Dehydroepiandrosteron

DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist eine steroidähnliche, durch die Nebennierenrinde abgesonderte Substanz, die reichlich vorhanden, jedoch nur ungenau erforscht ist. Sie zirkuliert im Blutstrom in tausendfach größeren Mengen als die beiden Sexualhormone Östrogen und Testosteron. Alle spezifischen Körperfunktionen dieser Substanz sind noch nicht endgültig klar.

DHEA ähnelt in der Struktur anderen Steroidhormonen (wie Östrogen, Progesteron, Testosteron), besitzt jedoch ein eigenes biologisches Wirkungsspektrum. DHEA kann in andere Hormone umgewandelt werden, einschließlich Östrogen, Testosteron und Cortison, doch es nicht einfach nur ein „Pufferhormon”, ein Vorrat, auf den die Nebennieren zurückgreifen können, um mehr von diesen anderen Hormonen zu produzieren. Wissenschaftler zeigten, daß die Zellen spezifische DHEA-Rezeptoren besitzen, deren einzige Funktion es ist, DHEA zu binden. Dies beweist, daß DHEA mehr als nur ein Pufferhormon ist und daß es im Körper eigene Funktionen erfüllt.

Mehr als 90 Prozent von DHEA wird vor der Zirkulation zu DHEA-Sulfat (DHEA-S) umgewandelt. DHEA-S kann zu DHEA rückverwandelt oder in andere Hormone umgewandelt werden, oder aber die Produktion von anderen Hormonen durch die Eierstöcke, die Hoden usw. stimulieren. DHEA und DHEA-S sind zum Großteil funktionell austauschbar. Es gibt einige grundlegende Unterschiede, die später angeführt werden.
Im Körper ist DHEA in größeren Mengen vorhanden als jedes andere Hormon. Der Spiegel ist am höchsten um das Alter von 21 Jahren herum und nimmt langsam mit den Jahren ab. Die Produktion von DHEA kann bis zum Alter von 75 bis zu 80-90 Prozent abnehmen.

Man weiß, daß DHEA in Östrogen, Testosteron, Progesteron, Cortison und in viele andere Steroidhormone umgewandelt wird oder deren Produktion bewirkt, wie sie der Körper braucht. In einem gewissen Sinne kann DHEA als eine Hormonvorstufe als „Mutterhormon” bezeichnet werden. Es wirkt auch als Pufferhormon, das mit anderen Hormonen zusammenwirkt. DHEA
kommt in hoher Konzentration im Gehirn vor. Viele seiner Wirkungen stehen in Zusammenhang mit dem Nervensystem, von dem das Gehirn den Kern darstellt. Dies könnte zu der Annahme führen, daß zumindest einige der Hirnfunktionen mit ihm zusammenhängen.

Anormale DHEA Muster im Körper begleiten mehrere Krankheitszustände und Funktionsstörungen, oder liegen ihnen zugrunde. Darunter chronische Depression, chronische Infektionen, Osteoporose, AIDS, Hypoglykämie, Über- und Unterfunktionen der Nebennierenrinde, Stressreaktionen, viele Krebsarten, Fettleibigkeit, Schilddrüsenunterfunktion und Alzheimer Krankheit.

Einige Fakten zu DHEA:

DHEA wird in Östrogen, Testosteron, Cortison und viele
andere Hormone umgewandelt oder stimuliert deren Produktion,
wenn sie der Körper braucht

Der Spiegel der DHEA-Produktion im Körper ändert sich in
Zusammenhang mit Stress, Fieber, plötzlich niedrigem Blutzucker
und Krankheitszuständen. Der DHEA-Spiegel ist niedriger
bei Rauchern als bei Nichtrauchern, und niedriger bei schweren
Trinkern als bei Nichttrinkern.

Sowohl Verhütungspillen als auch andere synthetische Hormone verringern DHEA.

Der Spiegel von Speichelsteroiden spiegelt genau den fluktuierenden
DHEA-Spiegel im Körper.

Die Konzentration von DHEA im Speichel beträgt etwa 0,1 Prozent seiner Konzentration im Plasma.

Männer produzieren ungefähr 31 mg DHEA pro Tag, Frauen ungefähr 19 mg.

Aufgrund seiner langsamen Ausscheidung über Leber und Nieren besitzt DHEA eine lange Halbwertszeit von 8 bis 11 Stunden.

Im Gehirn finden sich sehr hohe Konzentrationen von DHEA, welche denen in der Nebennierenrinde gleichkommen.

Abnormale DHEA Muster begleiten verschiedene Krankheiten und Störungen oder liegen denselben zugrunde.

Als Zusätze gibt es DHEA-S, welches rezeptpflichtig ist, und freies DHEA, das rezeptfrei erhältlich ist.

