kohlenhydrat-Superkompensation
ist vom ernährungs- und sportwissenschaftlichen Standpunkt nicht nachvollziehbar.
Viele Triathleten, aber auch Radrennfahrer wollen auf der einen Seite
in Grundlagenausdauer-Trainingseinheiten ihren Fettstoffwechsel trainieren
und mästen sich auf der anderen Seite mit Kohlenhydraten. Sind die
Glykogen Depots allerdings gut gefüllt, so setzt die Fettverbrennung bedeutend
später ein. Wer sich also in einer Trainingsphase befindet, in der es Grundlagenausdauer
und Fettstoffwechsel zu trainineren gilt, tut gut daran, den
Kohlenhydratanteil in der Nahrung zu senken. Doch auch in Phasen intensiveren
Trainings ist es nicht angebracht, eine Kohlenhydrat-Superkompensation
zu erzielen, da diese wie bereits erwähnt, die Muskelfunktion negativ
beeinflußt. Weit sinnvoller ist es dagegen, bei längeren Trainings- oder
Wettkampfbelastungen leichtverdauliche Kohlenhydrat-Aminosäure-Präparate
in regelmäßigen Abständen zu sich zu nehmen.

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