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D-NANDROLON


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Nandrolon ist chemisch mit dem Testosteron verwandt und unterscheidet sich von diesem Hormon lediglich im Fehlen einer Methylgruppe in der Position C-19; was gleichzeitig auch den Fachausdruck für Nandrolon, nämlich „19-Nor- testosteron", erklärt. Im direkten Vergleich zu Testosterofi besitzt Nandrolon eine höhere anabole, dafür aber eine niedrigere androgene Wirkung. Dieser Umstand macht Nandrolon Decanoat u.a. zu einem geeigneten Steroid für Frauen.

Nandrolon Decanoat ist genau betrachtet eine Kombination aus Nandrolon und der langkettigen Fettsäure „Decansäure", Die Decansäure dient hier ausschließlich zur „Veresterung" des Hormonwirkstoffes Nandrolon. Diese Veresterung bietet den Nutzen, dass das injizierte Nandrolon im Körper nur langsam von seinem Ester (der Decansäure) gespalten und somit über einen längeren Zeitraum in den Blutkreislauf abgegeben wird. Das wiederum hat den Vorteil, dass die Injektionsintervalle recht groß ausfallen können.

Die Halbwertzeit von Nandrolon Decanoat wird mit ca. 6 Tagen angegeben, was eine Injektion alle 5-10 Tage sinnvoll erscheinen lässt. Wird Nandrolon Decanoat zusammen mit einem Depot Testosteron wie Testosteron Enantat oder Cypionat kombiniert können daher beide Wirkstoffe zusammen in einer Spritze aufgezogen und alle 5-10 Tage injiziert werden, wobei alle 5 Tage am sinnvollsten erscheint, um einen konstanten Wirkstoffspiegel im Blut zu gewährleisten.

Die Hauptwirkung des Nandrolons liegt ganz klar in einer Erhöhung der Stickstoffspeicherung im Muskel. Nimmt der Muskel mehr Stickstoff auf als er wiederum abgibt, so befindet ersieh in einer positiven Stickstoffbilanz, die gleichbedeutend mit einem anabolen, also aufbauenden Zustand ist. Desweiteren lagert der Wirkstoff Nandrolon Decanoat vermehrt Calcium in den Knochen ein, was mitunter eines der Haupteinsatzgebiete im medizinischen Bereich ist, der Kampf gegen die Osteoporose. In diesem Zusammenhang muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass der Körper selbst bei einer geballten Zufuhr von Nandrolon nur dann neues Muskelgewebe aufbaut, wenn man sich in einer positiven Energiebilanz befindet und genügend Kalorien sowie Protein (2/5-3g pro kg Körpergewicht/Tag) zuführt, worauf auch explizit z. B. im Beipackzettel von „Nandrolon Decanoate" hingewiesen wird.

Nandrolon Decanoat ist deshalb auch kein Steroid, das bei einer kalorienreduzierten Diät nennenswert Muskeln aufbaut. Gleiches gilt für die Wettkampfvorbereitung, hier trägt Nandrolon Decanoat ebenfalls aufgrund der ernährungsphysiologischen Gegebenheiten nicht zum Aufbau von neuen Gewebe bei und tut auch nur sehr wenig für den Muskelschutz. Da Nandrolon Decanoat obendrein die Muskelhärte nicht verbessert, sollte dieses Anabolikum während einer Diät bzw. in der Wettkampfvorbereitung besser gemieden werden. Hier bieten sich andere Wirkstoffe, wie z. B. das Boldenon Undecylenat (siehe hierzu auch entsprechendes Profil), eher an.

Nandrolon Decanoat wirkt schlicht und ergreifend in der Aufbauphase am besten, wenn der Athlet es als stark anabol wirkendes Basissteroid einsetzt, das nach Möglichkeit mit mindestens einem androgenen Massesteroid wie Testosteron oder Metandienon kombiniert wird.

Ein weiterer positiver Aspekt beim Nandrolongebrauch ist die Tatsache, dass der Wirkstoff Wasser in den Gelenken einlagert, was gerade bei schwerem, regelmäßigem Training äußerst positiv ins Gewicht fällt. Athleten, die normalerweise über Schulter- oder Kniebeschwerden klagen, können unter Nandrolon oft schmerzfrei trainieren.