DHEA bietet einen alternativen Weg

DHEA ist eine Hauptader von etwa 10 verschiedenen Steroidhormonen, die mit Jugend zusammenhängen. Wir alle wissen, daß Frauen mit zunehmenden Alter an einer verminderten Östrogenbildung und Männer an einer herabgesetzten Testosteronproduktion leiden. Die Hormonersatztherapie, welche Frauen mit synthetischem Östrogen und Männer mit synthetischem Testosteron versorgt, scheint bei manchen, mit dem Altern verbundenen Problemen Erleichterung zu verschaffen. Da jedoch so viele verschiedene Hormone durch den Körper zirkulieren, bewirkt der Ersatz von nur einem oder zwei Hormonen ein Ungleichgewicht und es treten Nebenwirkungen auf.

Während sich bei Östrogen günstige kardiovaskuläre Effekte zeigten, üben Gestagene eine schädliche Wirkung auf die Blutlipide aus, indem sie LDL-Cholesterin erhöhen und HDL-Cholesterin herabsetzen. Ohne Gestagen steigt bei längerer Östrogentherapie das Risiko für Endometriumkrebs. Kurz, der Schlüssel ist das Gleichgewicht aller zirkulierenden Hormone. Auf lange Sicht fördert ein Ungleichgewicht Krankheit und Altern.
DHEA bietet einen alternativen Weg zu den Keimdrüsenhormonen wie Testosteron, Östrogen und auch Cortison. Es wird für mindestens 18 verschiedene Steroidhormone benötigt. Es ist selbstregulierend. Nur die notwendigen Hormone werden produziert. Wenn man sich das Flußdiagramm anschaut, sieht man, daß bei unzureichendem Progesteron die Hormonsynthese durch den alternativen DHEA-Weg stimuliert werden kann.

Zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstufe in der Testosteronund Östrogenbildung wurde in Mensch- und Tierstudien gezeigt, daß zusätzliches DHEA viele altersbedingte Symptome vermindert und bei Nagetieren die Lebensspanne dramatisch verlängert.
Dies kann zum Teil durch seine Auswirkungen auf die Hormonsynthese bedingt sein, doch besitzt DHEA auch zusätzliche biologische Eigenschaften.
DHEA wird derzeit eingehend als Behandlung gegen Übergewicht bei Frauen und hinsichtlich seiner Wirkungen gegen Krebs untersucht.

DHEA: Biologische und klinische Wirkungsweise

Im Körper wirkt DHEA durch die Steroide, welche es bildet, und auch unmittelbar durch seine eigenen Zellrezeptoren.

DHEA beeinflußt das gesamte endokrine System, indem es Enzyme hemmt oder aktiviert. Das heißt, es kann die Bildung von anderen Hormonen stimulieren, darunter von besonderer Bedeutung, die Bildung von Östrogen durch die Eierstöcke und von Testosteron durch die Hoden.

DHEA zeigte in vielen ausführlichen Studien ein breites Nutzenpotential hinsichtlich der Vorbeugung von Krebs und in bezug auf Tumorwachstum, Strahlung, Haut, Haar, Altern, Prolaktin, Schwangerschaft, Hochdruck, Schilddrüsenfunktion, Knochenwachstum sowie eine Wirkung auf Verhalten und Reaktionen
im Zentralnervensystem.

Antialterungseffekte von DHEA

DHEA ist dabei, sehr schnell als Antialterungs-Wunder des 21. Jahrhunderts bekannt zu werden. Es erreicht seine höchste Konzentration während der Pubertät und nimmt mit zunehmendem Alter des Körpers ab. Es wird für mindestens 18 verschieden Steroidhormone benötigt, die mit Jugend zusammenhängen, darunter Östrogen, Progesteron, Cortison und Testosteron. Die Spiegel dieser Hormone nehmen mit dem Alter ab. Studien zeigen, daß bei männlichen Personen injiziertes Testosteron (synthetisches, natürlich) tatsächlich dramatisch das biologische Alter und somit viele Alterssymptome herabsetzen kann. Das gleiche gilt für Frauen und Östrogen. So entstand die Therapie der Hormonsubstitution. Oder noch besser, die Einführung von DHEA. Große Aufregung wurde hervorgerufen, als Dr. Arthur Schwartz, ein Biochemiker an der Temple University, in den späten Achtzigerjahren Mäusen DHEA verabreichte und eine beachtenswerte Umkehr des Alterns beobachten konnte: alte Mäuse gewannen jugendliche Kraft zurück, und ihr Pelz erlangte wieder seine

frühere glatte und glänzende Struktur; beginnende Krebserkrankungen, natürlich auftretend oder durch künstliche Mittel hervorgerufen, verschwanden; fettleibige Tiere erreichten wieder Normalgewicht; die Immunreaktion wurde erhöht; und Tiere mit Diabetes zeigten drastische Verbesserungen. Die Jagd nach einer Patentversion des DHEA Moleküls begann, obwohl die ursprünglichen Substanzen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland patentiert worden waren.

