DHEA Dosierungen

Obwohl DHEA ein Steroid ist, scheint es nicht die starken Hormoneinflüsse „vollendeter” Steroide aufzuzeigen wie etwa Östrogen, Testosteron oder Progesteron. Als Folge davon besitzt dieser Steroid-„Vorläufer” eine minimale anabole, androgene oder östrogene Aktivität.

Die ideale Substitutionsdosis für DHEA kann von Person zu Person dramatisch variieren. Das Alter ist dabei ein wichtiger Faktor, doch es können auch andere biologische Einflüsse von Bedeutung sein. DHEA Dosierungen reichen von 5 bis 5000 mg.

Vor und nach der Einnahme sind Blutproben empfehlenswert, um die Dosis anzupassen. Antialterungsdosierungen werden ziemlich niedrig sein, da nur so viel DHEA eingenommen wird, um den Spiegel auf den eines normalen 20Jährigen zu heben, das hieße bei Männern ungefähr 31 mg, bei Frauen 19 mg. Da Männer von Natur aus größere Mengen als Frauen bilden, können bei ihnen auch die Substitutionsdosen höher sein.
Die langfristig vorbeugende Substitution von AntialterungsDHEA reicht von 5 bis zu 50 mg täglich. Dieser Spiegel ist vollkommen sicher, da diese Mengen den Körper zu dem Niveau bringen, auf dem er sich befand, als er produzierte.

Therapeutische Dosen können höher sein, beginnend um 200 mg. Es wurden einige Studien durchgeführt mit so hohen Dosen wie 1.600 mg täglich; es muß jedoch klar sein, daß keine langfristigen menschlichen Studien vorgenommen wurden, die zeigen könnten, daß dies ein sicherer Spiegel ist. Versuchstiere, die über einen längeren Zeitraum sehr hohe Dosen erhielten, wiesen Leberschäden auf. (Schwartz) Viele Ärzte, die 100 mg Dosen verschreiben, empfehlen einen Zyklus von täglichen DHEA Einnahmen über 4 Wochen mit anschließendem Aussetzen für 2 bis 4 Wochen, bevor man den neuen Zyklus beginnt. Dies soll die Nebennieren schützen und eine kontinuierliche optimale Produktion fördern.
Wie bei anderen Steroiden ist es empfehlenswert, die Einnahmedosen niedrig zu beginnen und zunehmend bis zur richtigen Dosis zu erhöhen. Es ist ebenfalls ratsam, gegebenenfalls nicht abrupt aufzuhören, sondern die Dosis langsam herabzusetzen, um sich zu „entwöhnen”.

Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen wie Akne oder ungewollter Haarwuchs auftreten, oder wie in manchen Fällen Reizbarkeit und schneller Herzschlag, kann Ihre Dosis zu hoch sein und Sie sollten diese verringern.
Wenn Sie nicht sicher sind, welche Dosis in Ihrer besonderen Situation angemessen ist, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um Ihren Blutspiegel zu überprüfen. Bei keinen Humanversuchen konnten schädliche Nebenwirkungen mit niedrigen Antialterungsdosen zur Erhaltung des DHEA-Spiegels, unter 50 mg täglich für Männer und Frauen, festgestellt werden. Versuchstiere, die über einen längeren Zeitraum sehr, sehr hohe Dosen erhielten, zeigten Zeichen von Leberschäden. (Schwartz) Bedenken Sie, daß fast jede Substanz, sogar Wasser, gefährlich sein kann, wenn sie mißbräuchlich oder in zu hohen Mengen eingenommen wird. DHEA ist nichts Furchterregendes, solange man die richtige Menge einnimmt.

Normalerweise rät man, den DHEA-Zusatz am Abend vor dem Schlafengehen einzunehmen. Da freies DHEA im Vergleich zur Verbindung DHEA-S eine kürzere Halbwertzeit im Körper hat, wird manchmal empfohlen, die Dosis aufzuteilen und die eine Hälfte am Morgen, die andere Hälfte am Abend zu nehmen.

Dieses Post faßt die verschiedenen therapeutischen Nutzen von DHEA zusammen. DHEA zeigte positive Auswirkungen gegen Krebs, Diabetes, Osteoporose, Hypercholesterinämie, Herzkrankheiten, Alzheimer, Gedächtnisschwund, AIDS, Lupus, Arthritis und multiple Sklerose. In den meisten Fällen geht es darum, Ihren Spiegel wieder auf die Höhe anzuheben, auf der er sich befand, als er von Natur aus am höchsten war. Diese Erhaltungsund Antialterungsdosen liegen wahrscheinlich im Bereich von 5 bis 50 mg täglich, während therapeutische Dosen bis zu 500 mg betragen können. Es ist empfehlenswert, daß DHEA unter Aufsicht eines Arztes eingenommen wird, um richtige Einnahmedosen zu sichern und Nebenwirkungen zu vermeiden oder zu verringern.

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Bulk Zyklus 4

Testosteron Enantat+Anavar+Sustanon+Testosteron
Cypionat+Methenolon Enantat+ T3+Arimidex

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TRIBULUS TERRESTRIS

Neue Hoffnung für Rüden? Hundezüchter schlagen Alarm. Seit dem
Ausbruch des 2. Weltkriegs sinken Spermienzahlen bei Rüden um jährlich
1,5%. Züchterverbände sehen ihre Erfolgsaussichten und ihr Ertragspotential
schwinden. Doch jetzt kommt neue Hoffnung auf: Tribulus
Terrestris! (sinngemäß übersetzt aus der Internetseite einer Hundezüchter-
Vereinigung)

„Vergessen Sie Viagra! Mit Tribulus Terrestris steht Ihnen eine natürliche
Substanz zur Verfügung, die Ihnen die gleichen Erfolge ohne Nebenwirkungen
garantiert!”, so die Werbeaussage eines Herstellers aus den USA.
Größeres Muskelwachstum, eine gesteigerte Libido, eine Verbesserung des
Allgemeinbefindens, eine schnellere Erholung (Regeneration); dies sind die
Schlagworte, mit denen die Hersteller von Tribulus Terrestris, einem Pflanzenextrakt,
für ihr Produkt werben. Außerdem soll Tribulus eine Anregung der
Spermatogenese bewirken. Dies bedeutet, daß der männliche Körper wieder
höhere Spermienmengen produziert, und damit die Fruchtbarkeit gesteigert
würde.

Nachdem in letzter Zeit wiederholt in verschiedenen Presseorganen Studien
zitiert worden waren, die eine stetig sinkende Spermienzahl beim Mann
proklamieren und sich herausgestellt hat, daß in vielen Fällen von Kinderlosigkeit
nicht die Unfruchtbarkeit der Frau, sondern die des Mannes die
Ursache ist, hat ein enormer „Run” auf Tribulus Terrestris-Präparate begonnen.
Wie steht es nun um das neue Wundermittel Tribulus Terrestris?
Nachdem Tribulus zuerst den Bodybuilding- und Kraftsportmarkt erobert hat,
hält es nun allem Anschein nach sogar Einzug in die Tierzucht. Vor knapp
5 Jahren hat der Siegeszug dieses Pflanzenextrakts begonnen, nachdem
bekannt geworden war, daß bulgarische Gewichtheber das Mittel schon seit
etlichen Jahren planmäßig in ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele
verwendet hatten. Mittlerweile ist der Wirkstoff in unzähligen Nahrungsergänzungen
enthalten, und Millionen von Sportlern vor allem in den USA
machen sich die postitiven Eigenschaften dieses schon in der Antike bekannten
und beliebten Substanz zu Nutze.

War die Wirksamkeit von Tribulus Terrestris im Jahre 1996 noch sehr umstritten,
so haben sich in den letzten beiden Jahren die Anzeichen dafür, daß es sich
dabei um ein wirkungsvolles Supplement handelt, stark vermehrt. So hat sich
herausgestellt, daß in den Ländern des früheren Ostblocks diese Substanz
über Jahre hinweg systematisch mit sehr guten Ergebnissen verwendet
worden war.

In der Volksmedizin hat Tribulus Terrestris schon über Jahrhunderte hinweg
eine sehr wichtige Rolle gespielt. Im antiken Griechenland wurde Tribulus aus
ganz anderen Gründen verwendet, nämlich als Diuretikum (eine weitere
Wirkung, die diese Pflanze bietet). Außerdem benutzte man Tribulus Terrestris
bei leicht depressiver Stimmungslage, da der Wirkstoff zu einer Stimmungsaufhellung
führt. In der chinesischen Medizin ist diese Heilpflanze in den
unterschiedlichsten Rezepturen zu finden, in erster Linie auch, um Krankheiten
der Leber, der Nieren und des Herz-Kreislaufsystems zu bekämpfen.
Tribulus Terrestris (zu deutsch Bürzeldornbusch) ist eine vor allem in
Steppenlandschaften vorkommende Pflanze, die großflächig (mit einem
Durchmesser von bis zu 5m) am Boden wuchert. In ihren Extrakten findet
man pflanzliche Sterole, Saponine, Flavonoide, Alkaloide, ungesättigte
Fettsäuren, Aminosäuren, Calcium, Phosphor, Eisen und Kalium. Obwohl
(wie es bei so vielen pflanzlichen Heilmitteln und Wirkstoffen der Fall ist)
auch bei Tribulus, die exakte Wirkungsweise noch nicht bekannt ist, geht
man davon aus, daß Saponine und pflanzliche Sterole die Hauptwirksubstanzen
darstellen. Neben indischen Forschungen kamen die Ergebnisse
bezüglich der Wirksubstanzen hauptsächlich aus Sofia (Bulgarien). Hier hatte
man bei der Erforschung besonders die fruchtbarkeitsverbessernde und
aphrodisierende Wirkung des Tribulus Extraktes im Auge. Bereits Anfang der
80er Jahre gelang es bulgarischen Wissenschaftlern, die beiden steroidähnlichen
Wirkstoffe Protodioscin und Protogracilin als Hauptwirksubstanzen
zu isolieren.

Leider sind die derzeit auf dem Markt befindlichen Tribulus-
Produkte sowohl nach Athletenerfahrungen als auch nach wissenschaftlichen
Untersuchungen von einer deutlich unterschiedlichen Qualitätsgüte.
Maßstab für die Güte des jeweiligen Produkts ist (analog zu den bulgarischen
Studien) der Gehalt an Protodioscin und Protogracilin. Da es den allermeisten
Athleten nicht möglich sein wird, ihr Produkt mit einem Hochleistungs-
Flüssigkeits-Chromatographen (HPLC) auf diese beiden Substanzen hin
analysieren zu lassen, bleibt meist nur die Empfehlung anderer Athleten. Unter-
suchungen an zahlreichen Präparaten ergaben, daß die meisten Tribulus-
Produkte nur unwesentliche Mengen an Protodioscin und Protogracilin
enthielten. Ob, und in welchen Mengen nun diese Substanzen in dem Präparat
enthalten sind, hängt letztlich davon ab, welche Teile der Pflanze als
Rohstoffe zur Herstellung des Präparates verwendet werden. Unterirdisches
Pflanzenmaterial (Wurzeln) ist wirkstoffarm, zur Herstellung eignen sich
lediglich Blätter, Stängel und Blüten. Auch die Herkunftsgegend spielt eine
entscheidende Rolle. Tribulus Terrestris ist in seiner reinen Form kein preiswertes
Supplement. Sollten Ihnen also Tribulus Präparate zu außergewöhnlich
günstigen Preisen offeriert werden, ist Vorsicht geboten.

Beim Blick auf die Inhaltsstoffe könnte man auf die Idee kommen, daß die
enthaltenen pflanzlichen Sterole dem Körper ähnlich wie etwa DHEA als
Basismaterial zur Testosteronherstellung dienen könnten. Dies ist zwar nicht
ausgeschlossen, doch erklärt man sich die Wirkungsweise von Tribulus
Terrestris mittlerweile anders:

Ausgangsprodukt der Testosteronsynthese im Körper ist das Cholesterin.
Über mehrere Syntheseschritte (siehe Androstendion) wird daraus Testosteron
hergestellt. Wie effizient und in welchem Ausmaß die Testosteronsynthese
stattfindet, wird dabei durch andere Hormone bestimmt; nämlich durch das
luteinisierende Hormon (LH) und das follikelstimulierende Hormon (FSH). LH
und FSH werden in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert. Sie
können nun diese Synthesekette abkürzen, indem sie Androstendion oder
Androstendiol zuführen. Sie können aber auch dafür sorgen, daß es zu einer
verstärkten LH- und FSH-Sekretion in der Hypophyse kommt, und dadurch eine
vermehrte Bildung von Testosteron hervorgerufen wird: Hier hilft Tribulus
Terrestris.