Allerdings ist dies auch ein zweischneidiges Schwert, da so lediglich das Symptom, jedoch nicht die Ursache der Beschwerden bekämpft wird. Wird das Nandrolon Decanoat nämlich wieder abgesetzt, so ist der Athlet für gewöhnlich mit den selben Gelenkbeschwerden konfrontiert wie vor der Kur.

Trotzdem, ein schmerzfreies Training, wenn auch oftmals nur für ein paar Wochen, ist für manche Bodybuilder schon ein wahrer Segen.

Erfreulich ist weiterhin die Tatsache, dass Nandrolon nicht in DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt wird, so dass Nebenwirkungen wie Haarausfall, Prostatabeschwerden oder Akne keine Probleme darstellen, mit denen Nandrolon-Verwender sich herumplagen müssen. Tatsächlich handelt es sich bei Nandrolon um das einzige Steroid, welches DHT-sensible Anwender benutzen können, ohne mit den DHT-typischen, zuvor genannten Problemen konfrontiert zu werden.

Desweiteren übt Nandrolon Decanoat keinerlei negativen Einfluss auf die Leberfunktion aus. Wissenschaftliche Studien haben aufgezeigt, dass selbst ein jahrelanger regelmäßiger Gebrauch von Nandrolon Decanoat zu keiner Schädigung der Leber führt. Aus diesem Grund wird Nandrolon Decanoat in der Aufbauphase von Bodybuildern meist über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingesetzt, speziell in Verbindung mit einem injizierbaren Depot Testosteron wie Testosteron Enantat, Cypionat oder Heptylat, da selbige ebenfalls nicht lebertoxisch wirken.

Weniger angenehm ist jedoch, dass Nandrolon das Blut verdünnt, was erklärt, weshalb während der Einnahme, gerade im Zusammenspiel mit erhöhtem Blutdruck, oft Nasenbluten und stärkere allgemeine Blutungen bei Verletzungen festgestellt werden.

Leider besitzt der Wirkstoff Nandrolon Decanoat einen pro- gesteronähnlichen Effekt, da er zu etwa 18% an die Progesteronrezeptoren bindet. Progesteron wirkt ähnlich wie Östrogen und macht sich im männlichen Körper mit einem Brustdrüsenwachstum (Gynäkomastie), erhöhter Wasser- und Fett- speicherung und Libidoverlust, bis hin zur temporären Impotenz, bemerkbar.

Wer schon einmal Nandrolon in hohen Dosen (> 400mg/- Woche) benutzt hat, wird sicherlich den weitverbreiteten Begriff „Deca-Dick" kennen, die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, die lange genug gehalten werden kann, um den Geschlechtsakt auszuführen. Besonders ausgeprägt ist dieser Zustand, wenn Nandrolon als alleiniges Steroid verwendet wird, weshalb es sich als nützlich erwiesen hat, ein Depot Testosteron zumindest in physiologischer Dosierung von 250mg alle 10-14 Tage einzusetzen.

Wer jetzt denkt, dass er dieses Problem mit Tamoxifen, Clo- mid oder Anastrozol in den Griff bekommt, wird leider enttäuscht, da es sich bei genannten Wirkstoffen lediglich um Östrogenrezeptoren-Blocker bzw. Aromatasehemmer handelt, die jedoch auf den Progesteronspiegel keinerlei Einfluss haben. Wer mit Progesteronnebenwirkungen zu kämpfen hat, dem bleiben nur drei Möglichkeiten.

Entweder der Einsatz eines Antiprogesteron, der zusätzliche Gebrauch von Stanozolol (siehe hierzu das Profil von „Stano- zolol") oder das komplette Meiden von Nandrolon. Einige Athleten gehen sogar soweit, dass sie die Abtreibungspille „Mifegyne" als Antiprogesteron zusammen mit hohen Nan- drolondosierungen (1000mg/Woche) benutzen. Dies mag sich zwar für manche Leser sehr abenteuerlich anhören, Fakt ist jedoch, dass es funktioniert.