DHEA übt eine vielfache Wirkung auf den Körper aus

DHEA wird durch den Körper in andere Hormone umgewandelt und agiert somit als ein Vorläufer oder eine Hormonvorstufe. DHEA wurde als „Pufferhormon” bezeichnet, das mit anderen Hormonen zusammenwirkt. DHEA steht am Beginn der Sexualsteroide sowie anderer zusätzlicher Hormone, die eine breite Vielfalt an physiologischen Funktionen erfüllen. Wenn der Spiegel von insbesondere dem Sexualhormon niedrig ist, kann DHEA dessen Bildung entweder durch die betreffende Drüse (Eierstöcke oder Hoden) oder durch Biosynthese stimulieren. Die vielfältige Wirkung dieses Hormons gründet auf der besonderen physiologischen Gegebenheit des Individuums. DHEA scheint in sehr verschiedenen Systemen gegen eine Vielfalt von Zielscheiben zu wirken, abhängig vom Zustand des Wirtes. DHEA reguliert Diabetes, Fettleibigkeit, Karzinogenese, Tumorwachstum, virale und bakterielle Infektionen, Stress, Schwangerschaft, Hochdruck, die Einheit von Collagen und Haut, Müdigkeit, Depression, Gedächtnis und Immunreaktionen.

Die bekannten Wirkungen von DHEA umfassen:
Reguliert Hormone durch spezifische oder unspezifische Hormonrezeptoren
Hemmt ein antiproliferierendes Enzym, G-6-PD
Erhöht den Fettstoffwechsel durch Thermogenese
Setzt den Essensdrang herab, möglicherweise durch seine Wirkung auf Insulin
Vermindert Stress
Stimuliert T-Lymphozyten /steigert die Produktion von Interleukin
Anti-Osteoporose Wirkung/verbessert die Kalziumresorption
Anti-entzündlich

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Definitionsphase Zyklus 2 – Ambitionierter Freizeit-und Hobby Bodybuilder

Testosteron Propionat+Halotestin+Bolde+Testosteron
Enantat+Clenbuterol+T3+Arimidex

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CHRYSIN

Führende Wissenschaftler haben erst vor kurzem eine Gruppe von chemischen
Substanzen identifiziert, die man als „Umwelt-Östrogene” bezeichnet, und
die man für die verminderte männliche Spermienproduktion verantwortlich
macht. Dabei handelt es sich u.a. um PCB’s, Endosulfate, Atrazine oder
Polycarbonat Plastik. Obwohl diese Chemikalien auf den ersten Blick exotisch
anmuten mögen, ist Ihnen doch ein jeder von der Geburt bis zum Tod täglich
ausgesetzt.

Östrogene sind wichtig für die weibliche Fortpflanzung, für die Entwicklung
der weiblichen Geschlechtsmerkmale und für die Bildung von Knochensubstanz.
Doch ein zuviel an Östrogen hat für den Sportler negative Auswirkungen…
„Die folgende Information könnte zu den wichtigsten gehören, die ich Ihnen
je zukommen haben lasse. Ihre Umsetzung wird den männlichen Körper
tiefgreifend von der Pubertät bis zum Tode beeinflussen. Indem man den
Östrogenspiegel beim Mann auf natürliche Weise verändert, können sowohl
ein größeres Längenwachstum in der Pubertät als auch ein um bis um 30%
erhöhter Testosteronspiegel erzielt werden. Außerdem kann der schon im
Erwachsenenalter eintretende Rückgang des Testosteronspiegels hinausgezögert
werden.” so Dan Duchaine, amerikanischer Steroid Experte.

Der in den USA sehr bekannte Daniel Duchaine spielt hier auf Chrysin, einen
weiteren relativ jungen Pflanzenextrakt an, dem er eine positive Wirkung auf
den Hormonstoffwechsel zuschreibt: Chrysin soll zu einer verminderten
Konvertierung von Testosteron in Östrogen und damit zu einem niedrigeren
Östrogenspiegel im Körper führen. (Vielleicht ist es dennoch gut zu wissen,
daß Duchaine selbst ein Supplement mit dem Namen Flavone X (Chrysin)
vermarktet…)

Bei der Konvertierung von Testosteron zu Östrogen handelt es sich um einen
natürlich im Körper ablaufenden Vorgang, den man auch als Aromatisierung
bezeichnet. Je nach Individuum wird dabei mehr oder weniger Testosteron in
Östrogen umgewandelt. Die Höhe des Östrogenspiegels ruft jedoch eine
Reihe von Wirkungen im Körper hervor und beeinflußt so auch die sportliche
Leistungsfähigkeit. Wie und in welchem Ausmaß die Aromatisierung stattfindet,
hängt von mehreren Faktoren ab.