Damit ähnelt Tribulus Terrestris in seiner Wirkung einem Medikamentenwirkstoff
mit dem Namen Clomiphen, der in den „Athletenschmieden” der
ehemaligen DDR mit Vorliebe verwendet worden ist. (Clomiphen ist ein
Medikament, durch das die LH-Produktion gesteigert wird). Tribulus Terrestris
ist somit kein Prohormon im eigentlichen Sinn.

Einen Hinweis auf die Wirksamkeit von Tribulus Terrestris gibt auch die
Tatsache, daß die Substanz seit langem bekannt und geschätzt ist. Es existieren
eine Reihe von Aussagen, in denen die positiven Auswirkungen der Substanz
beschrieben werden. Daß Tribulus Terrestris tatsächlich wirkt, bestätigen etliche
Studien: In einer vom U.S. Kraftsport-Guru Charles Poliquin zitierten Studie
wurde den Probanden über 2 Wochen täglich 750 Milligramm Tribulus
Terrestris verabreicht. In den Messungen der Hormonspiegel (Testosteron, LH)
ergaben sich durchschnittliche Erhöhungen von 40 bis 70% beim Testosteron,
beziehungsweise 60 bis 140% beim luteinisierenden Hormon (LH).
In einer von N. Moelek (Indonesien) durchgeführten Studie wurden 40
unfruchtbare Männer untersucht, die über einen Zeitraum von 10 Wochen
Tribulus Terrestris verwendeten. Dabei konnte nachgewiesen werden, daß es
durch das Präparat zu keiner negativen Beeinträchtigung der Leberfunktion
gekommen war, und auch sonst keinerlei Nebenwirkungen aufgetreten
waren. Es wurde festgestellt, daß es sowohl zu einer Vermehrung der
Spermienanzahl, als auch zu einer Verbesserung der Spermienaktivität kam.
Die Zahl der Schwangerschaften (bei den Partnern der Probanden der
Tribulus Terrestris Gruppe) war im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich
erhöht (5:0).

Höhere Testosteronwerte bieten dem Athleten eine Reihe von Vorteilen: Zum
einen führen sie zu einer beschleunigten Regeneration, zum anderen rufen
sie eine Verbesserung der Trainingsmotivation und damit der Bereitschaft zu
einer höheren Trainingsintensität hervor. Sie helfen dem Organismus dabei,
den durch das intensive Training hervorgerufenen Muskelverschleiß weit
schneller zu regenerieren. Höhere Testosteronwerte führen zu einer gesteigerten
Aggressivität und zu mehr Durchsetzungsvermögen; alles Aspekte,
die in einem Radrennen oder einem Triathlon von entscheidender Bedeutung
sein können.

Trotz all der Lorbeeren für das Pflanzenpräparat muß allerdings betont werden,
daß die durch Tribulus Terrestris hervorgerufene Steigerung des Testosteronspiegels
nicht mit der Gabe synthetischer Hormone vergleichbar ist. Wer
Tribulus Terrestris verwendet, der kann nicht davon ausgehen, die gleichen regenerationsfördernden

Eigenschaften zu erzielen, wie etwa durch die
Verwendung von Testosteronestern oder jene psychische Wettkampfhärte zu
bekommen, die ein Athlet erfährt, der Fludestrin (Halotestin) verwendet.
Dafür findet durch die Verwendung von Tribulus Terrestris kein Eingriff in
das Hormonsystem des Organismus statt. Es kommt lediglich zu einer
Aktivierung bestehender Systeme und nicht zu einem künstlichen Ersatz
körpereigener Hormone, durch den es zu einem Absinken der Eigenproduktion
kommen würde.

Auch Frauen profitieren von der Verwendung von Tribulus Terrestris. Durch
die erhöhten FSH Spiegel kommt es zu einer Verschiebung des Verhältnisses
Progesteron/Östrogen zu Gunsten des Progesterons. Dies hat einen ausgeglicheneren
Hormonhaushalt und eine Verbesserung der Stimmungslage
zur Folge. Verwenden Frauen Tribulus Terrestris in den Wechseljahren, so
kann es) zu einer Abschwächung der spezifischen Beschwerden kommen.
Tribulus Terrestris wird sowohl von Naturalathleten als auch von den
Anwendern anaboler Steroide verwendet. Naturalathleten, die auf den
Einsatz von Medikamenten zur Leistungssteigerung verzichten wollen, erreichen
durch Tribulus Terrestris auf natürliche Weise eine Anhebung ihrer Hormonspiegel.
Athleten, die nach dem Absetzen von anabolen Steroiden mit einer
verminderten Eigenhormonproduktion und einem erniedrigten Testosteronspiegel
zu kämpfen haben, können durch Tribulus Terrestris relativ schnell
wieder jene Hormonspiegel erreichen, die sie vor der Steroidanwendung hatten.

Die zitierten Studien wurden mit einer dreimal täglichen Gabe von 250 mg
Tribulus Terrestris durchgeführt. Auch die meisten Hersteller empfehlen
Tagesdosierungen von 500 bis 1000 mg. Handelt es sich bei dem ausgewählten
Präparat um hochwertiges Tribulus Terrestris, so dürfte eine Tagesdosis von
500 mg ausreichend sein. Wohlweislich weisen einige Hersteller daraufhin,
daß Dosierungen von 1500 mg und mehr verwendet werden sollten: Was
dies bedeutet, kann sich der Leser selbst ausmalen.

Wie bereits erwähnt, kommt es bei Tribulus Terrestris nicht nur auf die
Wirkstoffmenge, sondern auf deren Güte an. Nur Produkte, die einen Gehalt
an Protodioscin und Protogracilin von mehr als 40% aufweisen, sind als
hochwertig einzustufen.

Die meisten Athleten verwenden Tribulus Terrestris entweder in Phasen einer
erhöhten Trainingsbelastung oder über die ganze Wettkampfsaison hinweg.
Um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden, sollte allerdings nach 2 Monaten
der Einnahme eine Pause von 4 Wochen eingehalten werden.
Im Gegensatz zu den Prohormonen ist die Verfügbarkeit von Tribulus
Terrestris auf dem deutschen Markt gut. In Fitneß- und Bodybuilding
Magazinen findet der interessierte Leser eine Vielzahl verschiedener Produkte
und Anbieter. Leider ist die Suche nach einem qualitativ hochwertigen Produkt
nicht allzu einfach. Entweder Sie verlassen sich auf die Empfehlung eines
anderen Athleten oder sie versuchen, beim Hersteller oder Vertreiber
Erkundigungen Ober das Herkunftsland and die Beschaffenheit des
Produktes einzuziehen. Am qualitativ hochwertigsten ist Tribulus Terrestris-
Extrakt aus Bulgarien, da hier fuer die industrielle Produktion eigens gezuechtete
Pflanzen verwendet werden. Neben dem Herstellungsland ist bekanntlich
auch die Auswahl der verwendeten Pflanzenteile von Bedeutung, da nur in
den oberirdischen Pflanzenteilen ausreichend Wirkstoff enthalten ist. Zwar
‘carmen Sie nach dem Saponingehalt beim Hersteller fragen, doch unseren
Erfahrungen zufolge herrscht bei den allermeisten Vertreibern leider
Unwissenheit vor.

Die Praeparate:
BMS (GER), Tribolan
250 mg Tribulus Terrestris, Saw Palmetto; 180 Kapseln
Boyonics-Pinnacle (USA), Tribestrol
250 mg Tribulus Terrestris, 60 Kapseln
Goldfield(HOL), Tribu-Stack
330 mg Tribulus Terrestris, Saw Palmetto, 90 Kapseln
Metabolic Nutrition (GER), Profi Tribulus Nutrition
300 mg Tribulus Terrestris
MHP, Endo Stack
Androstendione, Tribulus, Saw Palmetto, 60 Kapseln
Muscle Tech (USA), Acetabolan 11
Acetyl-L-Carnitin, Tribulus Terrestris (250 mg), Zinc, NAC 96 Kapseln
Nature’s Best(BEL), Tribulus Terrestris
500 mg Tribulus Terrestris, 60 Kapseln
Pro Performance (USA), Tribulus
312,5 mg Tribulus Terrestris, 50 Kapseln
Twinlab (USA), Tribulus Fuel Caps
625 mg Tribulus Terrestris, 50/100 Kapseln
US-Product Line (GER), Golden Tribulus
750 mg Tribulus Terrestris
Weider (USA), Tribestan
250 mg Tribulus Terrestris, 30 Kapseln

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Gefäß-, Herz- und Hirnschutz durch Alpha-Liponsäure

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen ganz oben auf der Skala der Todesursachen. Herzinfarkt und Schlaganfall haben ein gemeinsames Grundübel, den Verschluss von Blutgefäßen. Daher wollen wir uns zunächst die Entstehung einer solchen Atherosklerose (Arteriosklerose, „Arterienverkalkung”) anschauen. Arterien versorgen jeden Winkel unseres Organismus mit Blut, das heißt mit Sauerstoff und Nährstoffen. Verstopft ein solches Blutgefäß, kommt es zu einem Infarkt des unterversorgten Gewebes und die betroffenen Zellen sterben ab. Bis dahin ist es aber ein jahrelanger Weg, an dem viele Mechanismen beteiligt sind.

Nach heute allgemein gültiger Auffassung stehen am Anfang des Geschehens winzige Verletzungen des Gefäßendothels (Innenauskleidung der Arterien). Einen weiteren wichtigen Schritt beim folgenden Krankheitsprozess spielen oxidierte LDL, die auch gerne als „böses” Cholesterin bezeichnet werden. Diese Transportvehikel für Fettsäuren enthalten zwar Vitamin E als Oxidationsschutz, der aber nicht immer ausreicht. Wird LDL durch freie Radikale oxidiert, wird es nicht mehr von den LDLRezeptoren (Andockstellen auf den Zellen) erkannt. Das hat zur
Folge, dass dieses Fett als Eindringling eingestuft und von den Phagozyten (Fresszellen) „aufgefressen” wird. Es bilden sich erste Ablagerungen an der Gefäßinnenwand, in die sogar glatte Muskelzellen einwandern. Die atherosklerotischen Plaques werden immer größer, und irgendwann kann es zu einem völligen Verschluss eines Blutgefäßes kommen. Die Folge des jahrelang schmerzlos verlaufenden Prozesses ist dann ein plötzlicher Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Zhang und Frei (Zhang und Frei 2001) fanden heraus, dass Alpha-Liponsäure die Produktion vieler Signalstoffe hemmen kann, die die Bildung einer Atherosklerose unterstützen. Diese schützenden Effekte werden nur durch Alpha-Liponsäure, nicht aber durch Vitamin C und Glutathion erzielt. 1996 stellte man einen direkten Zusammenhang zwischen der Konzentration von Vitamin E in den LDL und der Schwere der Verschlüsse von Herzkranzgefäßen fest (Packer und Colman 2000). Selbst nach einem Herzinfarkt kann Vitamin E einem neuen Infarkt vorbeugen oder das Ausmaß eines solchen Ereignisses zumindest reduzieren.

Wird das vorübergehend unterversorgte Herzgewebe bei Rettungsmaßnahmen plötzlich wieder durchblutet, kommt es zusätzlich zu sogenannten Reperfusionsschäden (englisch reperfusion = Wiederdurchblutung). Sie sind auf die zerstörerische Wirkung der freien Radikale zurückzuführen, die das Gewebe zusammen mit dem zurückkehrenden Blut überschwemmen.

In einem Experiment ließen sich solche Schäden durch die Gabe von Alpha-Liponsäure immerhin von fast 8o auf 40 Prozent reduzieren (Packer und Colman 2000). Es konnte belegt werden, dass die zusätzliche Aufnahme von Alpha-Liponsäure als Nahrungsergänzung das Herz vor den Folgen eines Infarktes schützen kann. Passwater (Passwater 1995) berichtet, dass russische Wissenschaftler schon in den 197oer-Jahren herausfanden, dass
Alpha-Liponsäure den Cholesteringehalt im Blut und Aortengewebe um 40 beziehungsweise 45 Prozent reduzieren kann.