Eine weitere Möglichkeit die progesteronbedingten Nebenwirkungen bei Nandrolon zu vermeiden bzw. abzuschwächen, ist, wie schon im vorhergehenden Absatz angedeutet, die Kombination mit dem Wirkstoff Stanozolol (z. B. „Win- strol Depot"). Es gibt leider noch keine wissenschaftlichen Studien zu diesem Zweck, aber die Erfahrungswerte vieler Sportler deuten in eine positive Richtung. Die Gabe von 50mg Stanozolol alle zwei Tage reicht in den meisten Fällen aus, um die progesteronbedingten Nebenwirkungen von bis zu 600mg Nandrolon/ Woche zu verringern. Ob die wiederum erheblichen Nebenwirkungen einer Stanozolol-Gabe das schlechte Risiko-/Nutzen-Verhältnis rechtfertigen, sollte jeder Athlet selbst entscheiden.
Da Nandrolon zu allem Überfluss auch zu Östrogen umgewandelt wird, kann ein Östrogenrezeptoren-ßlocker Sinn machen. Ein Aromatasehemmer ist hier jedoch nutzlos, da Nandrolon nicht über dasselbe Enzym wie Testosteron umgewandelt wird. Das einzig sinnvolle ist in diesem Fall, Tamoxifen Citrat (siehe hierzu auch entsprechendes Kapitel) anzuwenden, allerdings hilft dieses auf Grund der selektiven Wirkung nur bei Nandrolon induzierter Gynäkomastie, jedoch nicht bei erhöhter Wasser- und Fettspeicherung.

Dosierung und Einnahme

Nandrolon wird in der Regel in einer Dosierung von 200-600mg pro Woche angewandt, wobei allerdings im Pro fibereich wöchentliche Mengen von 1000mg und mehr in der Aufbauphase keine Seltenheit sind.
Um einen optimalen Nutzeneffekt aus einer Nandrolon Decanoat Gabe zu erzielen, sollte die Aufbaukur ein Minimum von 12 Wochen nicht unterschreiten. Da Nandrolon Decanoat jedoch die Libido sowie die Erektionsfähigkeit des Penis stark negativ beeinflusst, kommen die meisten Anwender nicht drumherum, das Nandrolon Decanoat mit etwas injizierbarem Depot Testosteron, wie z.B. 250mg Testosteron Enantat mindestens alle 10-14 Tage zu kombinieren. Steroidneulinge, die bereits Erfahrungen mit der alleinigen Gabe eines Depot Testosterons gesammelt haben, können durchaus 200mg Nandrolon Decanoat mit 250mg Testosteron Enantat alle 5

Tage kombinieren und selbige Muskelaufbaukur über 12-24 Wochen laufen lassen. Wichtig ist hierbei nur, das Nandrolon ca. 4 Wochen vor dem Testosteron abzusetzen, damit die Progesteronwirkung des Nandrolon am Ende der Kur keine Gefahr mehr bei der Wiederherstellung der körpereigenen Testosteron- Produktion darstellt. Dazu muss man wissen, dass Progesteron die Eigenhormonproduktion stärker bremst als Östrogen.

Eine Nandrolon-Anfangsdosierung für Frauen liegt bei 50- 100mg pro Woche, was bei guter Verträglichkeit des Wirkstoffes nicht selten auf 200mg oder gar mehr pro Woche ausgedehnt wird. Wie bei den männlichen Kollegen, so kommt Nandrolon auch bei weiblichen Bodybuildern ausschließlich in der Aufbauphase zum Einsatz.
Fortgeschrittene männliche Athleten benutzen Dosierungen von 400-600mg pro Woche. Höher als 600mg zu dosieren verschiebt das Nutzen-/Risikopotential allerdings erheblich ins Negative. Anstatt die Nandrolonmenge zu erhöhen, Stacken erfahrene Anwender dann lieber mit einem weiteren Steroid.