Auf direktem Weg synthetisiert der männliche Körper lediglich unbedeutende
Mengen an Östrogenen. Das im männlichen Körper vorkommende Östrogen
stammt fast ausschließlich aus dem Aromatisierungsprozess. Dabei wird das
in den Hoden produzierte männliche Geschlechtshormon Testosteron in einer
Art Abbauvorgang zu Östrogen konvertiert. Wie „effizient” dieser Vorgang
abläuft, hängt dann sehr stark vom Individuum ab. Manch einer weist von
Grund auf höhere Östrogenspiegel auf, wobei dessen Körper schon bei mittleren
Testosteronspiegeln viel Testosteron in Östrogen umwandelt. Bei diesen
Athleten macht sich die hohe Aromatisierungstendenz vor allem dann
bemerkbar, wenn der Testosteronspiegel erhöht ist, wie dies etwa bei der
Verwendung von anabolen Steroiden oder Prohormonen der Fall ist.
Eine weitere Einflußgröße stellen Umweltöstrogene dar, wie sie beispielsweise
in vielen Kosmetika enthalten sind. Relativ hohe Östrogenspiegel sind bei
der Frau für deren (im Vergleich zum Mann) weichere und feinporigere Haut
verantwortlich. Aus diesem Grund werden von der Kosmetikindustrie in vielen
ihrer Produkte Substanzen verwendet, die in ihrem Aufbau und in ihrer
Wirkung dem Östrogen ähneln. Diese werden durch die Haut aufgenommen
und führen zu höheren Östrogenspiegeln, welche allerdings nicht gerade
förderlich für die Leistungsfähigkeit sind. Ganz im Gegenteil…

Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, daß es durch hohe Östrogenspiegel zu
einer erniedrigten Testosteronproduktion kommt. Wie alle anderen Hormonspiegel
wird auch der Testosteronspiegel über Regelkreise gesteuert. Dieser
sieht ungefähr wie folgt aus:

1. Der Hypothalamus produziert GnRH (Gonadotropin Releasing Hormon)
2. Dies führt zu einer Anregung der Gonaden
3. Die Gonaden produzieren FSH und LH.
4. Dies führt zur Anregung der Hoden.
5. Diese produzieren Testosteron.
6. Testosteron wird dann zum Teil zu Östrogen konvertiert.
7. Östrogen blockiert die Produktion von GnRH im Hypothalamus.

Damit wird offensichtlich in welcher Weise Chrysin wirkt: Die Aromatisierung
von Testosteron wird gebremst (6), wodurch es letzten Endes zu einer erhöhten
Produktion von Testosteron kommt (5) Durch die geringere Aromatisierungsrate
kommt es zu einem erniedrigten Östrogenspiegel. Das bedeutet für
den Athleten eine schnellere Regeneration, ein gesteigertes Wohlbefinden und
mehr Kraft bei einem gleichzeitig niedrigerem Körperfettgehalt.
Die durch Chrysin hervorgerufene Erhöhung des Testosteronspiegels ist
jedoch deutlich niedriger als die Wirkung von Prohormonen wie Androstendiol
oder Norandrostendion. Für den Fall jedoch, daß beim Athleten eine
relativ hohe Aromatisierungstendenz vorliegt, und der Östrogenspiegel
dementsprechend hoch ist, kann durch die Verwendung von Chrysin eine
sehr wohl spürbare Wirkung hervorgerufen werden. Diese zeigt sich dann in
einer schnelleren Erholung, in einer verbesserten Stimmungslage und einer
gesteigerten Trainingsmotivation.

Die wenigsten Athleten erkennen es jedoch, wenn Probleme bezüglich des
Hormonhaushaltes auftreten: Trotz intensiven Trainings und immer wieder
durchgeführter Gewichts (Fett-) Reduktionsphasen bekommt ihr Äußeres nie
jene austrainierte Optik, wie sie für den Athleten typisch ist. Obwohl Training
und Ernährung stimmen, bleibt der Körperfettanteil doch immer ein paar
Prozentpunkte zu hoch. Bei einem Blick in den Spiegel stellt der Athlet dann
fest, daß die Haut einfach noch zu dick ist und die Konturen der Muskulatur
zu schemenhaft sind. Schuld daran ist selten der Stoffwechsel. Dieser wird ja
durch extensive Fettverbrennungseinheiten entsprechend hoch gehalten.
Anders sieht es dagegen bei den Hormonspiegeln aus: Es existieren etliche
wissenschaftliche Studien, die alle zu dem gleichen Ergebnis kamen:
Trainingseinheiten von über einer Stunde Dauer führen zu einem signifikanten
Absinken des Testosteronspiegels, Dabei kann die Lösung für den
Radrennfahrer kaum lauten sein Training zu verkürzen. Auf der anderen Seite
ist allerdings die Höhe des Testosteronspiegels, bzw. des Östrogenspiegels nicht
nur für die Optik, sondern auch für die sportliche Leistungsfähigkeit von entscheidender
Bedeutung (siehe Testosteron).