Außerdem erhöhte sich die Sauerstoffaufnahme in das Herz um 72%, in die Aorta um 148% und in die Leber um 128 Prozent. Auch beim Schlaganfall spielt die Reperfusion eine große Rolle. Dadurch kommt es zu massiven Schäden bis hin zum Tod. In dem Labor von Dr. Packer konnte die Sterberate von Ratten nach einem experimentell erzeugten Schlaganfall durch eine Vorbehandlung mit Alpha-Liponsäure von 8o auf 25 Prozent verringert werden (Packer und Colman 200o). Außerdem wiesen die überlebenden Tiere keinerlei Folgeschäden auf. Die einzigartige Fähigkeit der Alpha-Liponsäure, die Blut-HirnSchranke zu überwinden, ermöglicht den direkten und indirekten Schutz vor einem Schlaganfall: Nach einem Hirninfarkt wird nämlich das aufgebrauchte Glutathion mit Hilfe von AlphaLiponsäure recycelt. Letztendlich darf man aber nicht vergessen, dass in erster Linie die Risikofaktoren (Rauchen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht, Alkohol etc.) vermieden werden müssen, um einem Herzinfarkt und einem Schlaganfall vorzubeugen.

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DHEA und Sex

Bisher haben wir männliche und weibliche Hormone vorwiegend besprochen als DHEA-Produkte durch adrenale Stoffwechselreaktionen.
Normalerweise werden diese Hormone in großem Ausmaß von den Geschlechtsdrüsen gebildet. Die männlichen Geschlechtsdrüsen, die Hoden, produzieren das männliche Hormon Testosteron. Sowohl Männer als Frauen bilden dieses Hormon, doch Männer mehr als Frauen.

Die Eierstöcke, die weiblichen Geschlechtsdrüsen, produzieren Östrogen und Progesteron. Auch Männer bilden diese Hormone in winzigen Ausmassen. Alle unsere Drüsen arbeiten in einem Verhältnis zueinander. Ohne Östrogen können manche Drüsen nicht gut funktionieren, doch zuviel Östrogen kann andere Drüsen stören. Östrogen kann das Wachstum abnormer Krebszellen beschleunigen. Verhütungspillen, die Östrogen enthalten, sind möglicherweise unvereinbar mit Ihrer Krankengeschichte, vor allem, wenn Sie an einem Lebertumor oder an Brustkrebs erkrankt waren. Diabetiker, Raucher, Frauen, die Verhütungspillen verwenden, kardiovaskuläre Probleme oder einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, oder in deren Familienanamnese frühe kardiovaskuläre Schwierigkeiten vorkommen, könnten durch die Einnahme von Östrogen ihre Gesundheit gefährden.

1968 wurde die Antibaby-Pille mit niedrig dosiertem Östrogen eingeführt. Sie trug dazu bei, die Zahl der Venenblutgerinnsel bei Frauen herabzusetzen, zeigte jedoch keine Wirkung auf arterielle Erkrankungen oder auf die allgemeine Todesrate. Mit anderen Worten besteht für Frauen mit niedrig dosierten Pillen noch immer ein erhöhtes Risiko, an einer Kreislauferkrankung zu sterben. In The Lancet legte das „Royal College of General Practitioners” dar, daß Frauen, welche die Pille einnehmen, eine um 40 Prozent höhere Sterberate haben, vorwiegend aufgrund von Kreislauferkrankungen.

Trotz Berichten, daß die Pille vor Brustkrebs schütze, gibt es mehr Todesfälle wegen Brustkrebs bei Frauen mit der Pille als bei solchen ohne Pilleneinnahme. Wenn Sie rauchen und die Pille nehmen, haben Sie ein größeres Risiko, an einem kardiovaskulären Leiden zu erkranken. Sowohl Rauchen als auch Pillenverhütung unterdrücken die natürliche Produktion und Funktion von Hormonen.

Nach Jahren einer solchen Schmähung des Körpers erleben viele Frauen in der Menopause eine weitere Mißachtung desselben durch eine Hormonsubstitutionstherapie. Östrogenanaloge verletzen weiter eine noch empfindlichere Altersgruppe. Alle durch die endokrinen Drüsen abgesonderten Hormone dienen der Gleichgewichtsregulierung der Körperchemie und der Erhaltung der Homöostase. Unter normalen Bedingungen pendelt die chemische Zusammensetzung unseres Blutes innerhalb eines engen Rahmens. Der Glucosespiegel im Blut steigt und sinkt ein wenig. Die Kalzium-Menge im Blut erhöht oder verringert sich nur mäßig. Alle verschiedenen Chemikalien im Körper fluktuieren innerhalb eines engen Rahmens, wenn der Körper gesund ist. Die Mineralien, die Enzyme und Hormone im Blutkreislauf können nur dann zusammenarbeiten, wenn die Körpermechanismen zur Aufrechterhaltung der Homöostase korrekt arbeiten.

Stress und Sex

Stress und Sex vertragen sich nicht. Unter Stress schrumpfen die Geschlechtsdrüsen, die Eierstöcke und Hoden, und verlieren an Aktivität. Dies steht im Verhältnis zur Vergrößerung und zur erhöhten Aktivität der Nebennieren. Die Geschlechtsdrüsen werden durch Gonadotropinhormone stimuliert, die wiederum durch die Hypophyse stimuliert werden. (Siehe Schema Hormonzirkulation S. 131) In Zeiten von Stress muß die Hypophyse größere Mengen an ACTH ausschütten, um die Nebennieren zu stimulieren.
Dies erfordert eine solche Anstrengung von der Hypophyse, daß sie die Absonderung von „weniger wichtigen” Hormonen wie zum Beispiel die Gonadotropine reduziert. Stress beeinflußt die Produktion von Milch bei stillenden Müttern und kann unregelmäßige Monatsblutungen verursachen. Das Prämenstruelle Syndrom wurde mit einer Anpassungsreaktion an Stress in Verbindung gebracht. Bei Männern kann Stress eine Verminderung des sexuellen Verlangens und der Spermienbildung bewirken.

DHEA und die Libido

Die meisten unserer Geschlechtshormone leiten sich ab von Enzymen, die auf DHEA wirken. Technisch gesehen könnte man sich vorstellen, daß der Spiegel dieser anderen Hormone ohne DHEA ebenfalls bedeutend verringert wäre, und ohne diese Hormone verspüren wir kein sexuelles Verlangen. Dies stimmt jedoch nicht ganz, denn gesunde Eierstöcke und Hoden produzieren auch Geschlechtshormone. Wenn sie dies aber nicht tun, soll DHEA aus den Nebennieren in die Bresche springen.

Wissenschaftler führen zur Zeit Versuche mit einer DHEA-Substitution durch, um frühere Studien zu bestätigen, welche die Fähigkeit von DHEA belegen, das sexuelle Verlangen zu erhöhen, die Fruchtbarkeit und andere mit verminderten Geschlechtshormonen zusammenhängende Probleme des Alters zu verbessern.

Eine Reihe von Männern berichteten von einer dramatischen Veränderung in ihrem sexuellen Verlangen nach der Einnahme von DHEA, indem sie behaupteten, ihre Libido sei wieder so geworden, wie sie bei ihnen mit 20 gewesen war. (Siehe Anhang 1). Bis jetzt haben noch keine publizierten Studien, die Samuel Yen Studie an der Universitiy of California School of Medicine eingeschlossen, von einer Änderung in der Libido bei Männern berichtet. (Morales, Yen) Siehe Berichte

Eine Studie der Crenshaw Clinic aus dem Jahre 1984 hat einen positiven Zusammenhang zwischen dem sexuellen Verlangen von Frauen und DHEA gezeigt. Pheromone, unsere Sexuallockstoffe, werden von DHEA abgeleitet. Pheromone bestimmen das sexuelle Verhalten bei Tieren Dieser Duftstoff hängt auch mit der Mutter-Kind-Bindung nach der Geburt zusammen.

Das männliche Fortpflanzungssystem

Die Spermien und die männlichen Geschlechtshormone werden in den Hoden gebildet. Die Spermien wandern vom Hoden entlang gewundenen Tuben in die Nebenhoden, wo sie reifen und gelagert werden.

Pubertät

Die männliche sexuelle Fähigkeit oder Virilität beginnt in der Pubertät. Die Pubertät tritt ein, wenn die sekundären Geschlechtsmerkmale auftreten und die Geschlechtsorgane reifen und somit die Reproduktion ermöglichen. Pubertät und Adoleszenz, im Alter um 12 bis 15 Jahren, kennzeichnen sich durch körperliche und emotionelle Veränderungen. Die Pubertät wird von Hypophyse-hormonen eingeleitet, welche die Entwicklung der Hoden und die Bildung und Absonderung von Androgenen wie Testosteron ankurbeln. Es entwickeln sich auch die sekundären Geschlechtsmerkmale wie das Auftreten der Scham-, Unterarm- und Gesichtsbehaarung.

Testosteron

Testosteron stimuliert die Spermienbildung und bewirkt die Reifung der Samenblasen und der Prostatadrüse. Testosteron ist verantwortlich für das charakteristische Wachstum und die Verteilung der Behaarung auf Gesicht, Brust und Unterleib, für die Stimmlage und die Schulterbreite.

Androgene

Die mit den männlichen Merkmalen (Gesichts- und Körperbehaarung, vermindertes Körperfett, Muskulatur, Muskelstärke, usw. ) zusammenhängenden Hormone heißen Androgene. Androgene haben eine anabole Wirkung, indem sie den Grad der Proteinsynthese erhöhen. Dies beschleunigt das Wachstum und die Größe der Muskeln. Androgene sind ebenfalls verantwortlich für das typisch männliche aggressive Verhalten. Durch eine Ansammlung von überschüssigem Talg ergibt sich Akne aus der Androgenproduktion. Diese Hormone könnten auch verantwortlich sein für männliche Kahlköpfigkeit. Da die Nebennieren bei beiden Geschlechtern auch Androgene absondern, kann die Manipulation dieses Prozesses durch medikamentöse Therapie bei Frauen zur Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale und zu Amenorrhö (Ausbleiben der Regelblutungen bei Frauen) führen. Mißbräuche dieses Prozesses sieht man sehr oft bei Athleten, die Androgene einnehmen.

Testosteron

Testosteron ist das wichtigste männliche Androgen. Es wird in den männlichen Hoden und bei beiden Geschlechtern über den Stoffwechsel gebildet. Frauen produzieren kleinere Mengen Testosteron als Männer.

Männliche Menopause (Andropause)

Die männliche Menopause im Zusammenhang mit männlicher Alterung fällt zusammen mit einer fortschreitenden Beeinträchtigung der Hodenfunktion, größtenteils der Bildung von Testosteron. Die Symptome, die mit der männlichen Menopause zusammenhängen, umfassen ein Nachlassen des sexuellen Verlangens, Depression, Angst, Kalziumverlust und damit das Risiko für Osteoporose, Abnahme der Muskulatur, gesteigerte Fettspeicherung, herabgesetzte Insulinempfindlichkeit und negative Auswirkungen auf das Zentralnervensystem. Bei gesunden Personen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren nimmt bioverfügbares Testosteron um ungefähr ein Prozent pro Jahr ab, doch eine deutlichere Abnahme wurde bei nicht gesunden Gruppen beobachtet, besonders in Gruppen mit einem hohen kardiovaskulären Risiko. Androgen (Testosteron) mangel kann durch eine angemessene Androgensubstitution behandelt werden.

Die Prostata

Die Prostata ist ein kleines kastanienförmiges Organ, das den Blasenhals und den oberen Teil der Harnröhre umfaßt. Die Prostatadrüse besteht aus einer inneren Zone, deren Absonderungen die Harnröhre befeuchtet, und aus einer äußeren Zone, in der eine Samenabsonderung gebildet wird. Diese Substanz macht aus dem Samen eine Flüssigkeit. Die Samenblasen gehen durch die Prostata, um in die Harnröhre einzumünden. Unter dem Einfluß von Androgenen in der Pubertät beginnt die Prostata aufgrund verschiedener Faktoren zu reifen und erreicht ihre volle Größe und ihr volles Gewicht ungefähr im Alter von 20 Jahren.