Vor allem Testosteron und Metandienon sind in der Aufbauphase zu diesem Zweck sehr beliebt und haben sich in der Praxis vielfach bewährt. Eine Kombination aus 600mg Nandrolon AA/oc he, 500-750mg Testosteron EnantatAA/oche sowie 30-45mg Metandienon/Tag ist mehr als ausreichend, um in der Aufoauphase ordentlich an Gewicht und Kraft draufzupacken. Besonders erfolgversprechend ist dieser Stack auf Grund der starken IGF-1 -Stimulation, die von allen drei Wirkstoffen ausgeht, siehe hierzu auch das Profil zu IGF-1.

Das Metandienon kommt aufgrund seiner potentiellen Nebenwirkungen in dieser Steroidkombination allerdings nur für maximal 4-6 Wochen zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit ist, 600mg Nandrolon DecanoatWoche mit 30-45mg Metandienon/Tag über 6 Wochen zu Stacken, um dann das Metandienon durch 500-750mg Testosteron Enantat/Woche zu ersetzen und diese Kombination über weitere 8-10 Wochen fort zu führen. Auch hier wird das Nandrolon ca. 4 Wochen vor Ende der Kur abgesetzt.

Profibodybuilder gebrauchen Nandrolon ausnahmslos in der Aufbauphase. Die hier beobachteten Dosierungen liegen bei 400-1000mg und mehr die Woche. Nandrolon kommt dabei zumeist in Kombination mit einem Depot Testosteron, Wachstumshormon und Insulin zur Anwendung. 1000mg Nandrolon DecanoatM'oche, 1000mg Testosteron EnantatAA/oche, 6 I.E. Wachstumshormon/Tag gepaart mit 20-60 I.E. Insulin/Tag ist für viele Profibodybuilder in der Aufbauphase eine völlige normale Kombination.

Das Muskelvolumen wird so in Verbindung mit einem schweren Training sowie einer hohen Protein- und Kalorienaufnahme zu einer neuen Größe getrieben, gleichzeitig wird die Leber für die spätere Wettkampfvorbereitung geschont, da keine der vorgenannten Hormonsubstanzen lebertoxisch wirkt.
Absetzen

Das wohl größte Problem bei der Verwendung von Nandrolon ist die negative Wirkung auf die körpereigene Testoster- onproduktion. Der Wirkstoff ist dafür bekannt, dass er die Eigenproduktion so schnell und gründlich hemmt wie kaum ein anderes Steroid. Die Schuld hieran trägt die Progesteronwirkung. Nandrolon reduziert die Sensibilität der testos- teronproduzierenden Leydigzellen in den Hoden auf das luteinisierende Hormon. Eine Wirkung, die wir bereits von Trenbolon kennen und die klar durch Progesteron hervorgerufen wird.

Wer Nandrolon bereits längere Zeit injiziert, wird zudem feststellen, dass die Eigenhormonproduktion langsamer wieder auf Touren gerät als bei vielen anderen Steroidwirkstoffen. In der Praxis hat sich daher ein neues Absetzschema durchgesetzt. Dabei werden nicht Clomifen oder Tamoxifen alleine genommen, sondern in der Kombination. Da Nandrolon, wie bereits erwähnt, eine Halbwertzeit von ca. 6 Tagen hat, wird für gewöhnlich 6-10 Tage nach dem Absetzen mit der sogenannten „Gegenkur"/„Post-Cycle-Therapie" begonnen. In den ersten beiden Wochen werden nun jeweils morgens und abends 20mg Tamoxifen eingenommen, eine Dosis, die in den Wochen 3 und 4 dann auf 20mg am Morgen halbiert werden kann. Das Clomifen kommt mit 300 mg am ersten Tag zum Einsatz, aufgeteilt in 3 Dosen zu jeweils 100mg. Ab dem zweiten Tag genügen dann 50mg täglich. Allerdings sollte Clomifen nach den 4 Wochen Tamoxifen noch 2 Wochen solo eingenommen werden.

 

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D-NANDROLON Decanoat

  • Hersteller Genesis
  • Artikelnr. D-NANDROLON 250mgX10ml GENESIS
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