Wer einen niedrigen Östrogenspiegel hat, der tut sich nicht nur leichter Fett
abzubauen, sondern sein Äußeres verbessert sich fast schlagartig: Östrogen
ist dafür verantwortlich, daß Wasser subkutan (unter der Haut) gespeichert
wird. Haben sie sich schon einmal gewundert, warum in entsprechenden
Diätratgebern immer zu lesen ist, daß 1 Kilogramm Fettgewebe beim Mann
etwa 9000 Kcal gespeicherter Energie beinhaltet, während es bei der Frau
nur 7000 kcal sind? Verantwortlich dafür ist der höhere Östrogenspiegel und
die dadurch erhöhte subkutane Wasserspeicherung bei der Frau: Je mehr
Wasser im Unterhautfettgewebe enthalten ist, desto weniger Fett kann
logischerweise enthalten sein und desto geringer ist der Energiegehalt.
Je höher der Testosteronspiegel bei einem gleichzeitig niedrigem Östrogenspiegel
ist, desto härter und austrainierter erscheint der Athlet.

Für den hart trainierenden Leistungssportler ist es somit keine gute Strategie,
die Trainingsumfänge bei gleichzeitiger Kalorienrestriktion noch weiter zu
erhöhen. Es würde dadurch nur zu einem weiteren Absinken des Testosteronspiegels
kommen. Weit sinnvoller ist es da schon, sich Gedanken um seinen
Hormonhaushalt zu machen und im Bedarfsfall das Training auf mehrere
tägliche Einheiten aufzuteilen, da kurze intensive Einheiten zu einem Anstieg
des Testosteronspiegels führen.

Interessant wird die Verwendung von Chrysin, wenn der Athlet Prohormone
(vor allem Androstendion oder Androstendiol) verwendet, durch die es zu
einem erhöhten Testosteronspiegel kommt. Höhere Testosteronspiegel führen
immer auch zu einer verstärkten Aromatisierung. Der daraus entstehende
erhöhte Östrogenspiegel führt zu einer verminderten Sekretion von LH und
FSH. Wie bereits bei Androstendion und Androstendiol beschrieben, handelt
es sich bei LH und FSH um zwei Gonadenhormone, die für die Umwandlung
der beiden Prohormone in Testosteron von entscheidender Bedeutung sind.
Je höher der LH/FSH-Spiegel ist, desto mehr Testosteron kann der Körper aus
Androstendion und Androstendiol bilden. Aus diesem Grund findet sich
Chrysin auch in zahlreichen Prohormon-Stacks wieder.

Wer eine kombinierte Anwendung von Prohormonen und Chrysin in
Erwägung zieht, sollte beachten, daß im Gegensatz zu Androstendion und
Androstendiol bei Norandrostendion/-diol die Konvertierung in Nandrolon
relativ unabhängig von den beiden Gonadenhormonen abläuft.
Auch für den Fall, daß sich der Athlet für den Einsatz anaboler Steroide entscheidet,
kann Chrysin helfen. Vor allem bei der Verwendung von Steroiden
wie Testosteron, Ganabol oder Dianabol kommt es (je nach Athlet) zu einer
mehr oder minder ausgeprägten Aromatisierung und damit zu höheren
Östrogenspiegeln. Die Anwendung von Chrysin hat nun zwei Vorteile für den
Athleten: Zum einen kommt es durch den niedrigeren Östrogenspiegel nicht
zu einer vermehrten Fettanlagerung. Zum anderen bleibt die durch hohe
Östrogenspiegel hervorgerufene Reduzierung der körpereigenen Testosteronspiegel
zumindest teilweise aus. Bei der Verwendung von anabolen
Steroiden kommt es (selbst in niedrigen Dosierungen) fast ausnahmslos zu
einer erniedrigten Eigenproduktion von Testosteron. Da die im Ausdauersport
verwendeten Dosierungen relativ niedrig sind, macht sich die Verminderung
der körpereigenen Testosteronmenge (und damit auch der dem Körper zur
Verfügung stehenden Gesamt-Testosteronmenge) oft durch einen Leistungseinbruch
bemerkbar. Um diesem zu entgehen, wird von den meisten
Athleten je nach Präparat innerhalb der ersten 3 bis 6 Wochen nach
Anwendungsbeginn die Dosis erhöht. Mit höheren Dosierungen steigen
allerdings auch die Nebenwirkungen. Außerdem kommt es zu einer weiter
verminderten Eigenproduktion an Testosteron. Dies kann soweit führen, daß
beim Absetzen der Medikamente der Einsatz von HCG (Human Chorion
Gonadotropin) und/oder Clomiphen angesagt ist. (Diese beiden Medikamente
führen zu einer Anregung der Eigenproduktion (siehe HCG).