Der normale Alterungsprozeß bei Männern führt aufgrund verschiedener Faktoren, darunter altersbedingter Veränderungen im Hormonspiegel, zur Entwicklung einer benignen Prostatahypertrophie (BPH), bei der man oft von vergrößerter Prostata spricht.

Mit zunehmendem Alter erfolgen bei Männern zahlreiche signifikante Veränderungen im Hormonspiegel. Der Spiegel von Testosteron und freiem Testosteron nimmt nach 50 ab, während andere Hormone — Prolactin, Östradiol, geschlechtshormonbindende und luteinisierende Hormone und follikelstimulierende Hormone alle abnehmen. Der Effekt dieser Veränderungen ist eine erhöhte Konzentration von Testosteron in der Prostata. Dieses Testosteron ist verantwortlich für die Überproduktion von Prostatazellen, die zu einer Vergrößerung der Prostata führen.
Die Zunahme von Testosteron in den Prostatazellen geht größtenteils zurück auf eine verringerte Abbaurate. Testosteron wird normalerweise durch Enzyme zu Verbindungen metabolisiert, die eine verringerte Anziehung auf Rezeptormoleküle haben in den Zellen, welche diese Hormone binden. Das verstoffwechselte Testosteron wird dann ausgeschieden. Da die Hormone nicht metabolisiert und ausgeschieden werden, steigt der Hormonspiegel innerhalb der Prostatazellen. Ein erhöhter Östrogenspiegel spielt eine Rolle in der Entwicklung einer BPH, indem die testosteronmetabolisierenden Enzyme gehemmt werden.

Zusätzlich zu einer herabgesetzten Ausscheidungsrate der männlichen Hormone bei einer BPH gibt es auch eine erhöhte Aufnahme von Testosteron durch die Prostata. Dies scheint auf noch ein anderes Hormon, Prolactin, zurückzuführen sein, das die Aufnahme von Testosteron und die Synthese eines anderen Typus von Testosteron, Dihydrotestosteron, steigert. Das Endresultat zeigt bei einer BPH eine bedeutende Erhöhung des stärkeren Androgens Dihydrotestosteron in der Prostata.

Der Spiegel von Prolactin wird durch Bierkonsum und Stress erhöht. Diese Faktoren tragen vermutlich in großem Ausmaß zu einer BPH bei. Medikamente, welche den Prolactinspiegel senken, verringern viele Symptome der BPH. Diese Medikamente haben jedoch schwere Nebenwirkungen und werden daher nicht breitflächig eingesetzt.

Es scheint, als ob das Spurenmineral Zink und Vitamin B6 den Prolactinspiegel bei vorgegebenen Dosen ohne Nebenwirkungen senken könnten. Da Zink und Vitamin B6 eng am Hormonstoffwechsel beteiligt sind, könnte ein Mangel einer dieser Nährstoffe ein Entstehungsfaktor für BPH bei vielen Männern sein.

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor bei Männern.
Nach Lungen- und Dickdarmkrebs steht er an dritter Stelle der häufigsten Krebstodesursachen bei Männern über 55 Jahren. 19 Prozent aller männlichen Krebserkrankungen in den USA sind Prostatakrebs. In verschiedenen Teilen der Welt ändert sich seine Häufigkeit mit der Menge an gesättigten Fetten in der Ernährung. In den USA sterben 14 von 100.000 Männern pro Jahr an Prostatakrebs. In Schweden sind es 22, in Japan nur zwei Tote auf 100.000 Männern. Die sexuellen Funktionen nehmen mit zunehmendem Alter bei Männern ab Die sexuellen Funktionen, insbesonders das Erektionsvermögen, nehmen bei Männern mit zunehmendem Alter ab. (Rowland) Im Gegensatz zu Frauen bleibt die Fruchtbarkeit bei Männern bis zu einem sehr hohen Alter erhalten. Die Hodenfunktion nimmt jedoch im Alter ab und bewirkt Symptome analog derer, wenngleich weniger ausgeprägt, beim Menopausesyndrom. Diese Symptome kann man als männliche Andropause ansehen.

Bei der Menopause hört allerdings die hormonelle Sekretion der Eierstöcke vollständig auf, während der Spiegel des biologisch aktiven freien Testosterons nur mäßig sinkt. Personen mit regelmäßiger körperlicher Betätigung berichten von einer besseren allgemeinen Gesundheit und scheinen weniger schnell zu altern als jene, die sich nicht regelmäßig körperlich betätigen.

Viele gut kontrollierte Studien zeigten den Nutzen einer Hormonsubstitutionstherapie, zumindest bei symptomatischen postmenopausalen Frauen, doch bis heute gibt es keine gut kontrollierten Studien, die ein vorteilhaftes Risiko/Nutzen Gleichgewicht einer Androgensubstitution bei älteren Männern beweist. Das Hauptrisiko ist die potentiell stimulierende Wirkung von Androgenen bei älteren Männern mit einem Risiko für Prostatakrebs.

Ältere männliche Schlaganfallpatienten zeigen einen niedrigen Testosteronspiegel Bei Männern mit einer Lähmung nach einem Schlaganfall fand sich ein niedriger Serumspiegel von insulinähnlichem WachstumsfaktorI (IGF-I) und von Testosteron. Die Serumkonzentrationen von IGF-I und Testosteron wurden bei jungen Männern, gesunden älteren Männern und bei Männern mit einer Lähmung nach einem Schlaganfall verglichen.

Bei 85 Prozent der gesunden alten Männer und bei 88 Prozent der Patienten mit Lähmung nach Schlaganfall fand man einen niedrigen Spiegel von IGF-I. Männer mit einer Lähmung wiesen lediglich 5 Prozent mehr als der gesunde Spiegel auf. Bei Testosteron fand sich bei 78 Prozent der gesunden alten Männer und bei 79 Prozent der Männer mit Lähmung ein Wert unterhalb der unteren 2,5 Prozent bei gesunden jungen Männern.
Bei 17 Prozent der gelähmten Männer ergab sich ein niedriger Testosteronspiegel.

Im Vergleich zu gesunden jungen Männern zeigten die meisten gesunden alten Männer einen niedrigen Serumspiegel von IGFI und Testosteron. Alte Männer mit Lähmung ähneln gesunden alten Männern im Spiegel der IGF-I, doch unter ihnen gibt es mehr Fälle mit einem schweren Hypogonadismus (niedriges Testosteron). Weil eine Korrektur von IGF-I — und Testosteronmangel bei jungen Erwachsenen die Muskelstärke, Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität verbessert, könnte eine Behandlung mit menschlichem Wachstumshormon und Testosteron ein brauchbarer Zusatz zu physikalischen Maßnahmen in der Rehabilitation von ausgewählten Überlebenden eines Schlaganfalles sein. (Abassi)

Testosteron-Substitution

Bei Frauen wird eine Testosteron-Substitution bei Brustkrebs vorgenommen, bei Männern und Frauen zu einer Stimulierung des Wachstums, zur Muskelentwicklung und zur Bildung von roten Blutkörperchen. Wenn Testosteron zur Korrektur eines Mangels bei jugendlichen Erwachsenen gegeben wird, verbessern sich Muskelstärke, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität. (Abassi) Hormonstudien über die Entwicklung der Kraft bei Frauen und Männern mittleren bis hohen Alters zeigten, daß eine TestosteronSubstitution die Beinkraft bei Frauen und Männern erhöhte.

Ernste Nebenwirkungen umfassen Flüssigkeitsansammlungen, Maskulinisierung bei Frauen einschließlich unnatürliches Haarwachstum und tiefe Stimme, Akne, eine Blutkrankheit — Erythrozythämie, eine Prostatavergrößerung mit in der Folge Harnverhaltung und Bluthochdruck oder Herzkrankheiten.

Bei Männern kann eine längerfristige Verwendung von synthetischen Steroidhormonen die Anzahl der Spermien verringern, eine Hodenatrophie bewirken und möglicherweise Nierensteine und Leukämie verursachen. Das potentiell erhöhte Risiko für die Entwicklung eines Prostatakrebses ist der Hauptgrund, weshalb die Indikationen für eine solche Behandlung eingegrenzt wurden. Eine 1,8 Jahre dauernde Überwachung von Männern zwischen 55 und 70 Jahren, die mit Testosteron behandelt wurden, legte nahe, daß ein hoher Plasmaspiegel von Testosteron wirkungsvolle klinische Effekte bei einer Verkleinerung der Milzgröße verursachte.

Eine wirkungsvolle Testosteronbehandlung bei hypogonadalen Männern führt zu einem Prostatavolumen und zu prostata-spezifischen Antigenspiegeln, vergleichbar jenen von normalen altersentsprechenden Männern. Daher sollte ein durch Testosteron verursachtes Prostatawachstum hypogonadale Männer nicht von einer Substitutionstherapie mit Testosteron abhalten. (Behre) Eine Ersatztherapie reduziert Gesundheitsrisiken Personen mit einem im Erwachsenenalter ausbrechenden Wachstumshormonmangel, der ebenfalls beim Alterungsprozeß auftritt, haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Patienten, die eine Substitutionstherapie anwendeten, wurden untersucht, um festzustellen, ob die Ersatztherapie eine positive Wirkung auf die kardiovaskuläre Erkrankung hatte. Die Substitutionspatienten hatten einen signifikant höheren Körpermassen-Index (niedrigeres Körperfett) als die Kontrollgruppe lie Die Substitutionspatienten hatten einen höheren Triglyceridespiegel, doch es gab keinen Unterschied in der gesamten Cholesterinkonzentration im Serum. Das Lipoproteine hoher Dichte
(HDL) Cholesterin im Serum war niedriger bei Substitutionspatienten.

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Wettkampf Bodybuilder Professional Stack / Cycle Cutting / Definitionsphase

Es werden hier einige wenige Cycles abgebildet, niemand
sollte sich anmaßen diese Pläne nach zustacken. Nur für Profis!

Zyklusdauer 16-20 Wochen
Profi-Athlet 16-20 Wochen Cutting

Alle 2 Tage Applikation:
 600mg Testosteron Cypionat
 400mg Boldenon Undecylenat
 400mg Trenbolon Enantat (1-8 Woche)
 400mg Drostanolon Enantat (1-8 Woche)

Tägliche Applikation:

 24IU Wachstumshormone
 60IU Insulin (6x 10 IU)
 200mcg T3
 100mg Anavar (1-8 Woche)
 200mg Primobolan Propionat
 200mg Testosteron Propionat
 200mg Trenbolon Acetat
 100mg Stanozolol Tabs. (8-16 Woche)
 50mg Halotestin (8-16 Woche)
 200mg Winstrol-Depot
 3mg Armidex

Es werden noch zusätzlich Medikamente, gegen
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen verwendet. Meist
auch noch andere Sachen die hier nicht genannte werden, auf
Wunsch des Athleten.

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Insulin

Exogenes Insulin ist gefährlich und nicht nötig! Für Freizeit und Hobby Bodybuilder ist Insulin unnötig und viel zu Gefährlich.

Was Profi-Bodybuilder tun ist sehr gefährlich, eine kleine falsche Dosierung und Peng gibt’s ein Koma oder schlimmer noch den Tod! Dieses Risiko einzugehen für ein paar Kilogramm Muskelmasse ist eine Sache die zu weit geht. Jeder der exogenes Insulin nutzt wird mit großer Wahrscheinlichkeit Diabetiker und kann ein Leben lang spritzen, dazu kommen dann noch die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen die wirklich hart sind. Für interessierte Leser, einfach mal einen Beipackzettel im Internet lesen von Insulinpräparaten.

Das Risiko ist zu hoch für den nutzen, es gibt immer wieder Athleten denen alles egal ist und nur das Ziel wichtig zu sein scheint, dies ändert sich meist nach dem ersten Insulin Koma und dem Klinik Aufenthalt ganz schnell. Insulin ist ein klares no Go im Bodybuilding und eines der Lebensgefährlichen Präparate die nicht zum standard Arsenal gehören sollten.

Wer seinen Insulinspiegel manipulieren will, kann dies auch durch die Ernährung schaffen zu verschieden Zeitfenstern. Es gibt bestimmte Zeiten wo mit Dextrose, Traubenzucker, Maltodextrin ein erhöhter Körpereigener verstärkter Insulinausstoß erreicht werden kann, ohne die Fettspeicher zu befüllen.