Mit Chrysin hat der Athlet nun die Möglichkeit, hier eine natürliche Substanz zu
verwenden und auf den Einsatz von HCG und/oder Clomid zu verzichten.
Von vielen Athleten wird zu dem gleichen Zweck der Wirkstoff Mesterolon
eingesetzt. Das unter dem Handelsnamen Proviron bekannte Medikament
hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Proviron ist ein nahezu reines
Androgen. Dadurch kommt es zu einer Rezeptorkonkurrenz zwischen den
verwendeten Steroiden und Mesterolon, was zur Folge hat, daß sich die
Wirkung der Steroide abschwächt. Da Chrysin auf völlig andere Weise arbeitet,
tritt hier dieses Problem nicht auf. Chrysin führt zur Bildung von Protodioscin
und Furostanol, zweier Substanzen, welche die Aromatisierung hemmen. Die
Steroidrezeptoren bleiben durch die Anwendung von Chrysin unbeeinflußt.
Über Chrysin gibt es bislang nur wenig wissenschaftliche Studien. In dem einzigen
zitierten Fall kamen die Forscher zu dem Ergebnis, daß durch
Chrysin der Serumtestosteronspiegel um 30% angehoben werden kann.

Die Präparate:
Boyonics-Pinnacle (USA), Chrysinex 250
250 mg Chrysin, 50Kapseln
HiTec (GBR), Chrysin
250 mg Chrysin, 60 Kapseln
Maximuscle (GBR), Diandro-3
100 mg Androstendiol, 50 mg Chrysin, 75 mg 3-indol Carbinol, 60 Kapseln
OSMO (USA), Chrysin
250 mg Chrysin, 60 Kapseln
Prolab (USA), Chrysin Androtesten
60 Kapseln

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Lean Bulk / Saubere Massephase Zyklen und Kurplaene

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Koenzym Alpha-Liponsäure,

In Säugetierzellen ist die größte Menge der Alpha-Liponsäure an Proteine gebunden. Das hat seinen Grund, denn sie übernimmt in verschiedenen Enzymkomplexen die Rolle eines wichtigen Koenzyms. Unzählige chemische Prozesse in unserem Körper werden durch spezielle Eiweißmoleküle (Enzyme) gesteuert, ohne die die jeweilige Reaktion nicht ablaufen könnte.

Oft wird aber ein Koenzym (ein anderes Eiweiß) oder ein Kofaktor (beispielsweise ein Metallion) benötigt, um eine Reaktion zu starten. Besonders komplizierte Reaktionen werden von Multienzymkomplexen aus mehreren Enzymen und Koenzymen gesteuert. Bei einigen Enzymkomplexen ist auch die AlphaLiponsäure ein unverzichtbarer Bestandteil:

• Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex
• Alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex
• Aminosäure-Dehydrogenase-Komplex
• teilweise Ersatzfunktion für Koenzym A (CoA)

Zwei solcher Komplexe, die Pyruvat-Dehydrogenase und die Alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase, spielen eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung durch Zuckerabbau (Abbau von Glukose). Außerdem kann sie teilweise Funktionen des Koenzyms A übernehmen, das unter anderem beim Fett- und Glukoseabbau eine Rolle spielt. Glukose wird nämlich in mehreren Schritten (Glykolyse, Krebszyklus und Atmungskette) abgebaut und in Energie umgewandelt. Die genannten Enzymkomplexe und das Koenzym A sind Teil dieser Prozesse; Alpha-Liponsäure kann demnach den Zuckerabbau fördern.

Dies ist ein Mechanismus, über den sie sich positiv bei Diabetes mellitus auswirken kann. Auch beim Abbau verzweigter Aminosäuren fungiert die Alpha-Liponsäure als Koenzym.

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Recycling anderer Antioxidanzien

Eine wichtige Aufgabe der Alpha-Liponsäure im antioxidativen Netzwerk besteht in der Erneuerung der anderen Mitspieler. Stoppt Vitamin E in der Zellmembran beispielsweise die durch ein Lipidradikal drohende Kettenreaktion, wird es dadurch selbst zu einem Radikal oxidiert. Das heißt, ihm wird von dem freien Radikal ein Elektron entwendet. Dieses Elektron erhält Vitamin E von dem im Zytoplasma befindlichen Vitamin C zurück. Dieses wiederum wird anschließend durch die Dihydroliponsäure regeneriert, die dadurch ihrerseits zu Alpha-Liponsäure oxidiert wird. Letztere kann dann enzymatisch mit Hilfe des Enzyms Alpha-Ketodehydrogenase wieder in Dihydroliponsäure überführt werden.

Aber nicht nur Vitamin C ist dazu in der Lage, Vitamin E zu regenerieren. Es funktioniert auch umgekehrt, wie Wissenschaftler in den Labors von Dr. Packer herausfanden (Packer und Colman 2 000). Auch Glutathion kann Vitamin E und Vitamin C regenerieren und die Dihydroliponsäure ist wiederum in der Lage (neben Vitamin C) auch Glutathion zu erneuern. Das Koenzym Qio ist ebenfalls dazu fähig, Vitamin E zu recyceln. Die Fähigkeit der Alpha-Liponsäure, Vitamin C zu regenerieren, ist besonders für Diabetiker von großer Bedeutung. Vitamin C und Glukose werden nämlich über dasselbe Transportsystem (Carrier) in die meisten Zellen eingeschleust. Da diese Carrier bei Diabetikern — auf Grund des Überangebotes — dauerhaft von Glukose in Beschlag genommen werden, kommt es zu einem Vitaminmangel in der Zelle. Da Alpha-Liponsäure aber verbrauchtes Vitamin C wieder recyceln kann, kann einem solchen Mangel entgegengewirkt werden. Und tatsächlich wurde nachgewiesen, dass den Skorbutsymptomen, einer typischen Vitamin CMangelerscheinung, mit Alpha-Liponsäure entgegengewirkt werden kann (Pfaffly 2001).