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DHEA und Menopause

Es gab keinen Unterschied in der Häufigkeit von Diabetes mellitus. Die Häufigkeit eines behandelten Hochdrucks war größer bei den Patienten, die Häufigkeit des Rauchens jedoch geringer. Sogar nach Berücksichtigung des erhöhten KörpermassenIndex blieben die Veränderungen in der Häufigkeit eines behandelten Hochdrucks und die Veränderungen in den Serumkon-zentrationen der Triglyceride und der Lipoproteine hoher Dichte.

Dies zeigt, daß ein Wachstumshormonmangel den Fettstoffwechsel verändert und das Risiko für die Entwicklung eines Hochdrucks erhöht, was zu einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen beiträgt. (Rosen) Ein hoher Testosteron- und ein hoher DHEASpiegel bedeuten einen erhöhten Insulinspiegel bei Männern, jedoch nicht bei Frauen Viele Studien deuten darauf hin, daß ein erhöhter Spiegel männlicher Hormone sowohl bei Frauen vor als auch nach der Menopause mit einer Insulinresistenz und einer Hyperinsulinämie zusammenhängen, was jedoch nicht der Fall ist bei Männern.

In einer Studiengruppe von 178 Männern standen nach der Korrektur für Alter, Übergewicht und Körperfettverteilung die Insulinkonzentrationen signifikant in umgekehrtem Verhältnis zu Testosteron und DHEA. Dies in auffallendem Gegensatz zu Frauen, bei denen eine erhöhte Androgenizität mit einer Insulinresistenz und einem hohen Insulinspiegel zusammenhängt.

Das weibliche Fortpflanzungssystem

Die Geschlechtshormone wie Östrogen und Progesteron, welche den reproduktiven oder Menstruationszyklus kontrollieren, werden von den Eierstöcken abgesondert und via DHEA sowohl über die endokrinen Wege als auch durch die Nebennieren produziert.

Östrogen und Progesteron

Diese stellen zwei Hauptgruppen von Hormonen dar, die wesentlich für eine normale sexuelle Entwicklung und für ein gesundes Funktionieren des Reproduktionssystems sind. Östrogene spielen eine wichtige Rolle in der lebenslangen Gesamtgesundheit der Frauen. Östrogene werden hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet, doch bis zu einem gewissen Grad auch in den Nebennieren. Während einer Schwangerschaft können sie auch in der Plazenta gebildet werden. Progesteron erhöht die Ablagerung von Fett und die Produktion von Talg in den Hautdrüsen, was Akne hervorrufen kann. Das in den Eierstöcken gebildete Progesteron ist auch ein wichtiges Hormon für die Gesundheit des weiblichen Fortpflanzungssystems.

Es wird in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus produziert; während der Schwangerschaft wird es von der Plazenta gebildet. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel und bewirkt eine Verdickung des Endometriums (die Gebärmutterschleimhaut), um die Aufnahme eines befruchteten Eies vorzubereiten.

Findet keine Befruchtung statt, sinkt die Produktion von Progesteron und Östrogen und das Endometrium wird zusammen mit dem unbefruchteten Ei im Laufe der Menstruation abgestoßen. Progesteron sichert die Entwicklung eines Foetus in einer gesunden Umgebung, indem es die Gesundheit der Plazenta aufrecht erhält. Der natürliche Abfall von Progesteron am Ende der Schwangerschaft trägt zum Einsetzen der Wehen bei.

Menstruation

Die Menstruation bezieht sich auf das Abstoßen des Endometriums oder Gebärmutterschleimhaut. Es wird durch Blutungen angezeigt. Die Menstruation erfolgt während der fruchtbaren Jahre im Leben einer Frau (Pubertät bis Menopause). Wenn der Körper aufhört, Eier zu produzieren, hört die Menstruation auf.

Die Menstruation steht unter der Kontrolle von Hormonen; Östrogen in der ersten Hälfte, Progesteron in der zweiten Hälfte des Zyklus. Andere Hormone regeln andere Teile des Menstruationszyklus. Nach dem Eisprung treten reife Eier in den Eileiter ein. Der Eisprung bezieht sich auf die Entwicklung und die Freisetzung eines Eies aus einem Follikel in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus. Das follikelstimulierende Hormon (FSH) ist verantwortlich für die Stimulierung des Eiwachstums während der ersten Zyklushälfte. Dann stimuliert das luteinisierende Hormon (LH) die Freisetzung eines einzigen Eies (normalerweise). Der Follikel bildet eine Gewebemasse, die Corpus luteum genannt wird und während der zweiten Hälfte des Zyklus Progesteron absondert.

Nachdem das Ei in den Eileiter eingedrungen ist, wandert es weiter, bis es auf ein Spermium trifft, das vom Uterus aus den Eileiter hochwandert. Wenn zu diesem Zeitpunkt kein Sperma vorhanden ist, wird das Ei während der Menstruation abgestoßen.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Das PMS umfaßt körperliche und emotionelle Symptome, die viele Frauen während einer oder zwei Wochen vor der Menstruation erfahren. Gewöhnlich beginnt es in Verbindung mit dem Eisprung und setzt sich fort bis zum Einsetzen der Regelblutung. Viele Frauen erleben Veränderungen wie Reizbarkeit, Depression, Gemütsschwankungen, Essensgelüste, Rücken- und Kopfschmerzen, die alle schwer genug sein können, um das tägliche Leben zu stören.

Die Ursache für diese Symptome steht in direktem Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen, genauer gesagt, mit der Produktion von Progesteron und luteinisierendem Hormon (LH). Die Eierstöcke bilden in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus Progesteron. Das luteinisierende Hormon wird im Gehirn in der Hypophyse gebildet und kontrolliert den Eisprung und einen spezifischen Antikörper. Frauen mit PMS weisen einen signifikant niedrigeren Spiegel von zirkulierendem LH Antikörper auf als symptomfreie Frauen. Man nimmt an, daß zirkulierendes, direkt durch natürliches Progesteron stimuliertes LH die Symptome von PMS kontrolliert. Eine DHEA-Substitution erhöht Progesteron, wie dies auch das aus der wilden Yamswurzel extrahierte Diosgenin tut. (Lee) Dr. med. John Lee weist darauf hin, daß die PMS Symptome und die Nebenwirkungen von Östrogen auffallend ähnlich sind.
Obwohl das PMS noch nicht vollständig erklärt werden kann, scheint es eine individuelle Reaktion auf eine Östrogendominanz darzustellen, sekundär zu einem relativen Progesteronmangel. Man glaubt, daß dieses hormonelle Ungleichgewicht das Ergebnis ist von Stress, Ernährungsmängeln, fettreicher Ernährung und der Verwendung (gegenwärtige oder frühere) von synthetischen Verhütungspillen.

Dr. Lee hatte Erfolg mit der Verwendung von natürlichem Progesteron aus dem Extrakt der wilden Yamswurzel, das in seiner Praxis Patientinnen mit PMS Symptomen über die Haut verabreicht wurde. Er stellt fest,
„Die Ergebnisse waren sehr beeindruckend. Die Mehrheit (jedoch nicht alle) dieser Patientinnen berichteten von einer bemerkenswerten Verbesserung ihres Symptomenkomplexes, einschließlich des Verschwindens der prämenstruellen Flüssigkeitsansammlung und Gewichtszunahme.”

Menopause

Dieser Begriff bezieht sich auf das Aufhören der Menstruation als Ergebnis einer verlangsamten Östrogenproduktion. Er umfaßt eine manchmal lange Zeitspanne, beginnend im Alter zwischen 45 und 55 Jahren, wenn die Regelblutungen unregelmäßig werden und die Produktion von weiblichen Geschlechtshormonen periodischen Schwankungen der Intensität und der Beschaffenheit unterliegt.
Schließlich hören die Follikel auf, Eier zu produzieren, was zu einer Abnahme der Östrogenbildung führt. Ohne den Einfluß von Östrogen kann es zu einer Erhöhung des Spiegels der gonadotropen Hormone und der Androgene kommen.

Mehr als die Hälfte der Frauen in den Wechseljahren empfindet Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen. Diese Symptome können fünf Jahre oder länger andauern. Über 20 Prozent leiden an einer bedeutenden Trockenheit der Scheide. Bei allen Frauen schrumpft die Scheide, verliert an Elastizität und wird anfälliger für Entzündungen. Die Brust erschlafft und die Haut verliert ihre Glätte.

Einer der beunruhigendsten Aspekte der Menopause ist der Kalziumverlust in den Knochen. Mit der Zeit kann dies zu schwerer
Osteoporose führen. Die Menopause kann auch ein erhöhtes Risiko für Hochdruck und einen hohen Cholesterinspiegel verursachen, was wiederum zu Atherosklerose führen kann, und das Risiko eines Schlaganfalls oder einer koronaren Herzerkrankung erhöhen.

Progesteron und Menopause

Als Therapie der Menopause wird allgemein eine Hormontherapie angegeben, die synthetisches Progesteron oder Progestine und synthetisches Östrogen (das aus dem Urin trächtiger Pferde gewonnen wird) verwendet. Trotz aller bekannter Nebenwirkungen und Risiken in Zusammenhang mit der Einnahme dieser synthetischen Analoge verschreiben die meisten Ärzte sie weiterhin. Statt zu helfen, verschlimmern diese synthetischen Analoge oft die Symptome und
verursachen Reizbarkeit und emotionelle Probleme.
Während bei Östrogen wohltuende kardiovaskuläre Wirkungen aufgezeigt werden konnten, hat Progestin einen schädigenden Einfluß auf die Blutlipide, indem sie das LDL Cholesterin erhöhen und das HDL Cholesterin senken.

Mit Einsetzen der Menopause erfahren die Frauen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Osteoporose. Seit Jahren werden synthetische Hormone empfohlen. Doch in seinem Buch von 1993, Natural Progesteron, erklärt Dr. med. John Lee, daß natürliches Progesteron Osteoporose nicht nur vorbeugen, sondern tatsächlich umkehren kann. Er setzte eine Verabreichung vom Extrakt der mexikanischen wilden Yamswurzel über die Haut ein und bewies, daß Osteoporose in fast 100 Prozent der Fälle, die er beobachtete, umkehrbar war. Dies ohne die Anwendung des gefährlichen synthetischen Östrogens, welches das Risiko für Brust- und Endometriumkrebs und für andere Krankheiten erhöht.

Hormonsubstitutionstherapie

Viele Frauen greifen zu einer Hormonsubstitutionstherapie mit synthetischen Östrogenen, um den Veränderungen der Menopause entgegen zu wirken. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente können sehr unangenehm sein. Brustempfindlichkeit, Aufgedunsensein, Gewichtszunahme, Übelkeit, vermindertes sexuelles Verlangen, Depression, Kopfschmerzen und Scheidenblutungen kommen häufig vor. Die Medikamente erhöhen auch das Risiko für Blutgerinnsel, die Schlaganfälle begünstigen und den Hochdruck verstärken würden.
Während der Menopause werden üblicherweise Östrogene mit Progesteronmedikamenten kombiniert, um die Gefahr eines Gebärmutterkrebses durch die Östrogene zu verringern. Doch die Progesteronmedikamente haben selbst unangenehme Nebenwirkungen, darunter Kopfschmerzen, Anschwellen, Gewichtszunahme, Appetitverlust, schwindlige Ausfälle, unregelmäßige Regelblutungen, Brustempfindlichkeit und Eierstockzysten.

Viele postmenopausale Frauen verwenden keine Östrogenzusätze.
Der Körper einer Frau bildet nicht nur weiterhin etwas Östrogen, sondern nimmt Phytoöstrogene auf (östrogene Substanzen, die in Pflanzen auftreten) und ist Xenoöstrogenen ausgesetzt (östrogene Umweltsubstanzen petrochemischer Herkunft). Der Zusatz von Progesteron verbessert die Rezeptoren von Östrogen und somit besteht möglicherweise kein Bedarf für Östrogen. Hitzewallungen sind kein Zeichen eines Östrogenmangels, sondern werden verursacht durch eine verstärkte Hypothalamus-Aktivität wegen eines niedrigen Spiegels von Progesteron und Östrogen. Wird dieser Spiegel angehoben, wird eine negative FeedbackMeldung an die Hypophyse und an den Hypothalamus geschickt. Wenn der Progesteronspiegel erhöht wurde, werden die Östrogenrezeptoren empfindlicher und die Hitzewallungen lassen nach.