In Laborversuchen konnte nachgewiesen werden, dass sinkenden Werten von Vitamin C und Glutathion durch die Zufuhr von Alpha-Liponsäure vor- Vitamin E ohne antioxidativen Schutz gebeugt werden kann Die Tatsache, dass Alpha-Liponsäure verbrauch- 6o % Glutathion recyceln kann, ist auch unter dem von Vitamin C Aspekt bedeutsam, dass die Substitution von Gluthion wird kaum vom Körper aufgenommen, da es schon abgebaut wird, bevor es die Zellen erreichen kann. In den Labors von Dr. Packer wurde aber festgestellt, dass man durch die Einnahme von Alpha-Liponsäure den Gehalt an Glutathion um 3o Prozent erhöhen kann. Nicht nur für die Regeneration verbrauchter Antioxidanzien sind Alpha Liponsäure/Dihydroliponsäure unentbehrlich. Die Dihydroliponsäure kann auch die Reparatur oxidierter Proteine unterstützen (Pfaffly 2001).

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On-Cycle- und Post-Cycle Therapie

Absetzen hilft gegen Medikamenten Resistenz

Wissenschaftlich gesehen kommt es immer irgendwann zu
einer Medikamenten Resistenz. Der Körper erkennt mit der
Zeit den Wirkstoff schneller und besser bei Dauergebrauch, er
macht seinen Job das Entgiften und entsorgen von
Fremdstoffen.

Ob es an der Reszeptorensättigung liegt ist bis heute noch
immer nicht bewiesen. Wahrscheinlicher ist es das der
Menschliche Körper genug Systeme hat um den Wirkstoff auf
verschieden arten aus dem System zu bringen.

Die kontinuierliche Wirkstoff Applikation erzeugt einen
Kumulationseffekt der in unterschiedlicher weise verarbeitet
wird. Das hat nicht mir der oft zitierten Spiegelschwankung zu
tun, vielmehr mit Hormonaktivitäten und dem gesamten
Hormonstoffwechsel, die Regulationsabläufe verlaufen im
Hintergrund.

Wer mehr über die genauen Abläufe wissen will, muss Bücher über Endokrinologie, Biochemie lesen und oder einige Vorlesungen an der Universität besuchen. Ein Absetzen von den Steroiden oder auch anderen Zusatzmedikationen in der beste Weg, für den Körper und für die weitere Verwendung von Steroiden. Die Pause ermöglicht es dem Körpersystemen zeit für eine ausreichende Erholung zu bekommen, alle Systeme wieder zu
regulieren, auch das ZNS wird dabei mal wieder aufgeladen! Ein Absetzen ist absolut notwendig, dies sollte jeder Athlet im Hinterkopf behalten.

On-Cycle-Therapie

Je nachdem welche Wirkstoffe und Dosierungen verwendet
werden, ist es notwendig zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Zum absoluten Standard sollte immer Omega 3 Fettsäuren,
Vitamin C und alle anderen Vitalstoffe gehören. HCG Hodenatrophie vermeiden oder verringern kann während der Kur HCG verwendet werden. Um eine Hodenatrophie zu beschränken oder ganz zu vermieden, ist es möglich in der Mitte des Cycle 5000 IU alle 5 Tage 2 Wochen lang zu spritzen. Das gleiche dann nochmals bei der Absetzphase in den letzten
zwei Wochen des Cycle.

Absetzen Post-Cycle-Therapie

Ein Absetzen ist nötig um das ganze System wieder vollständig
zu stabilisieren,

Clomid & Tamoxifen
Das Standard Programm zum Absetzen.
Testosteron Propionat 7 W Zyklus
Zink + Tribulus
Tribulus Terrestris mit 45-90% ist in einer Dosierung von
4000-8000mg täglich einzuwerfen.
Dieser Testosteronbooster hilft das LH-Hormon wieder in
Gang zu bekommen.
Hier folgen nun einige PCT als Anwendungsbeispiel:

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Androgene Rezeptoren

erhöhen für mehr Wirkung und mehr Muskelmasse

Eine Erhöhung der Androgenen Rezeptoren ist einfach und der
nutzen sehr groß. Folgende einfach Dinge sollte jeder mal nur Kenntnis nehmen, der mehr Muskelmasse will:

1) Muskelkonfusion, das Training und die Übungen oder den Split verändern, alle 4-6 Wochen bringt den Körper dazu die Androgenen Rezeptoren zu erhöhen.