Östrogene

Es gibt kein spezifisches Östrogenhormon. Östrogen ist die Bezeichnung für eine Klasse weiblicher Steroidhormonverbindungen, von denen es an die 20 gibt. Die wichtigsten Östrogene sind Östron (E-1), Östradiol (E-2) und Östriol (E-3). Östrogene unterstützen die Entwicklung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale wie die Entwicklung der Brust und die Fettablagerungen unter der Haut. Ein Östrogenmangel und Amenorrhö (Fehlen der monatlichen Blutungen) haben viele Ursachen, darunter prolactinproduzierende Tumore, Anorexia nervosa, intensives Körpertraining in Verbindung mit Magerkeit sowie natürliche oder operationelle Menopause.

Östrogen steht in Zusammenhang mit der Zeugung und dem Überleben des Foetus, da dadurch die werdende Mutter in Hungerzeiten in der Lage ist, Körperfett zu speichern. Somit umfassen die Östrogenwirkungen weitaus mehr als nur die Wirkung auf die Bildung des weiblichen Körpers und eine Stimulierung der Gebärmutter und der Brüste. In Zeiten andauerndem Nahrungsüberflusses (besonders übermäßiges Fett in der Nahrung) sind die Nebenwirkungen von Östrogen potentiell unerwünscht.
Östrogenwirkungen

  • Bildet eine wuchernde Gebärmutterschleimhaut
  • Stimuliert die Brüste
  • Vermehrt das Körperfett
  • Bewirkt Salz- und Flüssigkeitansammlung
  • Verursacht Depressionen und Kopfschmerzen
  • Beeinflußt die Schilddrüsenhormone
  • Erhöht die Bildung von Blutgerinnseln
  • Setzt die Libido herab
  • Beeinträchtigt die Blutzuckerkontrolle
  • Verursacht einen Zinkmangel und ein Kupferspeicherung * Verringert den Sauerstoffspiegel in allen Zellen
  • Erhöht die Gefahr für Endometriumkrebs
  • Schränkt leicht die Osteoklastenfunktion ein
  • Verringert den Muskeltonus

Mögliche Nebenwirkungen von synthetischem Östrogen

Ersatzöstrogen wird in oralen Verhütungsmitteln verwendet, in der Behandlung von postmenopausalem Brustkrebs und von Prostatakrebs, und um die Produktion von Brustmilch zu unterbinden. Es wird auch eingesetzt, um einer Fehlgeburt vorzubeugen und um Osteoporose und ovarielle Erkrankungen zu behandeln. Obwohl viele Ärzte postmenopausalen Frauen eine Östrogensubstitution empfehlen, besteht generell Übereinkunft darüber, daß die schädlichen Gesundheitsrisiken den Nutzen bei den meisten Frauen, für die ein Osteoporose-Risiko besteht, überwiegen.

Anzeigen für Premarin®, eine Marke von konjugierten Östrogentabletten, finden sich in vielen Gesundheitsmagazinen für Frauen. Sie wenden sich an Frauen, denen Osteoporose und Menopause ein Anliegen sind. Premarin® wird als eine komplexe Mischung von Östrogenen beschrieben, die in einem 125-Schritte-Verfahren bei einer Dauer von 6 Wochen hergestellt wird. Etwas, das soviel an Herstellung erfordert, scheint weit entfernt von allem, was natürlich und für den Körper gesund sein könnte.
Viele der unerwünschten Nebenwirkungen von Östrogen werden wirkungsvoll durch Progesteron verhindert. In der zeitgenössischen Medizin ist es üblich, Frauen ohne intakte Gebärmutter Östrogen allein zu verschreiben, und gleichermaßen unglücklich, wird das Vorherrschen von Östrogen vor der Menopause einfach ignoriert.

Während der Siebzigerjahre wurde es offensichtlich, daß postmenopausale Frauen, die allein Östrogen gegen Hitzewallungen,
als Vorbeugung gegen Osteoporose usw. einnahmen, ein erhöhtes Risiko für Endometriumkrebs hatten. Diese Art von Krebs tritt nur ausnahmsweise vor der Menopause auf, wenn man einen normalen Östrogen- und Progesteronspiegel aufweist. Eine kombinierte Hormontherapie (indem sowohl Östrogen als auch Progesteron verwendet wird) kann bei Frauen nach der Menopause das Risiko eines östrogenbedingten Endometriumkrebses verringern.

Denken Sie daran, daß es im Körper außer Östrogenen und Progesteron noch viele zusätzliche Hormone gibt. Immer wenn man dem Körper ein synthetisches Hormon verabreicht, wird das hormonelle Gleichgewicht des Körpers durcheinander gebracht. Probleme, die man als Nebenwirkungen bezeichnet, treten sodann als Ergebnis dieses Ungleichgewichtes auf. Man kann versuchen, Östrogen und Progesteron auszugleichen, um dadurch einige mögliche Probleme auszuscheiden, doch es gibt Dutzende von anderen Hormonen, die auch betroffen sind. Grundsätzlich gilt, daß wenn man erst einmal beginnt, durch die Einführung eines synthetischen Hormons das hormonelle Gleichgewicht des Körpers durcheinander zu bringen, Nebenwirkungen nicht vermieden werden können.

Östrogen und Brustkrebs

Nicht alle Östrogene entsprechen sich in ihrer Wirkung auf das Brustgewebe. Unter den drei wichtigsten natürlichen Östrogenen stimuliert Östradiol das Brustgewebe am stärksten, dann folgt als zweites Östron und bei weitem als letztes Östriol. Während der Schwangerschaft ist Östriol das vorherrschende Östrogen; es wird in großen Mengen von der Plazenta gebildet, während die Eierstockproduktion von Östradiol und Östron ruht. Nachdem alle Östrogene sich um dieselben Rezeptorplätze bewerben, ist es wahrscheinlich, daß das ausreichende Östriol die karzinogenen Wirkungen von Östradiol und/oder Östron reduziert.
Östrogen hängt auf irgendeine Weise mit der Entwicklung von Brustkrebs zusammen. Die Schutzfunktion von Progesteron gegen Krebs wird verdeutlicht durch die vorausschauende Studie, bei der festgestellt wurde, daß prämenopausale Frauen mit einem niedrigen Progesteronspiegel im Vergleich zu solchen mit einem normalen Progesteronspiegel ein vielfach erhöhtes Risiko fiir die Entwicklung von Brustkrebs vor der Menopause und eine zehnfach erhöhte Todesrate aufgrund von einem bösartigen Tumor haben.

Vor fast 30 Jahren wurde berichtet, daß Frauen mit Brustkrebs 30 bis 60 Prozent weniger Östriol absonderten als Kontrollen ohne Krebserkrankung, und daß die Krebsbesserung bei Patienten in endokriner Therapie bei jenen erfolgte, deren Östriolspiegel stieg.
Das heißt, ein niedriger Spiegel von Östriol in bezug auf Östradiol und Östron entspricht einem erhöhten Risiko für Brustkrebs und ein höherer Östriolspiegel aufgrund einer Therapie steht in Zusammenhang mit einer Krebsremission. (Lemmon)

Somit sprechen starke Beweise dafiir, daß Östradiol und Östron allein für die Brust krebserregend wirken, und daß Progesteron und Östriol, die beiden vorherrschenden Hormone während der Schwangerschaft, vor Brustkrebs schützen. Diese beiden wohltuenden und sicheren Hormone könnten bei Frauen eingesetzt werden, wenn eine Hormonsubstitution angebracht erscheint.

Beide Hormone sind erhältlich und vergleichsweise günstig.
Weshalb wurden diese beiden Hormone von der zeitgenössischen Medizin zugunsten des synthetischen Analogersatzes vernachlässigt?

Östrogen und Endometriumkrebs

Es ist weitgehend anerkannt, daß unausgeglichenes Östrogen die einzige bekannte Ursache von Endometriumkrebs ist, genauer gesagt Östradiol und Östron. Wenn es während fünf Jahren an postmenopausale Frauen verabreicht wird, erhöht es das Risiko von Endometriumkrebs um das Sechsfache. Eine längere Anwendung erhöht das Risiko um das 15fache. Bei prämenopausalen Frauen ist Endometriumkrebs außerordentlich selten, außer während der 5-10 Jahre vor der Menopause, wenn die Dominanz von Östrogen üblich wird. Der Zusatz von natürlichem Progesteron während dieser Jahre würde das Auftreten von Endometriumkrebs deutlich verringern (ebenso wie von Brustkrebs).

Endometriumkrebs zeigt sich normalerweise früh, durch ungewöhnliche Scheidenblutungen. Er wird durch eine Hysterektomie behandelt (Entfernen der Eierstöcke, des Scheidenganges, usw.), bevor es zu einer Verteilung der Krebszellen kommen kann. Frauen, bei denen wegen Endometriumkrebs eine Hysterektomie vorgenommen wurde, wird empfohlen, „Hormone” für immer zu meiden; auch jenen Patientinnen mit einer Brustkrebsanamnese, die ohne Hormontherapie eine Zukunft mit zunehmender Osteoporose, Scheidenatrophie und wiederkehrenden Harnwegsinfek-tionen erwartet. Diesen Frauen kann eine Therapie mit natürlichem Progesteron sehr viel nützen.

Progesteron

Progesteron ist das eine Gestationshormon, das der menschliche Körper produziert. Dies ist eine der beiden wichtigsten weiblichen Hormongruppen (die andere ist Östrogen), die von den Eierstöcken (Corpus luteum) gebildet werden, beginnend gerade vor dem Eisprung. In geringeren Mengen wird es bei beiden Geschlechtern von den Nebennieren und bei Männern von den Hoden gebildet. Nach der Menopause sind bei Frauen die Nebennieren der einzige Ursprung von Progesteron.

Bei schwangeren Frauen sondert die Plazenta ebenso wie der Gelbkörper (Corpus luteum) sowohl Östrogen als auch Progesteron ab. Die tägliche Produktion von Plazentaöstrogen nimmt gegen Ende der Schwangerschaft merklich zu, um mehrere hundert Mal im Vergleich zur Tagesproduktion in der Mitte eines normalen Monatszyklus.

Progesteron unterstützt die Knochenbildung

Viele Frauen nehmen nach der Menopause synthetisches Östrogen als Schutz gegen Osteoporose. Eine Östrogensubstitution hat für etwa fünf Jahre positive Auswirkungen auf die Osteoklastenzellen der Knochen; nach dieser Zeitspanne geht der Knochenschwund im gleichen Tempo weiter wie bei den Frauen, die kein Östrogen verwenden.

Ein Progesteronmangel bewirkt eine Abnahme des durch Osteoblasten vermittelten Knochenaufbaues. Zusätzliches Progesteron erwies sich als Anreiz für den Knochenaufbau; dennoch wird es nicht allgemein verschrieben.

Hormone und Krebs

Sowohl Brust- als auch Endometriumkrebs sind Gesundheitsgefahren, welche dazu neigen, zu einem Zeitpunkt im Leben der Frauen aufzutauchen, an dem eine Östrogenvorherrschaft wahrscheinlich ist.
Das Gleichgewicht zwischen allen zirkulierenden Hormonen und besonders den Geschlechtshormonen ist der Schlüssel zu einer guten Gesundheit. Ein erhöhter oder herabgesetzter Spiegel irgendeines Hormones bringt das gesamte System durcheinander und zwingt den Körper, einen Ausgleich für das Ungleichgewicht zu versuchen.
Beachten Sie die folgenden Tatsachen:

Brustkrebs tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit bei prämenopausalen Frauen mit einem normalen oder hohen Östrogenspiegel und einem niedrigen Progesteronspiegel auf. Diese Situation kann bei manchen Frauen im frühen Erwachsenenalter eintreten, ist nach 35 Jahren jedoch relativ häufig. Sie ergibt sich auch, wenn Frauen eine Östrogensubstitution ohne Progesteron verabreicht wird.

Bei Frauen vor der Menopause ist ein Brustkrebsrückfall nach einer Mastektomie wegen Brustkrebs häufiger, wenn die Operation in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus durchgeführt wurde (wenn Östrogen vorherrscht) als wenn der Eingriff in der letzten Hälfte erfolgte (wenn Progesteron dominiert).