2) Zink. 100-150mg Zink erhöht die Androgenen Rezeptoren

3) Tribulus Terrestris erhöht bei einer Dosierung von 4000mg-8000mg die Androgenen Rezeptoren

4) Yohimbin erhöht bei einer Dosierung von 10-30mg (max.8-12 verwenden) die Androgenen Rezeptoren

5) Clenbuterol und Salbuterol erhöht in der üblichen Dosierung die Androgenen Rezeptoren

6) Antiöstrogene erhöhen die Androgenen Rezeptoren.

7) Roter Ginseng (800-1500mg für 3 Monate, pro Tag) erhöht die Androgenen Rezeptoren

8) Ashwagandha (min. 600-1200mg mit 5%, pro Tag) erhöht die Androgenen Rezeptoren

9) Maca (min. 3000mg+ für 3-6 Monate, pro Tag) erhöht die Androgenen Rezeptoren

10) DHEA 50-100mg pro Tag erhöht die Androgenen Rezeptoren

11) L- Carnitin (1500mg-3000mg pro Tag) erhöht die Androgenen Rezeptoren

12) T3 im Bereich von 25-50mg

13) Vitamin D

14) Wachstumshormon Booster

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Der saubere Masseaufbau

Qualitaetsaufbau Stack & Lean Bulk Der Lean Bulk , der saubere Masseaufbau

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Hormone: ein Hauptindikator fiir das Altern

Der Spiegel der am häufigsten im Körper vorkommenden Hormonsubstanz, DHEA (Dehydroepiandrosteron) nimmt in einer klaren Linie mit dem Alter ab. Der DHEA-Spiegel erreicht seinen Höchstwert im Alter von 20 bis 25 Jahren, fällt nach der Menopause in zunehmenden Maße ab und schrumpft im Alter von 75 Jahren bis auf 10-20 Prozent seines Höchststandes.

Da der DHEA-Spiegel den Stress widerspiegelt, der sich im Laufe des Lebens aufbaut, ist DHEA auch ein Indikator für das Ausmaß, in dem der Körper Stress ausgesetzt ist. Mit zunehmendem Stress werden die Glucocorticoide erhöht, was gleichzeitig eine Verminderung von DHEA bewirkt. Andererseits hängen hohe DHEA-Spiegel mit dem verminderten Vorkommen von Erkrankungen der Koronararterien, mit Brustkrebs und Osteoporose zusammen. Das ist einleuchtend, da alle diese Altersstörungen mit einer übermäßigen Stressreaktion in Zusammenhang gebracht werden konnten. DHEA steht auch in Beziehung zu einem längeren Leben und zu herabgesetztem Todesausgang bei allen Erkrankungen im höheren Alter.

Bei Patienten, denen eine Operation bevorsteht, steigt der Hydrocortisonspiegel deutlich an; einen Tag nach der Operation bleibt er erhöht, zusammen mit einer leichten Erhöhung von DHEA. Zwei Wochen später ist der Hydrocortisonspiegel noch immer hoch, während DHEA gefallen ist. Damit wird die Theorie bestätigt, nach der DHEA durch Stress verringert wird.

Die logische Folgerung aus diesen Aussagen lautet, daß ein Körper Stress widerstehen kann, wenn der DHEA-Spiegel hoch bleibt, und daß das Altern durch weniger Stressreaktionen gebremst wird. Sind meditierende Menschen weniger vom biologischen Alterungsprozeß betroffen als andere? Vielleicht. Der DHEA-Spiegel von erfahrenen Meditationsanhängern wurde verglichen mit dem Spiegel von solchen Personen, die nicht meditieren. DHEA war höher bei den Ausübenden. Da höhere Spiegel von DHEA bei jüngeren Menschen auftreten, bewies dies, daß Meditieren den DHEA-Spiegel herabsetzt, was wiederum das biologische Altern vermindert.

Bei anderen Gruppen wiesen meditierende Männer über 40 Jahren 23 Prozent mehr DHEA auf, die Frauen 47 Prozent mehr. Die Studie besagt, daß diese Daten unabhängig waren von Eßgewohnheiten, körperlicher Tätigkeit, Alkoholkonsum und Gewicht, so daß diese Ergebnisse sehr signifikant sind. Der durchschnittliche DHEA-Spiegel der meditierenden Personen entsprach dem Spiegel von 10 bis 15 Jahre jüngeren Menschen.

Die gesamten Funktionen des Körpers werden durch Hormone
geregelt, die in unserem Blut zirkulieren. Viele Faktoren wie
Stress, Rauchen, Alkohol usw. beeinflussen die Hormonproduktion
und unterbrechen damit die Homöostase und die Gesundheit.
Die Hormonspiegel, allen voran DHEA, dienen als Indikatoren
für Altern und Krankheit. Der Spiegel von DHEA ist am höchsten im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, und nimmt bis zum Tode langsam ab.

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