Tamoxifen (eine schwache Östrogenverbindung, die mit natürlichem Östrogen um die Rezeptorstellen wirbt) wird oft Frauen nach einer Brustkrebsoperation verschrieben, um einem Krebsrezidiv vorzubeugen.

Man weiß, daß eine Schwangerschaft, die vor dem Alter 25 — 30 Jahre auftritt, eine Schutzwirkung vor Brustkrebs hat.

Nur die erste, voll ausgetragene, frühe Schwangerschaft verleiht Schutz. Frauen, die ihre erste Schwangerschaft vor dem Alter von 18 Jahren erleben, haben ungefähr ein Drittel des Risikos von Frauen, die ihr erstes Kind nach 35 gebären. Unterbrochene Schwangerschaften (einschließlich spontane Fehlgeburten) bieten keinen Schutz und erhöhen in Wirklichkeit das Risiko von Brustkrebs.

Kinderlose Frauen haben ein erhöhtes Krebsrisiko gegenüber Frauen mit Kindern.

Bei Frauen, denen vor dem Alter von 30 Jahren die Eierstöcke entfernt wurden (Oophorektomie), ist die Gefahr für Brustkrebs wesentlich verringert.

Die Schutzwirkung einer frühen Eierstockentfernung wird durch die Verabreichung von Östrogen umgekehrt.

Die Behandlung von Männern mit Östrogen wegen eines Prostatakrebsleidens oder nach einer transsexuellen Operation steht in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs.

Industrielle Schadstoffe mit einem starken Östrogeneffekt, sogenannte Xeno-Östrogene, werden als um sich greifende Umweltgefahr und als ein Faktor für das Auftreten von Brustkrebs angesehen.

Nahrungsfett und Hormone

Eine fettreiche Ernährung erhöht des Serumöstrogen, das weibliche Geschlechtshormon. Man nimmt an, daß erhöhtes Blutserumöstrogen Brustkrebs begünstigt. Bei Vegetarierinnen mit einer Fettaufnahme von 30 Prozent ist das Östrogen allerdings nicht merklich niedriger als bei Frauen mit gemischter Nahrungsaufnahme, die 40 Prozent ihrer Kalorien aus Fett beziehen. Eine Reduktion der Nahrungsfette auf 20 Prozent der Gesamtkalorien scheint zielführender. Durch eine solche Herabsetzung gelang es, bei prämenopausalen Frauen den Östrogenspiegel zu senken. (Boyer)

Gesättigte Fette erhöhen das Risiko für Krebs in Zusammenhang mit Geschlechtshormonen Internationale epidemiologische Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen tierischem Eiweiß in der Nahrung und allen vier Krebsarten, die in Beziehung stehen zu den Geschlechtshormonen: Brust-, Eierstock- und Endometriumkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern. In verschiedenen Ländern besteht ein bedeutender Zusammenhang zwischen der Sterblichkeitsrate aufgrund von Brust- oder Prostatakrebs und dem Anteil an tierischen Fetten in der Nahrung. Die Sterblichkeitsrate aufgrund dieser Krebsarten ist am höchsten in Nordeuropa und in den Nationen mit einer großen Bevölkerung nordeuropäischen Ursprungs. Diese Menschen verbrauchen die größten Mengen an gesättigten Tierfetten.

Mittelwerte der Sterblichkeitsrate werden in den südeuropäischen und lateinamerikanischen Ländern beobachtet, in denen eine mittlere Menge an gesättigten Fetten gegessen wird. Der Ferne Osten, wo der Verbrauch von tierischen Fetten niedrig ist, weist die niedrigste Sterblichkeitsrate für Brust- und Prostatakrebs auf.

Nahrungsfette könnten eine direkte Wirkung auf die Aktivität der Geschlechtshormone ausüben, oder indirekt über Prostaglandine und den Stoffwechsel wirken. Menge und Art des Fettes in unserer Nahrung beeinflussen unsere Hormone, besonders den Spiegel von Prolactin, Östrogen und Testosteron. (Hill) Eine Nahrung, die reich an tierischen Fetten ist, begünstigt das Wachstum von hormonproduzierenden Bakterien im Dickdarm. Auch starkes Übergewicht, das üblicherweise das Ergebnis einer fettreichen Ernährung ist, wirkt auf den Hormonspiegel im Körper.
Gesättigte Fette steigern den Cholesterinspiegel im Blut. Cholesterin ist die Vorstufe aller Hormone. Ungefähr 1000 Milligramm gesättigter Fette haben die gleiche Wirkung auf den Blutcholesterinspiegel wie 25 Milligramm Nahrungscholesterin. Gesättigte Fette fördern auch eine verstärkte Blutgerinnung, die das Auftreten von Herz- und Schlaganfällen, Gangrän, Lungenembolie, Thrombosen, Hämorrhoiden und Blutgerinnsel in den Blutgefäßen der Beine begünstigt. (Dyerberg, O’Brian)
Bei Frauen treten mit an Tierfetten reicher Ernährung häufig die folgenden Veränderungen auf

  1. Das Einsetzen der Reife bei jungen Frauen erfolgt früh.
    Mädchen mit fettarmer Ernährung beginnen ihren Menstruationszyklus ungefähr im Alter von 16 Jahren; Mädchen mit fettreicher Ernährung beginnen mit 12 oder früher.
  2. Das Klimakterium erfolgt bei hohem Fettanteil ungefähr um vier Jahre später (mit 50 Jahren im Gegensatz zu 46 Jahren).
  3. Die Regelblutungen erfolgen in größerem Abstand zueinander, dauern länger und sind schmerzvoller und stärker bei einer großen Zufuhr von Fetten.
  4. Ein erhöhter Spiegel dieser gebildeten Hormone könnte als eine Ursache für Brustkrebs angeführt werden.

Fettreiche Ernährung bewirkt auch bei Männern hormonelle Veränderungen und eine frühe Reife, doch sind die Wirkungen nicht ganz so offensichtlich. Es könnte interessant sein, über die Auswirkungen einer solchen frühzeitigen Entwicklung des sexuellen Verlangens und der Fortpflanzungsfunktionen bei Kindern auf unsere Gesellschaft zu spekulieren.

Auswirkungen von Medikamenten und Ernährung auf Östrogen
Grapefruit erhöht den Östrogenspiegel

Eine schwedische Studie zeigte, daß im Grapefruitsaft entdeckte Substanzen, insbesonders Flavonoid-Glycoside, mit dem Stoffwechsel von Östrogen und anderen Steroiden zusammenwirken. Nach Verabreichung von Grapefruitsaft stieg der Spitzenwert der Östronkonzentrationen (zwischen 2-6 Stunden nach der Tabletteneinnahme) bei ovariektomierten Frauen nach einer einzigen oralen Dosis von 2 mg mikronisiertem 17 Beta-Östradiol signifikant an. Kombiniert gemessenes Östrogen (d.h. Östradiol und Östron) stieg ebenfalls signifikant an.

Diese Studie bewies, daß Grapefruitsaft den Stoffwechselabbau von Östrogenen steigern und die bioverfügbaren Mengen von 17 Beta-Östradiol und seines Metaboliten Östron erhöhen kann, vermutlich durch oxydativen Abbau von Östrogenen. Dieses Zusammenwirken mit Nahrung könnte ein Faktor sein für die individuellen Schwankungen von 17 Beta-Östradiol, Östron und Östriol in den Serumkonzentrationen nach Verabreichung von 17 Beta Östradiol an Patienten. (Schubert)

Ascorbinsäure und Acetaminophen erhöhen Östrogen

Die Östrogenkonzentrationen können durch Ascorbinsäure (Vitamin C) und durch Acetaminophen, die mit Östrogen an der Darmwand konkurrieren, gesteigert werden. Theoretisch können Probleme auftauchen, wenn diese Substanzen plötzlich abgesetzt werden. (Shenfield)
Antihistaminika senken das Östrogen, jedoch nicht das Progesteron
Seldane® (Freiname Terfenadin) ein rezeptfrei erhältliches Antihistaminikum zur Minderung von Allergiesymptomen, zeigte eine senkende Wirkung auf den Östrogen- und Progesteronspiegel. Histamin hat einen direkten stimulierenden Effekt auf die Steroidproduktion des Körpers.

In einem Versuch an der Frauenuniversitätsklinik in Tübingen wurde die Produktion von Progesteron und Östradiol sowohl bei Vorhandensein als auch bei Fehlen von Histamin und Terfenadin gemessen. Histamin stimulierte eine dosisabhängige Steigerung der Östradiolsekretion. Diese Reaktion wurde spezifisch durch das Antihistaminikum Terfenadin blockiert. Die Progesteronproduktion als Reaktion auf die Histaminstimulierung war unabhängig von der Dosis. Diese Wirkung könnte eine physiologische Rolle im Menstruationszyklus spielen. (Bodis)
Aus dieser Information kann man folgern, daß eine AntihistaminikaMedikation wie Seldane® die Wirksamkeit von Verhütungspillen herabsetzen oder in das hormonelle Gleichgewicht
eingreifen, und möglicherweise zu Menstruationsstörungen beitragen könnte.

Antibiotika verringern die Wirksamkeit von oralen Kontrazeptiva

Die Wirksamkeit von oralen Kontrazeptiva kann durch verschiedene Medikamente beeinflußt werden. Die Archives of Dermatology (März 1994) veröffentlichte einen Brief mit dem Titel „Häufigkeit von Schwangerschaften bei Aknepatienten bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika und oralen Kontrazeptiva” (London) Dieser Brief enthüllt das Ausmaß der damit zusammenhängenden Probleme.
Eine beeinträchtigte Wirksamkeit von oralen Verhütungsmitteln führt zu Zwischenblutungen oder zur Schwangerschaft. Die Wirksamkeit könnte durch eine Beeinträchtigung ihres enterohepatischen Kreislaufs verringert werden. Dies könnte zurückzuführen sein auf eine Absorption von Östrogenkonjugaten oder auf eine unzureichende Darmflora. Breitspektrumantibiotika wie Ampicillin oder Neomycin zerstören ohne Unterscheidung Bakterien im Körper, nicht nur diejenigen, welche die Infektion oder die Störung verursachen. (Bolt) Ohne eine gesunde, normalerweise vorhandene Darmflora ist die Verdauung und Aufnahme alles andere als optimal.

In der Regel werden Östrogene (nicht jedoch Progesteron) in der Leber verstoffwechselt und anschließend wieder in der Kreislauf eingebracht. Antibiotika könnten diesen Vorgang stören, indem sie den Plasmaspiegel der aktiven Östrogenhormone senken. Es ist nicht sicher, ob dies für alle Frauen oder nur für eine Untergruppe zutrifft. Wirkstoffe gegen Pilze können ebenfalls den Stoffwechsel von Östrogen behindern und seine Plasmakonzentrationen erhöhen. Orale Verhütungsmittel können auch den Stoffwechsel oder die Aktivität anderer therapeutischer Mittel stören. Orale Kontrazeptiva können den Stoffwechsel von anderen Medikamenten
bewirken, die glucuronidiert werden, einschließlich mancher Benzodiazepine (wie z.B. Valium®) oder Analgetica. Die klinische Bedeutsamkeit dieser Art von Zusammenwirken ist auch unbekannt.
(Shenfield)

Ein Wort zu Verhütungspillen

Verhütungmittel, die eine Kombination von unterschiedlichen Mengen synthetischen Östrogens und Progesterons enthalten, hemmen die Bildung natürlicher Hormone. Sie wirken durch eine Unterdrückung der normalen Zusammenarbeit der Geschlechtshormone und der Hypophyse. Die Verwendung von Verhütungspillen bewirkt mehr als eine unnatürliche Deregulierung der Hormone:

Kontrazeptiva erhöhen die Triglyceride, oft bis zu einem abnormalen Niveau. Regelmäßig eingenommene Verhütungsmittel erhöhen die Gefahr eines Schlag- oder Herzanfalles, weil sie alle anderen Lipide bis zu 30 Prozent und mehr steigern. Die Pille ist bewiesenermaßen und wie allgemein anerkannt ein Entstehungsfaktor bei zerebrovaskulären und Herzerkrankungen. Sie erhöht das Risiko für manche Krebsformen, bewirkt eine lange Reihe von Ernährungsproblemen und steht stark im Verdacht, eine Ursache für Diabetes zu sein.

Manche Kombinationen von Progesteron und Östrogen sind schlimmer als andere. Norethidron-Ethynodiol-Diacetat und Nestrarol erhöhen die Triglyceride und senken das Cholesterin. (Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit) Wenn Sie einen hohen Cholesterinwert oder andere erhöhte Lipide haben, sollten Sie keine oralen Kontrazeptiva verwenden. Wenn Ihr Blutdruck die Normalgrenze bereits übersteigt, könnte eine Verhütungsmedikation ihn weiterhin steigen lassen.

Frauen, welche Verhütungspillen verwenden, leiden öfters an Scheidenentzündungen. Man nimmt an, daß die Pille eine durch normale Hormone bewirkte Schleimhautbildung hemmt, welche eine Infektion verhindern würde. (Lee) (DHEA verstärkt diese Schleimhaut)
Wenn die Pille so gefährlich ist, warum nehmen so viele Frauen sie dann immer noch?

Unglücklicherweise werden zum Großteil die schlechten Auswirkungen der Verhütungspillen (und anderer synthetischer Hormonanaloge und vieler Medikamente) durch die medizinischen und pharmazeutischen Vereinigungen herabgespielt. Das ist bequem, und viele sind einfach schlecht informiert. Die Ärzte warnen die Frauen nicht vor den Möglichkeiten von Scheidenentzündungen, Blutgerinnseln und Schlaganfällen oder sogar vor der Möglichkeit des Todes.

Natürliche Hormonsubstitutionstherapie und DHEA

Die Menopause steht in Zusammenhang mit einer Verringerung des DHEA-Spiegels. In einer Studie betrug der durchschnittliche Plasmaspiegel von DHEA bei Frauen vor der Menopause 542, bei Frauen nach der Menopause 197 und lediglich 126 bei Frauen, denen die Eierstöcke operativ entfernt worden waren. (Monroe) In einer Gruppe von Frauen zwischen 55 und 85 Jahren gab es eine bedeutsame Verbindung zwischen dem Serumspiegel von DHEAS und der Knochendichte der Wirbelsäule. (Wild) Frauen mit einem höheren DHEA-Spiegel wiesen eine höhere Knochendichte auf als jene mit einem niedrigen DHEA-Spiegel.

Bei jungen Frauen sind die Eierstöcke verantwortlich für 50 Prozent der Androgenproduktion, der Rest stammt aus einer Umwandlung von DHEA. Mit zunehmendem Alter bleibt der Eierstock trotz Östrogenverlust in der Lage, Androgene zu synthetisieren. Die klinische Östrogensubstitution trägt allerdings nicht zur Wiederherstellung des DHEA-Spiegels bei; somit ist es naheliegend anzunehmen, daß die ovarielle Funktion eine östrogenunabhängige Rolle bei der Regelung der DHEA-Produktion
erfüllt. (Cumming) Das Entfernen der Eierstöcke erwies sich als bedeutsam für die Verstärkung der altersbedingten Abnahme des DHEA-Spiegels. Diese ist jedoch wahrscheinlich ein Zeichen von Veränderungen in den Nebennieren. Die Tragweite dieser Feststellung legt nahe, daß die anderen Androgene, deren Spiegel trotz Alterung ziemlich stabil ist, eine mehr psychologische Bedeutung haben für die Erhaltung eines jugendlichen Überlebens, die über ihre Rolle als Sexualsteroide hinausgeht.

Hormonsubstitutionstherapie nach der Menopause

Eine neuere Studie mit postmenopausalen Frauen kam zu der Folgerung, daß DHEA eine Östrogentherapie unterstützt. DHEA schützt gegen Neoplasie, Osteoporose und Herzerkrankungen, und DHEA sollte wirksam sein in der Behandlung der Funktionsabnahme infolge der Menopause. (Buster) Orale Gaben von zusätzlichem DHEA erwiesen sich als sehr wohltuend. Gesunde Frauen, denen DHEA verabreicht wurde, wandeln dieses rasch in Östrogene um und bewirken dadurch eine vorübergehende Erhöhung des Spiegels um 300-500 Prozent.

Auch der Testosteronspiegel steigt vorübergehend um 300-400 Prozent.
Diese Wirkungen treten nur dann auf, wenn der Körper eine solche Umwandlung benötigt. Daher ist zusätzliches DHEA nicht schädigend und weit sicherer als die Einnahme von synthetischen Hormonen oder Steroiden. Dr. Joel Hargrove untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit von „natürlichem” Östradiol (E2) und Progesteron bei Frauen in der Menopause, die mittlere bis schwere Symptome aufwiesen, im Vergleich zu Frauen mit synthetischen Analogsubstanzen. Er fand die folgenden Ergebnisse:

  • Die Östrogene stiegen in beiden Gruppen signifikant von der Grundlinie an.
  • Progesteron nahm bei der natürlichen Gruppe signifikant über die Grundlinie hinaus zu, veränderte sich jedoch nicht bei der synthetischen Gruppe.
  • Bei allen Frauen auf E2 und Progesteron ergab sich eine Abnahme des Gesamtcholesterins und eine Zunahme des HDLCholesterins.
  • Jene mit synthetischen konjugierten Östrogenen und Progesteronacetat zeigten keine wesentlichen Veränderungen von der
    Grundlinie beim Gesamtcholesterin; sie hatten jedoch eine Zunahme beim HDL (Lipoproteine niedriger Dichte) Cholesterin.
  • Nach 6 Monaten kamen in der E2- und Progesterongruppe keine Gebärmutterblutungen mehr vor. Bei vier von fünf Frauen mit synthetischen Substanzen dauerten regelmäßige Entzugsblutungen während der gesamten Studiendauer an, es kam jedoch zu keiner Entwicklung von Endometriumzellen.

Diese Studie belegte, daß die tägliche Verabreichung einer Kombination von mikronisierten E2 und Progesteron bei Frauen in der Menopause zu einer symptomatischen Verbesserung mit minimalen Nebenwirkungen, einem verbesserten Lipidprofil und Amenorrhö ohne abnormale Wucherung von Endometriumzellen führt. (Hargrove)

DHEA und Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft wird DHEA sowohl vom fötalen als auch vom mütterlichen Stoffwechsel abgeleitet. Während der letzten Schwangerschaftswochen nimmt das mütterliche DHEA um ein Drittel ab, während die adrenale DHEAProduktion des Foetus steigt. Fötusmembranen oder die Plazenta spielen vielleicht eine Rolle im Stoffwechsel von DHEA. Versuche mit DHEA wurden angewendet bei dem Versuch, eine
Wachstumsverzögerung beim Foetus darzustellen. Eine Abnahme von DHEA in der Plazenta bei Frauen mit einer schweren Präeklampsie könnte die Abnahme des Plasma- und Urinspiegels von Östrogen bei Frauen mit eben diesem Problem erklären. Der DHEA-Spiegel ist bei Frauen mit zervikaler Reifung vor dem Einsetzen der Wehen erhöht.

DHEA und Haarwuchs

Die Rolle von DHEA beim Haarwuchs wurde mit Hirsutismus3 oder mit Haarausfall bei Frauen in Zusammenhang gebracht. Eine Verbindung zwischen dem Spiegel von DHEA und männlicher Kahlheit existiert bei jungen Männern. Das Haar enthält große Mengen von DHEA. Die hohen Konzentrationen von DHEA oder von Testosteronsulfat, die im Haar
gefunden wurden, entsprechen einer Funktion der anliegenden Schweißdrüsen, während vorgefundene freie Steroide von den Talgdrüsen abgeleitet werden. DHEA und AED könnten Schlüsselfaktoren sein, um dem durch das G-6-PD -Enzym verursachten

Haarausfall vorzubeugen.

Bei Patienten mit Hirsutismus führt die Unterdrückung der ACTH-Produktion mit Dexamethason zur Abnahme der Androgen/ DHEA-Produktion und zu einem verzögerten Haarwachstum. DHEA stimulierte den Haarwuchs bei Mäusen und Meerschweinchen, obwohl es bei längerer Verabreichung das induzierte Wachstum von „Nasenhaaren” blockierte.
Die Haut enthält die Enzyme, die erforderlich sind zur Umwandlung von DHEA in Dihydrotestosteron oder Testosteron. Als Beleg findet sich ein höherer Spiegel bei Patienten mit Akne. Es besteht eine Verbindung zwischen dem Spiegel von DHEA und den Androgenen und zwischen Akne und Behaarungsdichte bei Männern. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen männlicher Kahlheit und dem DHEA-Spiegel.

Während berichtet wurde, daß DHEA bei vielen Personen die Libido erhöht, lieferten klinische Versuche noch keinen endgültigen Beweis hierfür. DHEA ist in Diskussion hinsichtlich der weiblichen und männlichen Reproduktionsfähigkeiten und in bezug auf andere hormonabhängige Zustände wie Prostatakrebs oder Menopause. Letzeres wird mit einer Abnahme des DHEA-Spiegels in Zusammenhang gebracht. DHEA wird als eine mögliche sicherersicherere Alternative zu einer Hormonsubstitutionstherapie diskutiert.

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Bulk Zyklus 3

Sustanon+Dbol+Bolde+Testosteron
Cypionat+Deca+T3+Arimidex

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Alpha-Liponsäure bei Alzheimer-Demenz

Manchmal werden bei breiter Anwendung eines Arzneimittels ganz überraschend völlig neue Wirkungen entdeckt. Solche „erwünschten Nebenwirkungen” bedürfen dann der weiteren wissenschaftlichen Erforschung. Genau diese Situation liegt bezüglich der Wirkung von Alpha-Liponsäure bei Morbus Alzheimer vor: 1997 machten Ärzte in Hannover eine interessante Beobachtung bei einer Patientin, die seit Jahren an einer diabetischen Polyneuropathie litt. Sie stellten zusätzlich eine Alzheimer-Demenz fest, die sich entgegen jeglicher Erfahrung mehrere Jahre nicht
verschlechterte (Münch et al. 2000, Hager et al. 2001). Während die Ärzte zunächst ihre eigene Diagnose anzweifelten, fanden sie bald eine einleuchtende Erklärung dafür: Wegen der Polyneuropathie war die Patientin mit Alpha-Liponsäure behandelt worden, die vermutlich durch ihre antioxidative Wirkung die Schädigung von Gehirnzellen durch freie Radikale verhinderte.

Diese Einzelfallbeobachtung wird durch eine kleine Studie an zehn anderen Patienten gestützt, bedarf aber noch der wissenschaftlichen Bestätigung. Im Gehirn der Betroffenen bilden sich Eiweißverklumpungen, die sogenannten „amyloiden Plaques”, und das glykierte Amyloid – Beta – Protein, das Eiweiß in den Plaques, löst in bestimmten Gehirnzellen (Mikroglia und Astroglia) Abwehrreaktionen durch die Bildung freier Radikale aus (siehe Kapitel „Genschutz durch Alpha-Liponsäure — Steuerung des Transkriptionsfaktors NF-KB”). Diese überschießenden Reaktionen führen schließlich zu einer Zerstörung der Nervenzellen. Hinzu kommt noch ein alters- und stressbedingter Energiemangel, der sich hemmend auf die natürliche Fähigkeit der Nervenzellen zum Abfangen freier Radikale auswirkt.

Einen Hinweis darauf, dass freie Radikale eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit spielen, gibt die Tatsache, dass man bei betroffenen Patienten einen höheren Anteil oxidierter Lipide (Fette) im Gehirngewebe findet (Packer und Colman 2000). Da Alpha-Liponsäure die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, kann sie auch im Gehirn freie Radikale abfangen und direkt die Aktivität von NF-KB hemmen. Außerdem regeneriert sie Vitamin E und Koenzym Qjo, die beide der Fettperoxidation im Gehirn entgegenwirken. Zusätzlich ist Alpha-Liponsäure in der Lage, die Energieversorgung der Gehirnzellen (verbesserte Glukoseaufnahme und -verwertung) und die Produktion von Botenstoffen (Neurotransmittersynthese) zu verbessern (nach Münch et al. 2000). Sie kann also über mehrere Mechanismen das Fortschreiten einer Alzheimer Demenz beeinflussen und bremsen. Darüber hinaus gelang einer Mannheimer Forschergruppe (nach Packer und Colman 2000) der Nachweis, dass das Gedächtnis beziehungsweise Lernvermögen von Mäusen durch die Zufuhr von Alpha-Liponsäure enorm gesteigert werden kann.

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